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    Die Rechnungs-Umfrage

    Alfred Aberer, Paolo Ghezzi, Michl Ebner, Luca Filippi (c) hkSeit einem Jahr stellen die Unternehmen elektronische Rechnungen an die öffentliche Verwaltung aus. Jetzt hat die Handelskammer eine Umfrage dazu durchgeführt.

    Bei der Pressekonferenz, die heute Vormittag in der Handelskammer in Bozen stattfand, wurden die Ergebnisse einer Umfrage unter Südtirols Betrieben zum Portal für die elektronische Fakturierung vorgestellt. Bei der Erhebung ging es vor allem um den Nutzungsgrad und die Zufriedenheit der Südtiroler Unternehmer mit dem Onlineservice und dem dazugehörigen Beratungsangebot.

     Seit 31. März 2015 stellen die Unternehmen die sogenannten elektronischen Rechnungen an die öffentliche Verwaltung aus. Die Handelskammer Bozen bietet den Betrieben die kostenlose Plattform https://fattura-pa.infocamere.it zur Ausstellung, Übermittlung und Aufbewahrung der Rechnungen und einen Informations- und Beratungsservice an.

    Die Handelskammer hat eine Umfrage unter Südtirols Betrieben zur Nutzung des Portals und der Services gemacht. Sie kam zu dem Ergebnis, dass über 82 Prozent die Plattform der Handelskammer und nicht andere Angebote für die Ausstellung von elektronischen Rechnungen nutzen. Auch wenn die Fakturierung auf elektronischem Weg von vielen immer noch als ein großer bürokratischer Mehraufwand gesehen wird, bewerten die Anwender das Angebot der Handelskammer trotzdem als sehr positiv.

    „In mehr als 95 Prozent der Fälle waren die Unternehmer mit dem Beratungsservice der Handelskammer zur elektronischen Fakturierung und in rund 98 Prozent mit den Kursen des WIFI – Weiterbildungsservice zufrieden. Es freut uns sehr, dass die heimischen Betriebe, dieses Serviceangebot der Handelskammer so gut aufgenommen haben“, sagt Handelskammerpräsident Michl Ebner.

    Die Handelskammer bietet den Unternehmer nicht nur die Onlineplattform, sondern ein Paket an Leistungen. Dies ist sicher einer der Gründe dafür, warum das Land Südtirol bei der elektronischen Fakturierung italienweit eine Vorreiterrolle einnimmt.

    „Die Provinz Bozen führt das nationale Ranking der elektronischen Rechnungen an: In Südtirol sind am meisten Unternehmen dem Dienst beigetreten (2.350) und auch am meisten Rechnungen wurden registriert (19.194). Jeweils an zweiter Stelle liegt die Provinz Trient (1.577; 10.982)“, erklärt Paolo Ghezzi, Generaldirektor von Infocamere, der Informatikgesellschaft der italienischen Handelskammern.

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    Kommentare (1)

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    • deinemudda

      Ja, nur bei der Auszahlung der Rechnungen von seiten der Gemeinden hapert es gewaltig. Das sagt dir die halbfreundliche Beamtin, das es aufgrund von Softwareproblemen (Schuld habe der Gemeindeverband), zu keiner Auszahlung kommt (sic!)… ..

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