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    Jetzt redet Ulli

    Jetzt redet Ulli

    Nach der TAGESZEITUNG-Enthüllung: Die Freiheitliche Ulli Mair bricht ihr Schweigen und erklärt, warum sie freiwillig auf ihre Leibrente verzichtet hat.

    von Matthias Kofler

    Die TAGESZEITUNG-Meldung sorgte italienweit für Aufsehen: Die Freiheitliche Ulli Mair hat als erste Abgeordnete der Region auf ihre Leibrente verzichtet. Im Gegenzug ließ sie sich die einbezahlten Sozialbeiträge im Wert von 350.000 Euro ausbezahlen.

    Was hat Ulli Mair zu diesem Schritt bewogen? In einem Gastkommentar für die TAGESZEITUNG bricht die Freiheitliche ihr Schweigen und nimmt Stellung.

    Sie schreibt:

    „Meine ganz persönliche und zutiefst verinnerlichte Vorstellung von Politik und von der Rolle des Politikers unterscheidet sich stark von dem Bild, das viele gerne verbreiten, nämlich jenes des armen Samariters oder eines bescheidenen Franziskanermönchs. Politik ist kein Zeitvertreib, sondern bedeutet Opfer zu bringen.

    Sie habe auf die Leibrente, „nicht um Zustimmung zu gewinnen, nicht um Populismus zu betreiben, sondern um mich frei von jeglichen Abhängigkeiten zu fühlen und um mich der blinden Hetzjagd zu entziehen, die heute auf die Politik veranstaltet wird“.

    Es gehe ihr darum, „dass ich immer jedem Gegenüber in die Augen blicken kann, ohne mich irgendwie beeinflusst oder abhängig zu fühlen“.

    Ulli Mair: „Ich bin nach dieser Entscheidung mit mir selbst im Reinen.“

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    Kommentare (16)

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    • andreas

      Mair war mal die beliebteste Politiker Südtirols und hat sich mit ihrem Verhalten und Aussagen selbst ins Abseits gestellt.
      Sie hetzte gegen Italiener und als sich ihre privaten Verhältnisse änderten, hetzte sie gegen Ausländer und nun stellt sie sich als Opfer einer „blinden Hetzjagd“ hin.
      Sie hat ausgeteilt wie niemand anders und kriegt jetzt etwas zurück, richtig so, der Wahrheitsgehalt ihrer Hetze hat sie ja auch nie interessiert. Wer austeilt sollte auch einstecken können und Mair hat noch lange nicht so viel einstecken müssen wie sie ausgeteilt hat, was soll also dieses mimosenhafte Verhalten?

      Die Opferrolle, in welcher sich Mair jetzt begibt, scheint politisches Kalkül zu sein, auch das Interview zum Alkohol vor ein paar Monaten, um politisch wieder Fuß zu fassen.

      • gredner

        Die Ulli ist ehrlich – ob es dir passt oder nicht.

        Wer hingegen dauernd austeilt, und die Oppositionspolitiker stets ins schlechte Licht rücken will, das ist ein gewisser „andreas“.

      • george

        In diesen ihren Aussage erhält Ulli Mair meine Zustimmung im Gegensatz zu denen von ‚andreas‘. Billiges Geschwätz und oberflächliche Polemik zu diesem Thema beherrschen leider die Seiten hier. Wenn z. B. ‚andreas‘ meint – „Mair hat noch lange nicht so viel einstecken müssen wie sie ausgeteilt hat, was soll also dieses mimosenhafte Verhalten?“ – so stelle ich die Frage in den Raum: Wer von den regierenden Machtprotzen im Land und in den Gemeinden hat etwa nicht gegenüber der politischen Minderheit ausgeteilt und unterschwellig oder auch offen Unterdrückung ausgeübt? Beispiele gefälligerweise könnte ich massenhaft anführen, ohne etwa mimosenhaft sein zu müssen und ohne einer Partei zugehörig zu sein. Was sollen also dauernd diese hinterlistigen Andichtungen an jene politischen Kräfte, die sich nicht unbedingt bequemen, dauernd bei den politischen Herrschern kniefällig zu sein?

        • andreas

          Bis sie den Grünen erwischt haben, wusste ich nicht mal was „Crystal meth“ ist….du?
          Ach die Opposition, die Freunde des gepflegten Rausches 🙂

          Es spricht aber für dich, wenn du die Mair verteidigst.
          Bist du eigentlich schon aufgerüstet, so wie sie es vorgeschlagen hat? Wenn nicht, nimm Waffen vom Vaterland Österreich, dann müssten sie diese nicht mehr in die VAE verkaufen und von der EU einen Rüffel dafür kassieren.

      • besserwisser

        @andreas: wer ist ulli mair? so wichtig scheint sie ja nur für die tageszeitung zu sein ..

    • ambedue

      Ich kenne die Situation eine Menge Geld zu haben zwar nicht, aber frei zu sein und mit jedem reden und in die Augen schauen zu können, ist schon Luxus. Der Zustand, mit sich selbst im Reinen zu sein, ist Lebensqualität pur.

    • politikverdrossener

      Wer hat den wohl diese 350000 bezahlt?

