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    Große Leere

    Je größer die Flugzeuge, desto mehr freie Plätze? In den letzten zehn Jahren lag die Auslastung der in Bozen startenden Flüge teilweise unter 39 Prozent, kritisieren die Grünen.

    Von Anton Rainer

    „Die Rechnung ist einfach“, glaubt Riccardo Dello Sbarba, „größere Flieger bedeuten mehr leere Plätze.“ In einer Landtagsanfrage erhielt der Grüne Landtagsabgeordnete Auskunft über die Flugzeug-Auslastung in den vergangenen Jahren. Das Ergebnis? Nach der Umstellung auf größere Maschinen im Zuge der Beauftragung von „Darwin Airline“ im Jahr 2013 sank die durchschnittliche Sitzplatz-Auslastung kurzzeitig auf unter 40 Prozent.

    Das heißt: Im Mittel waren mehr als die Hälfte der Plätze bei den in Bozen startenden Flugzeugen leer.

    Bildschirmfoto 2016-03-01 um 18.22.04

    Konkret beziehen sich die Daten der letzten zehn Jahre auf die Linienflüge zwischen Bozen und Rom, welche von 2004 bis November 2012 (mit kleineren Unterbrechungen) von „Air Alps“ und von Juni 2013 bis Juni 2015 von Darwin Airline bedient wurden. Für jeden dieser Flüge (zwei bis acht pro Tag) wurden sämtliche Plätze zum Verkauf angeboten. Bei Air Alps wurden verschiedene Varianten der Turboprop-Maschine Dornier 328-100 mit je 31 Plätzen eingesetzt, bei Darwin Airline waren es ausschließlich Maschinen des Typs Saab 2.000 mit 50 Plätzen.

    Der Grüne Riccardo Dello Sbarba

    Riccardo Dello Sbarba

    Doch während sich das Ticketangebot analog dazu auf 50 erhöhte, blieb die Nachfrage nahezu identisch. Zwischen 15 und 26 Tickets verkauften die Fluglinien jeweils – damit blieb die Hälfte der Flieger leer. „Die Vergangenheit zeigt“, meint Dello Sbarba, „dass größere Flugzeuge nicht ausreichen, um mehr Passagiere anzulocken.“

    Wohl auch aus diesem Grund koppelt Landeshauptmann Kompatscher den Erfolg seines Flughafen-Konzepts an die Anzahl der tatsächlich in Bozen ankommenden und startenden Passagiere. Jets mit bis zu 140 Sitzplätzen, die in der Landeshauptstadt landen sollen, müssten in jedem Fall eine deutlich bessere Bilanz vorweisen können.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (33)

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    • gerry

      Ein kleiner Provinzflughafen und nicht mehr, so wurde er den Südtirolern präsentiert. Bozner ,Überetscher und Unterlandler lehnen strikt alles Andere ab. Landungen mit A 320 ca. 190 Flugpassagiere würde das Leben in diesem Talkessel unerträglich machen.

    • mairwalter

      Wie sagt so schön der Bauer?
      Die Masse mochts aus….. 🙂

    • andreas

      Entscheidend ist doch das Flugziel und nicht, dass halt Flugzeuge da sind.
      Wenn alle Buslinien immer nur ins Sarntal fahren würden, wären die auch weniger belegt, wer will schon dauernd ins Sarntal?
      Die Charterflüge nach glaub Sardinien waren meines Wissens nicht so schlecht gebucht.

      @Gerry
      Sprich für dich und nicht für Bozner oder Überetscher, es gibt genügend Leute aus der Gegend, welche für den Ausbau sind.
      Warum sich manche aus den hintersten Dörfern in Südtirol über den Flughafen aufregen, werde ich wohl nie verstehen.

      • @ Andreas
        warum sich irgendwelche Europäer über Kinderarbeit in Bangladesh aufregen, werd ich auch nie verstehen.
        /Ironie aus

        • andreas

          …und die Waren, welche von diesen Kindern hergestellt werden, aber trotzdem kaufen. Das verstehe ich auch nicht.
          Vielleicht Gewissensberuhigung und das Gefühl, zu den Guten zu gehören, welche das System zwar kritisieren, es aber trotzdem nutzen.
          /keine Ironie….

