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    Reformiertes Edelweiß

    Das SVP-Präsdium hat am Montag letzte Vorbereitungen für die Statutenreform getroffen. Diese solle die Ortsgruppen weiter aufwerten.

    Bei der Landesversammlung am 7. Mai im Meraner Kursaal soll ein neues SVP-Statut genehmigt werden.

    „Dieses wird die Kompetenzen der Ortsgruppen und -ausschüsse weiter stärken“, berichteten Obmann Philipp Achammer und sein Stellvertreter Zeno Christanell am Montag dem SVP-Präsidium über die entsprechenden Vorbereitungen. „Die ehrenamtlichen Funktionärinnen und Funktionäre sind die Stärke unserer Partei – und mit ihnen das kapillare Netzwerk, das bis in die Dörfer und Fraktionen reicht.“

    „Die Aufwertung der Ortsgruppen und -ausschüsse ist das vordringlichste Ziel der Reform“, beschrieben SVP-Obmann Philipp Achammer und sein Stellvertreter Zeno Christanell (Vorsitzender der AG Statutenreform) die laufenden Bemühungen, die kapillare SVP-Struktur in den 290 Orten weiter zu stärken. Einerseits solle für sie die politische Arbeit durch organisatorische Maßnahmen vereinfacht werden:

    So werden etwa Wahlen künftig einfacher von statten gehen – u.a. durch das Festlegen einheitlicher Termine (künftig sollen beispielsweise alle SVP-Ortsausschüsse im Land an einem Tag gewählt werden).

    Andererseits geht es auch darum, dass sich die SVP-Politik – auf Landesebene und auf Gemeindeebene – noch mehr an den grundsätzlichen Vorgaben der Ortsgruppen und -ausschüsse orientiert.

    „Gerade diese stehen Tag für Tag vor Ort zu aktuellen politischen Themen Rede und Antwort“, meinten Philipp Achammer und Zeno Christanell. Das neue SVP-Statut werde darüber hinaus auch die Zusammenarbeit zwischen der politischen Ebene und den SVP-Funktionsträgern neu definieren. Landesweite BürgermeisterInnen-Konferenzen sollen, wie jetzt schon jene der Ortsobleute, institutionalisiert werden – und regelmäßig stattfinden.

    Bereits seit dem vergangenen Jahr arbeitet die Südtiroler Volkspartei an zwei Reformen: Sowohl das Parteiprogramm als auch das Parteistatut werden überarbeitet – dies gemeinsam mit den Funktionärinnen und Funktionären vor Ort. Die Landesversammlung, das höchste SVP-Organ, soll diese Reformen am 7. Mai im Meraner Kursaal genehmigen.

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