    • franz

      Die Rentengeschichte ist eine Sache, ein andere ihre Haltung zur Einwanderung bzw. Sicherheitspolitik:
      Das Hat nicht’s mit Hetze zu tun, diesbezüglich hat Frau Mair 100% recht, im Gegensatz zu SVP/PD und Grünen, die hinsichtlich der unkontrollierten Einwanderung hilflos zu schauen bzw. mit den Wohlfahrtsozialhilfesystem irreguläre Immigranten – Jihadisten mit unseren Steuergeld unterstützen, hat Mair diesbezüglich durchaus konstruktive Vorschläge wie man mit diesen Problem besser umgehen könnte.
      Wohin die Willkommenskultur der Gutmenschen und Realitätsverweigerer und Frau Merkel geführt hat, ist ja bekannt.
      Wenn es nicht Politiker wie Innenministerin Miki Leitner Österreich geben würde die Grenzen kontrollieren lässt um ihre Bürger vor unkontrollierter Immigration inklusive Jihadisten und Terroisten zu schützen, dann würde die
      Prophezeiung von Steinbach- CDU-Abgeordneten BRD. wohl Wirklichkeit werden. Gut, vielleicht hat Frau Steinbach mit ihren provokanten Tweet wohl etwas übertrieben
      http://www.welt.de/politik/deutschland/article152732888/Die-feine-Grenze-zum-Rassismus-ueberschritten.html
      Plötzlich hat sogar Merkel ein 180 ° Kehrtwende hingekriegt , und meint Schluss mit Durchwinken.
      http://www.abendblatt.de/politik/article207110533/Merkel-fordert-Ende-der-Politik-des-Durchwinkens.html
      War sie doch bis jetzt als Geisterfahrerin unterwegs. Zu letzt bei “Anna Will.
      http://journalistenwatch.com/cms/angela-merkel-das-unschuldslamm-als-geisterfahrerin/

    • Alles gut und recht.
      Es fehlt nur noch ein Gesetz, das es auch mir ermöglicht, von meiner Pensionskasse die einbezahlten Beträge wieder zurückbezahlt zu bekommen…

      Eine weitere Regelung, die noch einzuführen wäre jene, welche auch für Politiker die Einkommensschwellen definiert, ab welchen Beiträge für z.B. Fahrtkosten u.dgl. überhaupt angewandt werden können – so wie es für alle anderen eigentlich ganz normal ist.

    • prof

      Sicher Medienwirksam und scharf kalkuliert,man wird ja sehen ob sie es nur getan hat um jedem in die Augen blicken zu können.
      Ich jedenfalls bezweifle dies,denn ich kenne bis dato keinen Politiker welcher freiwillig auf Geld verzichtet hat.
      Aber eines wundert mich schon,daß sie schon vor über einem Jahr den Verzicht auf die Leibrente unterschrieben hat und dies erst jetzt Publik wird.

    • checker

      Nein, Politik heisst: Den Wählerwillen und damit das Volk vertreten. Dabei geht es wie in jeder Beziehung um: Vertrauen. Wird dieses missbraucht, kann dieser Schaden unter Umständen nicht mehr gutzumachen sein.
      Die guten Absichten, naja, nur so recht glauben mag man ihr das nicht.
      Der gesunde Menschenverstand sagt mir was anderes: Sie sieht, dass sie ins Abseits geraten ist und versucht sich jetzt mit einer kleinen Beichte und Spende beim Wähler einzukaufen.
      Wäre ich ihr Wähler gewesen, wäre mir das nicht genug und vor allem ist mir der späte Zeitpunkt nicht ausreichend. Das bräuchte es schon umfassendere Massnahmen. Alles nur das übliche Kalkül.
      Wem der Dienst am Volke schon so am Herzen liegt, kann sich ohne Probleme und viel Aufsehen zu erregen in einem der vielen Vereine und Verbände engagieren. Übrigens geht mir ihr grober und niveauloser Politikstil auf die Nerven. Ich glaube wir sollten uns nicht von solchen Leuten vertreten lassen.
      Das wars eigentlich schon.

      P.S. Ich lasse mich nicht gern anschreien.

    • sepp

      du die frau ist zu respektieren bravo ulli nett wie Pahl munter und Konsorten nix geleistet und wellaten no mehr

    • besserwisser

      @FranZ: da kannst du zitieren wie lange du willst. fakt ist dass sie mit ihren kollegen ein halbes leben lang das trocken brot der oppositionsbank essen muss und de facto keine leistung vorzuweisen hat. so wie die kollegen pius leitner & co.
      fakt ist auch dass sie einen guten und ehrlichen schritt gemacht hat und allen anderen etwas vorgelegt hat – dafür respekt, für den populismus den sie in anderen bereichen an den tag legen empfinde ich als hochmütig und menschenverachtend!

    • franz

      besserwisser
      “ für den Populismus den sie in anderen Bereichen an den Tag legen empfinde ich als hochmütig und menschenverachtend! “ (……) was findest Du hochmütig und menschenverachtend ?
      Sie hat nicht nur einen guten Schritt gemacht, wie geschrieben sie hat im Gegensatz zu SVP/PD und den Grünen Realitätsverweigerern und Gutmenschen in Sachen Einwanderung und Sicherheitspolitik konkrete Vorschläge diese Problem zu lösen, während erstere entweder nur hilflos da stehen oder alles was kommt aufnehmen inklusive Clandestini und Jihadisten, um sie mit den Wohlfahrtssozialhilfesystem – der Regierung Renzi auf Kosten des Steuerzahlers in Hotels oder anderen Unterkünften unterzubringen. ( 32.5 € -35 € / Tag und Mann.
      Als Dank beklagen sich die Gäste ( 90 % Clandestini ) auch noch und protestieren vor der Questur oder auf den Magnago-Platz. wegen schlechter Heizung, schlechtes Essen usw. und das für Flüchtlinge von der EU vorgesehene und bezahlte ESSEN landet auf den Müll.
      http://altoadige.gelocal.it/bolzano/cronaca/2016/02/01/news/bolzano-aiuti-umanitari-gettati-nel-bidone-1.12878793?ref=hfaabzec-10

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