          • markp.

            Nur weil DU etwas NICHT verstehst, heißt es noch lange nicht, daß deine Ansicht des Weisheits letzter Schuss ist. Wichtig „erscheint“ (Achtung, Wort „erscheint“… man soll dir ja nichts in den Mund legen, was du nicht gesagt hast) zu pauschalisieren und jeden im hintersten Dorf als Trottel dastehen zu lassen, wenn er deine Meinung nicht teilt.

            Weisst du, daß die Charterflüge nach Sardinien gut besucht sind oder sind es nur „meines Wissens“-Angaben. Bei ersterem kannst du uns ja die Zahlen oder Quellen nennen, beim zweiten, machst du „anscheinend“ (Achtung Wort „anscheinend“) den gleichen Fehler, den du anderen sehr oft und sehr gerne vorwirfst: einfach nur irgendwo Informationen herauszupicken und dir deine eigene Wahrheit stricken.

            • andreas

              Welchen Nachteil hat jemand in Sand in Taufers, wenn in BZ ein Flughafen betrieben wird?
              Mir ist es doch auch egal, wenn dort im Cascade die Decke runterfällt, auch wenn das Cascade mit Steuergelder finanziert wurde und die Decke jetzt voraussichtlich auch mit Steuergelder saniert wird.
              Wenn die Tauferer sich so einen Bau andrehen lassen, ist das zwar dumm für sie, Volksabstimmung für die Zusatzausgaben brauchen wir aber sicher keine, auch wenn sie dabei ein paar Steuermillionen verbraten, was soll´s.
              Die betriebswirtschaftliche Rechnung des Cascade fällt sicher nicht viel besser aus als die des Flughafens, ist aber nicht weiter schlimm.

            • einereiner

              @Andreas
              anscheinend zahlst du keine Steuern, da es dir egal ist, was mit Steuergeldern finanziert wird. Dann überleg mal folgendes: wenn viele Steuermillionen unsinnig verbraten werden, könnte es irgendwann sein, dass für die von dir dringend benötigte Sozialhilfe nichts mehr übrig bleibt.

    • rota

      @andreas Starts und Landemanöver erfolgen über die Umgebung von Bozen Überetsch Unterland Sarntal Etschtal und was im Himmel ober mir passiert möchte ich auch mitbestimmen wollen.
      Und wenn alle südtiroler Buslinien ins Sarntal führten, würde eine umgänglichere Kultur in Südtirol verbreitet sein, aber das scheint nicht zu deinen Vorlieben zu gehören.

      • andreas

        Täglich fliegen hunderte von Flugzeugen über Südtirol, die 6 bis 10, welche von Bozen starten oder landen, sind für dich also die entscheidenden?
        Es wäre so als würdest du an der Brennerautobahn stehen, auch welcher täglich 20.000 Fahrzeuge unterwegs sind, und dich über die 10 Laster des Transportunternehmens aus deinem Dorf aufregen, da du ja mitbestimmen willst.

        Die Umweltbelastung der paar Flüge ist überschaubar und im Verhältnis zur restlichen Verschmutzung in BZ nicht der Rede wert und wenn es um die Kosten geht, welche ja der Steuerzahler tragen muss, sollte dann aber auch zu den Tunnels ins Sarntal eine Volksabstimmung abgehalten werden, denn warum soll die Allgemeinheit den Sarnern für x Millionen eine Autobahn ins Tal finanzieren?

        Der von der Kultur im Sarntal ist gut 🙂

    • alfonszanardi

      Der Autor des Artikels kann (oder will) offenbar keine Statistik lesen.
      Der Durchschnitt liegt bei 61,5 %. Das heisst dieser Satz ist falsch: „Im Mittel waren mehr als die Hälfte der Plätze leer.“
      Auch dieser Vorspann ist irreführend: „Auslastung der in Bozen startenden Flüge teilweise unter 39 Prozent“. Bei einem von 12 Werten auf den dies zutrifft ist das ebenfalls manipulativ. Korrekt wäre in einem zusammenfassenden Vorspann „Auslatung in der Regel über 60%“ – aber dann macht die ganze Meldung keinen Sinn.
      Also schlechter Journalismus.

