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    Die Flughafen-Frage

    Die Flughafen-Frage

    Nun ist es fix: Das Flughafen-Referendum wird am 12. Juni stattfinden. Welche Frage die Südtiroler beantworten müssen.

    Lange war es angekündigt, nun hat Landeshauptmann Arno Kompatscher eine finale Entscheidung getroffen: Am 12. Juni dieses Jahres werden die Südtiroler über die zukünftige Ausrichtung des Flughafens Bozen entscheiden können.

    Bildschirmfoto 2016-03-01 um 09.05.02

    Der Beschluss

    Auch festgelegt wurde der exakte Wortlaut der Frage, die den Wählern und Wählerinnen gestellt werden soll. Die überraschend kurze Formulierung:

    Wollen Sie die Genehmigung des Gesetzentwurfes Nr. 60/15, betreffend „Bestimmungen zum Flughafen Bozen“, zu welchem der Südtiroler Landtag am 4. Dezember 2015 die Anberaumung einer beratenden Volksbefragung beschlossen hat?

    Ein Ja sichert die künftige Finanzierung des Flughafens durch die öffentliche Hand, ein Nein stellt diese Finanzierung ein. Dann müsste der Flughafen auf weitere Steuergelder verzichten.

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    Kommentare (21)

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    • florianegger

      Beim Informationsabend des ABD in St. Michael-Eppan waren die Gegner besser und glaubwürdiger vorbereitet. Die großteils sachlich und mit fundierten Fakten und Zahlen untermauerten Gegenargumente haben gesessen. Herrn Peter Pardatscher gebührt dabei ein besonderes Lob für seine objektiven Ausführungen.

      • alfonszanardi

        Vielleicht können sie diese Argumente hier anführen. Ich finde die Argumentation der Gegner in der Regel sehr dünn.

        • einereiner

          Die Gegenargumente sind nicht alle gut, aber eines ist ein Show-Stopper-Argument:
          Der Flughafen Bozen kann keine 2 Instrumentenlandesysteme, wie alle funktionierenden Flughäfen z. B. Innsbruck, Verona, München, bekommen und wird somit von keiner Airline freiwillig (ich meine ohne Subventionen) angeflogen werden.
          Verlegt ihn auf Kohlern oder wandelt ihn zurück in einen Privat- und Charterflugplatz.

          • rota

            Kohlern ist sich zu hoch über dem Meeresspiegel um Landungen von größeren Flugzeugen nach den allgemeinen Kriterien der Flugsicherheit zu gewährleisten.
            Rein geografisch und technisch möglich wäre ein neuer Flughafen um Schreckbichl, nördlich Richtung Kaiserberg, südlich bis zu der Sportzone (Rungg ?)am Rande des Montiggler Waldes.
            Dimension und technische Ausrüstungsmöglichkeit würden bei Weitem die Qualitäten von Innsbruck und Salzburg übertreffen. Meteorologisch wären auch weniger Einschränkungen als im Bozner Talkessel zu erwarten. Na dann Überetscher befleißt euch !!!!

            • besserwisser

              @rota: toller beitrag! ich finde das ist mal ein konstruktiver beitrag! dann wären wir endlich das damoklesschwert des golfplatzes in unserem schönen montiggler wald los!

            • martinsenoner

              Der Bozner Flughafen war nie ein Privatflughafen und wird auch keiner sein, auf Kohlern fehlen die ebenen Flächen für eine Landebahn, dass es aber möglich ist, eine Landebahn in dieser Höhe zu errichten, beweißt unter anderem die Provinz Trient:
              https://it.wikipedia.org/wiki/Aviosuperficie_del_Tonale

            • einereiner

              @martinsenoner
              mit Privatflughafen ist nicht gemeint, dass er Privaten gehört sondern dass Private starten und landen. Kohlern mag hoch sein, aber das ist wichtig um im 3° Winkel über die Sarntaler Berge zu kommen. Wegen der Höhe muss die Bahn länger werden, dann können die gewünschten Flugzeuge landen und starten.
              Im Lande Südtirol mit all seinen Baggerfirmen müsste eine 2,5km Landebahn auf Kohlern nur eine Frage von Wochen sein…

    • rpliger

      Die gestellte Frage ist eine Farce und zeugt von der Angst der Flughafenbefürworter das Referendum zu verlieren. Die vorgestellte Frage ist an Spitzfindigkeit kaum zu überbieten und gezielt dazu gedacht, die Wähler in die Irre zu führen. Für einen Grossteil der Wähler ist die Frage schwer bis gar nicht verständlich. Zufälliger Nebeneffekt oder gezielt so ausgearbeitet? Wenn man sich schon dazu entschliesst, den Weg der direkten Demokratie zu beschreiten dann sollte die Frage auch entsprechend unmissverständlich, transparent und bürgernah gestellt werden.

