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    Steigende Straftaten

    Steigende Straftaten

    Die Straftaten in Südtirol sind in den letzten sechs Jahren um fast 25 Prozent gestiegen. Vor allem Diebstähle und Einbrüche haben zugenommen. 

    Die Zahl der Straftaten hat sich in Südtirol im Vergleich zum Vorjahr kaum geändert. Die neusten Daten des Landesstatistikinstitutes ASTAT zeigen, dass im Jahr 2014 17.862 Straftaten von der Polizei angezeigt wurden. Dies entspricht einem leichten Plus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

    Insgesamt zeigt das ASTAT allerdings auf, dass die Straftaten in den letzten sechs Jahren kontinuierlich angestiegen sind. Zwischen 2009 und 2014 haben die Behörden einen Anstieg von knapp 25 Prozent verzeichnet – was in absoluten Zahlen eine Zunahme von 3.521 Delikten bedeutet.

    Im Vergleich zu anderen Provinzen und im gesamtstaatlichen Durchschnitt steht Südtirol allerdings immer noch relativ gut dar: In Südtirol wurden im Jahr 2014 34,5 Straftaten je 1.000 Einwohner angezeigt, der entsprechende gesamtstaatliche Wert beträgt 46,3 Straftaten je 1.000 Einwohner.

    Den Löwenanteil der Straftaten bilden die Diebstähle, die im Vergleich zum Vorjahr um knapp 10 Prozent angestiegen sind. Bei der Auflistung der Diebstähle sieht man, dass vor allem Taschendiebstähle und Einbrüche um mehrere Hundert Fälle zugenommen haben.

    Rückläufig sind hingegen die Sachbeschädigungen, die betrügerischen Handlungen im Informatikbereich, der Raub und die Drogendelikte, die um rund 22 Prozent abgenommen haben.

    Die so genannten „Bluttaten“, zu denen vorsätzliche und fahrlässige Tötung, versuchter Mord, vorsätzliche Körperverletzung und Sexualverbrechen gehören, verzeichnen 732 Anzeigen und sind gegenüber dem Vorjahr um 7,2 Prozent zurückgegangen.

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