      • markusgufler

        @alfons
        Ist dir nicht schon aufgefallen, dass der seit einem Jahr bei der NSTZ werkelnde Anton Rainer hier alle paar Tage einen manipulativen Artikel gegen den Flughafen hinaushaut?

        Ob er sich noch daran erinnern kann was die Aufgabe des Journalisten ist? http://fernstudium-journalismus.de/journalismus-studieren/aufgaben-eines-journalisten/
        Ich weiß jetzt nicht ob der Italienische oder Südtiroler Pressekodex dermaßen anders formuliert ist. Solche Artikel hier haben mit dem Deutschen jedenfalls herzlich wenig zu tun.

        Wenn stimmt was hier als Wahrheit darzustellen versucht wird, würde das ja bedeuten: Kaum ein Schwein (nördlich des Weißwurst-Äquators) will nach Südtirol und kaum ein (Inzucht) Südtiroler will in die weite Welt. Die wenigen was wollen, sollen Flughäfen unserer Nachbarn benutzen, weil wenn es dort laut wird ist uns ja egal. Mit dieser verkorksten Logik hätte überhaupt noch nie ein Flughafen, eine Fluglinie oder sonst irgend eine Infrastruktur ausgebaut werden dürfen. Das ist eben der Unterschied zu jenen die versuchen einen Weg zu finden wie etwas funktioniert, anstatt jene die nur darauf schauen wie etwas nicht geht.

        Und dem Herrn Dello Sbarba muss ich auch vorwerfen: Wenn – so wie er hier behauptet – wirklich kaum ein großer Flieger ausgelastet sein wird, dann wird die anvisierte Zahl an Passagieren auch nicht erreicht werden und die öffentliche Finanzierung eingestellt – in dem Fall zu Recht. Bereits bis dahin wird es bei so wenig Passagieren nur alle 2-3 Tage einen Start und eine Landung geben.
        Das ist aber in sehr krassem Widerspruch zu den Ängsten die als parallele Anti-Strategie geschürt werden, dass es scheinbar 5 Starts und Landungen pro Stunde geben wird. Wäre dem so wie hier als Drohkulisse dargestellt, würde es bei dem scheinbar nicht steigenden Passagier-Interesse nicht einmal für einen Passagier pro Flug reichen. Das sind also unglaubwürdige Zahlenspiele mit dem Ziel Leichtgläubige zu manipulieren!

        Man kann versuchen ein Projekt so umzusetzen dass es funktioniert, oder man kann versuchen ständig alles mögliche zu verhindern. Die bei der letzten Mediation festgelegte maximale Pistenlänge war ja ein Kompromiss bei dem allen klar war, dass Düsenjets mit interessanten Destinationen und konkurrenzfähigen Ticketpreisen unmöglich sind. Aus dieser Verhinderungstaktik jetzt abzuleiten dass ein Südtiroler Flughafen weder für ankommende noch abreißende Urlauber interessant ist grenzt an einer sich potenzierenden Kombination aus Ignoranz und Volksverdummung.

        Man kann sich – um vom emotionalen Flughafen zu einem bereits bewiesenen Faktum zu kommen – ja die Vinschger Bahn anschauen. Diese wurde vor ungefähr 100 Jahren gebaut und vor 20 Jahren aufgelassen, weil sie den Anforderungen unserer Zeit nicht genügte. Zu wenig Platz, zu langsam, alte Technik, so dass der PKW die deutlich bessere Option geworden ist. Vor 10 Jahren wurden sehr viele Millionen Euro Steuergeld investiert (garantiert kein einziger Bozner oder Überetscher hatte sich damals Sorgen über die direkten Anrainer auf 60 km Gleisstrecke gemacht) und das ganze hat angefangen zu funktionieren. Nach der jetzt anstehenden Elektrifizierung werden mehr als doppelt so lange Garnituren die Strecke befahren und mehr Passagiere befördern. Das ist gut so und sollte auch für andere Interessensgruppen gelten dürfen. z.B. für eine Überetscher Bahnlinie oder einem Flughafen.