      Doch anstatt nur zu kritisieren anbei gleich zwei Gegenvorschläge:

      „Soll Der Flughafen Bozen weiterhin mit öffentlichen Geldern finanziert werden?“

      -Ja- oder -Nein-

      Noch deutlicher, aber vielleicht nicht ganz korrekt in der Formulierung, wäre folgende Alternative:

      „Was soll mit dem Bozner Flughafen in Zukunft geschehen?“

      – Ausbauen- oder – Zusperren-

      • andreas

        Vielleicht wird darauf spekuliert, dass die Gegner in der Wahlkabine schon wieder vergessen haben was sie anzukreuzen haben 🙂

        Auch Nein bedeutet nicht, dass der Flughafen zugesperrt wird, das steht gar nicht zur Debatte, offen bleibt er auf jeden Fall.
        Wenn Nein gewinnt, würde ich ihn versteckt querfinanzieren.

      • besserwisser

        @rpliger: die leute haben tage damit verbracht um eine irreführende fragestellung zusammenzubasteln. die ganze befragung ist eine farce und zeugt von der demokratischen unmndigkeit bestimmter menschen.
        jene leute die die fragesstellung wollen ja den flughafen also haben sie gar keine interesse dass das dumme volk etwas vesteht, möglicherweise vielleich sogar mitenscheidet ….

    • gerecht

      Einige wenige möchten gerne weiterhin gratis
      auf kosten der anderen fliegen …
      nur die wollen nicht zahlen …

      woher Geld nehmen und nicht stehlen …

    • Ich finde die Frage überhaupt nicht irreführend!
      Es geht ganz klar um den Gesetzentwurf 60/15.
      Wenn wir 😉 Flugplatzgegner jetz mit Nein die Mehrheit erreichen werden, wird die Landesregierung halt einen neuen Gesetzentwurf vorlegen müssen…
      Alles klar?

    • luigi

      Der Transportsektor verursacht weltweit über ein Viertel aller Treibhausgasemissionen. Energieverbrauch, CO2- und Luftschadstoffemissionen für Flugzeuge, Autos und Züge vergleichen: http://ecopassenger.hafas.de/bin/query.exe/dn?L=vs_uic&

    • gerry

      Also ganz klar Nein und dann wäre dieser Spuk vorbei. Die ganzen Unwahrheiten u. Lügenmärchen, Steuerverschwendungen u. die immense Lärmbelästigung der letzten 20 Jahre wären vom Tisch. Ich hoffe dass die Südtiroler/ innen nicht den Fehler machen weitere hunderte Millionen von Euro in nächster Zukunft in dieses an Größenwahn kaum zu übertreffende Projekt zu investieren. Man kann doch keinen Fehler mit einem noch größeren Fehler wett machen, das spricht gegen jede Logik sowohl im privaten als auch im unternehmerischen Bereich.

    • besserwisser

      Beschämend st die Art und Weise wie die Organisation Vokspartei missbraucht wird um das Volk auf Linie zu bringen.
      In einer Sammelpartei sollte man eigentlich die Vielfalt der Meinungen darstellen. Dass man alle Funktionäre briefen und auf Linie nach Polanquadrat brigen will ist ein Grund sich als Parteifunktionär von dieser Partei zu verabschieden.
      Die Frage an den frisch verliebten Parteiobmann: was passiert eignetlich mit den Funktionären die gegen den Flughafen sind? Werden die von der Partei ausgeschlossen?

    • gerry

      Es ist schon traurig wenn ein Landeshauptmann auf einer Landesbauernversammlung Werbung für den Flughafen macht . Zitat “ glaubt doch die Legenden nicht die die Flugplatzgegner verbreiten“. Die einzigen Lügen wurden von der SVP verbreitet u. das seit 20 Jahren. Die Menschen wurden belogen und jene die nicht verkaufen wollten hat man mit Enteignung gedroht. Man spricht von einer Pistenverlängerung auf 1463 Meter wobei es schon Pläne gibt für eine Verlängerung von 1.700 Meter. Lügen und nichts außer Lügen für die am Ende niemand die Verantwortung übernimmt.

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