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    Einbruchserie in Klausen

    einbruch klausenDen Klausnern ist nicht mehr wohl. In den letzten Wochen haben sich in der Stadt die Einbrüche gehäuft. Der jüngste Vorfall: Vier Männer wollten in eine Wohnung oberhalb des Schuhgeschäfts Fill eindringen.

    von Erna Egger

    „Es geht die Angst um.“ Marianne Fill sitzt nach den jüngsten Vorfällen der Schreck noch in den Knochen.

    Es war am Sonntagabend, um 20.20 Uhr und daher bereits finster. Dreiste Einbrecher versuchten, sich bei der Wohnung ihrer Schwester Helga Fill auf dem Pfarrplatz Zutritt zu verschaffen.

    Im Erdgeschoss des mehrstöckigen Gebäudes befindet sich das Schuhgeschäft Fill, in den oberen Stockwerken die beiden Wohnungen der Schwestern.

    Überwachungskameras der Gemeinde haben den Einbruchsversuch gefilmt. Die Videoaufnahmen zeigen: Vier Männer haben sich mit Hilfe einer Räuberleiter auf den drei Meter hohen Balkon gehievt und dort die dreischichtige Fensterscheibe des Wohnzimmers eingeschlagen. „Und das obwohl andere Räumlichkeiten beleuchtet waren, nur in diesem Raum brannte kein Licht“, schildert Fill.

    Zwei Schichten der Fensterscheibe wurden zertrümmert, eine hielt stand.

    Die Wohnungsinsassen hörten den Lärm, machten im Raum Licht. Damit konnte der Einbruch vereitelt werden, die Diebe ergriffen die Flucht.

    Fill ist immer noch über die Dreistigkeit geschockt: „Wir befinden uns mitten in der Stadt, permanent gehen Leute auf der Promenade bei uns vorbei. Alle vier Hausmauern sind gut einsichtig“, so Fill. Dass sich Diebe daher an ihr Haus wagen, verwundert.

    Gestohlen wurde nichts, der Wohnungsbesitzerin ist jedoch ein Schaden von 1.500 bis 2.00 Euro durch die zerstörte Scheibe entstanden.

    Die Kleinstadt war es in den letzten Wochen mit einer regelrechten Einbruchserie konfrontiert: Vor einigen Wochen haben sich Langfinder in Zimmer des Hotels „Brunnerhof“ eingeschlichen und haben dort eine Kamera und eine Jacke gestohlen.

    In der Nacht auf Montag, 29. Februar haben sich Diebe Zutritt zur Firma Ferrari GmbH in den Spitalwiesen verschafft. Sie haben Bargeld, Maschinen und Werkzeug gestohlen. Wenige Stunden später brachen sie ins Hotel „Sylvanerhof“ ein und ließen den Tresor und die Kasse mitgehen.

    In den Nachtstunden von Dienstag auf Mittwoch, 2. März haben sich Eindringlinge das Hotel „Gnollhof“ in Gufidaun vorgenommen. Dort haben sie mehrere Computer, zwei Handys, Jacken und Bargeld entwendet. Mit dem Kleinbus des Hotels, für den sie die Schlüssel ergattert haben, sind sie schließlich geflüchtet.

    Die Stadtpolizei und die Carabinieri haben die Ermittlungen aufgenommen. „Leider sind die Gesichter auf den Kameras beim versuchten Einbruch der Frau Fill nicht klar zu erkennen, da es finster war“, bedauert Johann Schrott, Kommandant der Stadtpolizei Klausen.

    Auch er zeigt sich überrascht: „Die Uhrzeit des versuchten Einbruchs ist erstaunlich, gerade weil über die Promenade immer wieder Leute gehen.“

    Bislang sei Klausen von Einbruchserien verschont geblieben. „Nur in den letzten beiden Wochen haben sich diese gehäuft“, weiß Schrott.

    Die Ordnungshüter vermuten, dass bei den Diebstählen ein Zusammenhang besteht, bzw. dass sich um dieselben Tätern handeln könnte.

    Schrott fordert auf: „Wenn Bürger verdächtige Personen sehen, dann sollen sie uns oder die Carabinieri verständigen. Besser ist, wenn man zehn Personen mehr kontrolliert, wie einige zu wenig.“

     

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    Kommentare (3)

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    • franz

      Die Strafen nehmen zu und die Grünen besonders Politiker wie Bürgermeister Rösch von Meran meint, es gäbe bei uns kein Sicherheitsprobleme.
      Wenn die Straftaten in den letzten Jahren zugenommen haben liegt es wohl an den Gutmenschen Gesetzten der Regierung Renzi,( PD ) wie das “Svuota carceri “ durch diesen DL wurden rund 20.000 Sträflinge aus den Gefängnissen entlassen zu Großteil ( prozentuell ) Personen mit Migrationshintergrund, des weiteren wird niemand ins Gefängnis gesteckt der nicht eine Straftat begeht die ein Gefängnisstrafe über 3 Jahr vorsieht.
      Außerdem hat die Regierung Renzi mit den DL-Depenalizzazione 16 marzo 2015, n. 28 & I decreti legislativi nn. 7 e 8 del 15 gennaio 2016, emanati a seguito della legge delega n. 67 del 28 aprile 2014, Einwanderern völlige Straffreiheit zugesichert. ( Bespiel der Fall des Adama Bambore il cittadino del Burkina Faso ) der die ganze Bahnhofsgegend terrorisiert.
      Oder eine Grupe von ca. 15 Jugendlichen minderjährigen zwischen 12 und 16 Jahre alt, vermutlich mit Migrationshintergrund zweiter Generation
      http://altoadige.gelocal.it/bolzano/cronaca/2016/03/02/news/giovane-picchiato-e-schiamazzi-in-via-cagliari-interviene-la-polizia-1.13053135?ref=hfaabzec-5
      Da braucht man sich nicht wundern wenn die Diebstähle -Einbrüche und andere Straftaten zunehmen.
      Für naive Gutmenschen und Realitätsverweigerer gibt es natürlich keinen Zusammenhang mit der unkontrollierten illegalen Einwanderern.
      Im Gegensatz zu den Gutmenschen -Realitätsverweigerern und “mafia Capitale“ hat Österreich es verstanden durch die Einführung der Grenzkontrollen ihre Bürger von illegalen unkontrollierten Einwanderern zu schützen.

    • anarchoseppl

      Klausen ist voll von Kameras…

      Diese Meldung muss ein Fake sein..

      Mit Kameras wurde den Leuten versprochen, die Einbrüche würden aufhören;

      Lügenpresse!

      Es kann keinen Einbruch gegeben haben! Das kann nicht sein… Klausen ist sicher! ganz sicher! ich hab die Kameras gesehen.. sie sind da.. GANZ SICHER!

    • morgenstern

      In der Tat, ein Phänomen das jedes Jahr zu beobachten ist, sobald die Temperaturen wieder ansteigen kommt das „Ungeziefer“ aus den Löchern hervor gekrochen und geht auf Beutezug.

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