        Dass Mobilität mit dem Flugzeug heute Gang und Gäbe ist, dafür reicht ein Blick auf https://www.flightradar24.com/46.46,11.72/6
        Die Frage an uns Südtiroler ist jetzt ob wir uns eingestehen wollen für diese Reisenden kein Angebot sondern ein unbekannter schlecht erreichbarer Fleck (unter ihren Flugzeugen) zu sein. Weil scheinbar gibt es bei uns ja kein Interesse, keine Möglichkeiten und auch keine Fähigkeiten etwas umzusetzen sondern nur 1000 Gründe warum etwas NICHT geht.

        • Ich glaube nicht, dass man manipulativ vorgeht, wenn man die tatsächlichen Daten der letzten Jahre in einer Tabelle präsentiert. Darüberhinaus gebe ich nicht meine Kritik wieder, sondern jene der Grünen Landtagsfraktion.

          Mit dem Flughafenkonzept des Landeshauptmanns hat dieser Artikel auch nichts zu tun, wenn überhaupt zeigt er, wie schlecht der Airport in den letzten Jahren funktionierte. Das Land will das (zum Glück) ändern.

          Im Übrigen bin ich Befürworter eines klug geführten Flughafens, aber das ist nur meine persönliche Meinung.

          Mit freundlichen Grüßen
          Anton Rainer (TZ)

          • andy

            für die fanatisierten Flughafenbefürworter ist jeder Artikel gegen den Flughafen manipulativ!
            selbst wenn er nur die Wahrheit sagt und die Zahlen schwarz auf weiß belegt sind!

            Herr Rainer, TZ weiter so, wir brauchen Medien die die Wahrheit bringen, egal was die SVP und Trolle dazu sagen!

          • markusgufler

            Der Titel macht viel aus. Zumindest bei all jenen die nicht einmal den ganzen restlichen Text lesen, und schon gar nicht die einseitige Darstellung eines Grünen hinterfragen, sondern glauben gerade gut informiert worden zu sein.
            Das selbe war ja schon mit den zwei aufgehausten Airlines welche sie im damaligen Artikel ausführlich beschrieben haben. Als gewöhnlicher Leser könnte man dabei ja fast übersehen haben, dass noch 9 andere da sind von denen maximal 4 zum Zuge kämen. Davon dass es inzwischen sogar neue Gesellschaften gibt war überhaupt keine Rede. Ich denke dass es für die wehrte Leserschaft aber durchaus interessant gewesen wäre.

            Glauben sie die Leserschaft würde sich auch mal dazu bereit erklären einen gut und gerne auch kontrovers recherchierten Artikel zu lesen wie so ein gut geführter Flughafen denn ausschauen und organisiert sein müsste damit er für Südtirol einen Nutzen bringt?

      • Der Durchschnitt der Jahresmittel liegt bei 61,5 Prozent, die 39 Prozent sind aber natürlich selbst ein Durchschnittswert des Jahres 2013. Thema des Artikels ist die sinkende Auslastung in den letzten Jahren und die Kritik der Grünen, „Auslastung in der Regel über 60 Prozent“ würde die Meldung falsch wiedergeben.

        Danke für die Rückmeldung,
        Anton Rainer (TZ)

