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    „Harter Knochen“

    DSC04358Die Carabinieri haben am Dienstag den Mann verhaftet, der am Sonntag in Brixen geflüchtet war und einen Großeinsatz der Wasserrettung ausgelöst hatte.

    Er war seit Sonntagabend auf der Flucht.

    Am Dienstag konnten die Carabinieri den 46-jährige F. M. aus Brixen verhaften. Der Mann muss wegen verschiedener Eigentumsdelikte eine Haftstrafe von 2 Jahren, fünf Monaten und vier Tagen absitzen.

    Den Carabinieri war der Mann am Sonntag gegen 19.00 Uhr im Rahmen einer Routinekontrolle in der Oswald-von-Wolkensteinstraße in Milland aufgefallen. Ein Streifenbeamter glaubte, in dem Mann, der zu Fuß unterwegs war, einen gesuchten Kriminellen wieder zu erkennen.

    Als die Carabinieri F. M. aufforderten, sich auszuweisen, ergriff der Mann die Flucht.

    Die Carabinieri verfolgten den Flüchtigen, der nach etwa einem Kilometer in den Eisack sprang und versuchte, den Fluss zu überqueren. Die Carabinieri verständigten in der Folge die Feuerwehr.

    Es beginnt ein Großeinsatz, an dem rund 100 Feuerwehrleute beteiligt sind.

    Hier wurde F. M. am Dienstag verhaftet

    Hier wurde F. M. am Dienstag verhaftet

    Der Mann erweist sich als „harter Knochen“, wie die Carabinieri in einer Aussendung wörtlich schreiben.

    Denn F. M. lässt sich von den Wassermassen treiben. Als er zum ersten Mal ans Ufer gelangt und bemerkt, dass die Carabinieri dort auf ihn warten, springt der Mann erneut in die Fluten.

    Später ist es ein Zeuge, der beobachtet, wie F. M. im Bereich der Industriezone aus dem Wasser steigt und flüchtet.

    In der Industriezone finden die Carabinieri einen Rucksack auf, den F. M. auf der Flucht verloren hatten.

    Darin befinden sich zwei tragbare Computer und Einbrecherwerkzeug.

    Später stellen die Carabinieri fest, dass der Mann die Nacht auf Montag in der Heizanlage eines Betriebes in der Brixner Industriezone verbracht hat. Am Dienstag konnten die Carabinieri den Mann schließlich verhaften.

    F. M. war zu Fuß auf einem Radweg unterwegs. Als er die Carabinieri sah, wollte er erneut flüchten.

    Doch diesmal konnten die Sicherheitskräfte den Mann überwältigen und verhaften.

     

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    Kommentare (1)

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    • gerecht

      alles bezahlen lassen und dann abschieben …
      ahh der hat ja nix ?
      verdient nur mit seinen „Nebenjobs“ Xmal soviel wie ein Ehrlicher , der angemeldet ist, Steuern zahlt usw
      und keine Straftaten usw macht …
      stattdessen dürfen ehrliche Flüchtlinge nicht einreißen …
      weil das Pensum somit erreicht ist …
      nicht nur das Geld sondern auch die Nerven der Bevölkerung …

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