      • saustall_kritiker

        @alfonszanardi:
        Jedenfalls, was die Romflüge von Bozen aus betrifft, wird – sollte sich wirklich noch eine Fluggesellschaft dafür finden, die so dumm ist oder hoch subventioniert werden muss – die Auslastung noch mehr sinken. Denn die sind mittlerweile gänzlich überholt. Denn wenn ich jetzt in vier Stunden (und das fast im Zweistundentakt) mit den Hochgeschwindigkeitszügen von Bozen ZENTRUM ins ZENTRUM von Rom fahren kann und dort aussteigen, und das bequem ohne Umsteigen und lästiges Ein- und Auschecken und dazu noch zu einem Preis ab 30 Euro, welcher Dummian wird da noch das Zehnfache bezahlen für die ganzen Eier, die er beim Flug hat, das mehrmalige Umsteigen dort und die Unsicherheit, wo der Zug zum Preis von 1/10 so gut wie 100%ig und so gut wie wetterunabhängig fährt. Es ist halt so: Die Zukunft gehört auf Kurzstrecken von Jahr zu Jahr mehr den Zügen. Zwischen Rom und Mailand, wo der Zug schon nur mehr 2 Stunden braucht, fährt praktisch jetzt schon niemand mehr mit dem Flugzeug, weil es einfach ungeschickt und unpraktisch ist. Daher haben Regionalflughäfen keinerlei Zukunft mehr, und schon gar nicht, wenn im Umkreis von 100 bis 150 km schon zwei sind (Verona, Innsbruck). Und der Bozner Flugplatz IST EH ALLENFALLS NUR FÜR DEN SÜDEN SÜDTIROLS interessant. Denn wer aus Bruneck oder Sterzing wird je ab Bozen fliegen, wenn Innsbruck näher oder nicht viel weiter ist….? Also wird derjenige aus den Seitentälern auch keine Bereitschaft haben, dass sein Steuergeld in das Loch ohne Boden namens Flugplatz Bozen fließt und dort sinnlos verschwendet wird. Selbst die Wirtschaftstreibenden etwa von Bruneck und Sterzing haben schon oft gesagt, dass die Leute ihres Betriebes NIEMALS ab Bozen, sondern stets ab Innsbruck fliegen werden…… 🙂 🙂 🙂

      • guyfawkes

        @alfonszanardi
        Aus dem Vorspann des Artikels geht klar hervor, dass die Grünen auf den Zusammenhang „größeres Flugzeug/geringere Auslastung“ aufmerksam machen wollen.
        Deshalb ist es auch korrekt wenn für die Berechnung der durchschnittlichen Auslastung nur die Jahre 2013 und 2014 – also die Jahre mit den größeren Flugzeugen – herangezogen werden. Eben um diese mit den vorigen Jahren vergleichen zu können.

    • ft

      Da muss ich immer lächeln. Wenn die Grünen, die das Flugzeug als Werkzeug des Teufels betrachten, sich mit dem Flugverkehr beschäftigen. Dann glauben sie aus einer Auslastung von 60-70% herauslesen zu können, dass es unrentabel ist. Als Aufreisser wird dann noch das Jahr 2013 hergenommen, mit all den Problemen die es damals mit Darwin gegeben hat. Als spezifisch Unwissende ignorieren sie aber dass je grösser die Maschine, desto billiger der Preis. Deswegen hatte Darwin auch doppelt so viele Passsagiere auf der Maschine. Dann gibt es noch Leute die den Vergleich Bozen-Rom mit dem Zug machen, anscheinend aber nie gehört haben, dass nach Rom nicht geflogen wird um in die Stadt zu fahren, sondern dass Fiumicino der Hub ist um weiterzufliegen, ganz gleich ob nach Palermo oder Tokio. Die Terrormeldungen über den Lärm und die Gase über Bozen zeugen von totaler Ignoranz. In Innsbruck gibt es seit 50 Jahren den Flugplatz mitten in der Stadt, mit 10x die Bewegungen die Bozen je haben wird, und kein vernünftiger Innsbrucker regt sich darüber auf,sonder freut sich dass er preiswert in den Urlaub fliegen kann, und dass viele Gäste einfliegen.

      • lorenz

        Lieber ft
        Sie fordern von anderen Kommentatoren begründete Fakten und haben selbst keine zu bieten. Jedenfalls sehe ich keine Quellenangaben.

        Sie maßen sich in Ihrem Kommentar an, die Grünen des Unwissens oder sogar der Dummheit zu bezichtigen. Damit zielen Sie nur darauf ab, deren Argumente, die sehr wohl mit Quellen hinterlegt sind, zu untergraben.
        Das ist keine angemessene Art, eine Diskussion zu führen.

        Ich erwarte mir eine Bilanz, in welcher deutlich wird, dass auch mit 60% Auslastung rentabel geflogen werden kann.
        Ich erwarte mir eine Statistik, welche den prozentualen Anteil und die Gesamtzahl der weiterfliegenden Passagiere in Rom beinhaltet.

        In Innsbruck habe ich selbst lange genug gelebt: Kleine Propellerflugzeuge sind kein großes Problem, turbinenbetriebe Flugzeuge hingegen machen einen höllischen Lärm. Das südtiroler Unterland ist im Gegensatz zu Innsbruck ein Tourismusgebiet, das mit Ruhe und Erholung wirbt.

      • saustall_kritiker

        @ft: Ich wäre wirklich neugierig, wie viele von den Bozen-Rom-Passagieren in den letzten Jahren diesen Flug benutzt haben, um in Rom umzusteigen. Ich erinnere mich dabei an die Broschüre zum Bozner Weihnachtsmarkt vor ein paar Jahren (in deutscher Sprache), wo man also den deutschen Gast ansprach. Und dort stand unter „Anreise“ die falsche Internetadresse für die Anreise mit dem Zug (so wenig informiert waren die dort vom Verkehrsamt Bozen) und – ich glaubte meinen Augen nicht – ganz vorne die Anreisemöglichkeit mit dem Flugzeug über Rom! Ja, über Rom hätte man die Bayern oder Hessen nach Bozen zum Weihnachtsmarkt geholt. Ich krümme mich vor Lachen 🙂 🙂 🙂 🙂 und wiederhole das hier, denn das glaubt sonst kein Mensch, dass man in Bozen so blöde ist. Ich habe mir diese Broschüre aufbewahrt in meiner Hausbibliothek in der ganz besonderen Ecke mit der Überschrift: „So dumm zu sein, müsste eigentlich verboten werden“. Und nehme sie immer wieder mit auf meine Reisen nach München und Frankfurt, wo ich das immer wieder meinen Freunden dort vorlese, die dann vor Lachen fast nicht mehr sitzen können…..
        Rom als HUB …. dass ich nicht lache…..

        • ft

          Sie sind ja zu bedauern wenn Sie solche Probleme beim sitzen haben. Und jahrelang einen Werbezettel herumtragen um lachen zu müssen ? Na ja jeder hat halt sein Weltbild. Dass Sie keine Ahnung vom Luftverkehr haben, bezeugt ihr Unwissen über die Hubs. Über Rom bin ich mit 270 Euro nach Paris und 290 nach London geflogen. Und von Frankfurt über Rom nach Bozen ? Ja , anstatt 8 Stunde n auf der Autobahn bei Schnee und Eis, wäre man auch von dort in wenigen Stunden mit 280 Euro nach Bozen gekommen. Ihre einfach gestrickten Lachkumpanen in Deutschland, die, wie Sie, offensichtlich nie ein Flugzeug von innen gesehen haben, können sich sowas natürlich nicht vorstellen. Aber es gibt auch eine Welt von nicht Hinterwäldlern, und für diese sind Fugplätze und Hubs gebaut.

          • saustall_kritiker

            Mein lieber ft: Sie sind wie alle Flugplatzbefürworter hier: bringen kaum konkrete Fakten, sondern nur ein paar Gemeinplätze und Behauptungen (dahinter die völlige LEEEERE, wenn es darum ginge Ross, Reiter und Fakten zu nennen), erzählen von ihrem erlebten Einzelfall und wollen damit ihre verkorkste Meinung für den unsinnigen Bozner Flugplatz rechtfertigen.
            Ich kann Sie aber beruhigen:
            a) Die Broschüre, von der ich sprach zum Bozner Weihnachtsmarkt, ist wohl mindestens 30 Seiten dick, kein Flugzettel, aber wirklich zum Lachen ob der dort verzapften Dummheit über die Anreisemöglichkeiten.
            b) Ich bin oft Frankfurt gefahren, habe dort in der Finanzmetropole viel zu tun, ob du mich als Hinterwäldler bezeichnest, geht mir am Allerwertesten vorbei. Bin aber nie über die Autobahn gefahren, das ist mir zu anstrengend, sondern immer mit dem Zug oder neulich bis München auch mit dem Fernbus. Bozen-München ist noch etwas langsam auch mit dem Zug (ist aber nur mehr eine Frage der Zeit), aber München-Frankfurt geht schon in 3 Stunden im ICE und komme am Hauptbahnhof an, von dort zu Fuß zur Börse und ins Bankenviertel ist es ein Spaziergang 🙂 🙂 .
            c) Mit dem Flugzeug bin ich auch gefahren, aber nicht stumpfsinnigerweise von Bozen nach Rom oder Innsbruck nach Wien, sondern eher nach Mallorca, Kanaren, Rhodos und Amerika/Asien. Bin da aber meist mit dem Bus von Bozen nach München gefahren (20 Euro) und dann von dort mit dem Superservice und Angebot weiter…. zwei Wochen Mallorca **** in schönster Lage Flug mit Halbpension habe ich schon um 500 bekommen.
            Ich bedauere jene, die den Zug für Kurzstrecken noch nicht entdeckt haben, die werden umlernen müssen; der Zug ist für Kurzstrecken das Verkehrsmittel der Zukunft, nicht die Autobahn und auch nicht der Flieger. Letzterer ist nur mehr interessant für Langstrecken und evtl. auf Inseln, wo es mit dem Schiff zu lange dauert.
            Verzeih aber wenn wir uns in Frankfurt über solche in Südtirol produzierte absolute Dummheiten lustig machen…. Dieses Recht werden wir uns wohl niemals nehmen lassen.
            🙂 🙂 🙂

    • gerecht

      da nützt alles schönreden nichts….
      bei Umweltergebnisse und Passagierzahlen zu schummeln …
      Einige wenige möchten gerne weiterhin gratis auf kosten der anderen fliegen …
      nur die wollen nicht zahlen …

      woher Geld nehmen und nicht stehlen …

      denen ist jede Ausrede recht …

      • andy

        das gebe ich dir recht, die wollen nur den Steuerzahler blechen lassen für ihren Flughafen!

      • ft

        @ gerecht Dann nennen Sie doch Ross und Reiter, anstatt andere der Lüge zu bezichtigen . Wer fliegt gratis ? Aber kommen Sie nicht mit der uralt Nummer der Politiker. Ein halbes Dutzend Politker die Woche gegen 200 Plätze am Tag.
        Billige Ausreden, wie Sie sie bringen, um keine Fakten auf den Tisch legen zu müssen
        zeugen von Mangel and Diskussionskultur. Es ist einfach nur üble Nachrede.

    • besserwisser

      Fakt ist: das Flughäfchen hat in keinster Weise eine Berechtigung. Weder für das „Umweltland“ Südtirol, noch für die wirtschaftlichen Notwendigkeiten unseres jetzt schon wohlhabenden Landes!!!!
      Und das Wohlbefinden der Bozner; Überetscher und Unterlandler wird sicher nicht besser wenn fie Flugzezge ueber uns kreisen!!!!

      • ft

        Der Besserwisser hat gesprochen. Ich rate auch mal zu einem Besuch eines Flugplatzes. Dann sehen wie das so funktioniert, und daß die Flugzeuge nicht darüber „kreisen“. (ha,ha)

    • lissnamol

      Es freut mich, wenn Redakteur Rainer für einen funktionierenden Flughafen ist. Damit er aber funktioniert, müsste die Betreibergesellschaft die Chance erhalten, den Flughafen so führen zu können, damit er funktioniert. Und dafür muss die Volksbefragung gewonnen werden, damit sie dies zeigen kann.
      Zu den Zahlen der Grünen: Wenn bisher bessere Voraussetzungen gewesen wären, hätten die Fluglinien eine höhere Auslastung erzielt. Und mit einer geringfügig längeren Landepiste hätten auch etwas größere Flugzeuge starten und landen können. Dadurch hätten auch günstigere Flugpreise gemacht werden können. Aber all dies haben auch die Grünen mit großem Einsatz in den letzten Jahren zu verhindern gewusst. Jetzt deshalb auf die niedrigen Auslastungen der Linienflüge hinzuweisen, ist billig.

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