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    Ullis Verzicht

    Ullis Verzicht

    Paukenschlag in der Rentenaffäre: Die Freiheitliche Ulli Mair hat als erste Abgeordnete schriftlich auf ihre Leibrente verzichtet.

    Von Matthias Kofler

    Ulli Mair will den edlen Verzicht nicht kommentieren: „Von mir gibt es dazu keinen Kommentar“, zeigt sich die Freiheitliche zugeknöpft.

    Es ist ein echter Paukenschlag in der Rentenaffäre!

    Nach Informationen der TAGESZEITUNG hat Ulli Mair als erste Abgeordnete formell auf ihren Leibrentenanspruch verzichtet. Mit diesem überraschenden Schritt setzt die ehemalige Freiheitlichen-Chefin indirekt auch ihre Kolleginnen und Kollegen im Landtag unter Druck. Denn vor Ulli Mair hat sich noch kein anderer Politiker so weit vorgewagt und komplett auf die Leibrente verzichtet.

    Die Bestätigung kommt direkt von zwei hochrangigen Vertretern des Regionalrats: von Präsidentin Chiara Avanzo sowie von Varna Baldo, der Amtsdirektorin des Rechnungsamts.

    „Die Abgeordnete hat bei uns schriftlich um einen Verzicht angesucht“, erklärt Varna Baldo. Diesem Wunsch sei stattgegeben worden. Chiara Avanzo verweist in dem Zusammenhang auf das Gesetz vom 11. Juli 2014 – also auf die von den Landeshauptleuten Ugo Rossi und Arno Kompatscher ausgearbeitete Neuregelung der Politikerrenten –, die für jeden Abgeordneten, der das Renteneintrittsalter noch nicht erreicht hat, explizit die Möglichkeit vorsieht, auf die Leibrente zu verzichten.

    „Dafür wurden der Abgeordneten die von ihr einbezahlten Sozialbeiträge zurückerstattet“, ergänzt Varna Baldo vom Rechnungsamt des Regionalrats.

    ALLE HINTERGRÜNDE LESEN SIE HEUTE IN DER TAGESZEITUNG

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    Kommentare (9)

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    • einereiner

      Bravo Ulli! Sie wollte schon kurz nach dem Auffliegen des Rentenskandals reinen Tisch machen. Aber R….. T……….hat sie daran gehindert. Der hatte Angst um seine 215.000 Euro, die er nach jeder Legislaturperiode bekommt.

      • markp.

        Wo wollte Frau Ulli reinen Tisch machen? Und warum hat sie es dann nicht gemacht? Und wie hat sie der ominöse R.T. daran gehindert? Hat er sie erpresst??? Also… bitte…

        Ich zolle Respekt, für den Verzicht. Ein fader Beigeschmack bleibt bei mir trotzdem auf immer und ewig.

      • saustall_kritiker

        Jawohl bravo Ulli!
        Das ist ein wichtiger Schritt, um die vielen Scheinheiligen und Abzocker so riiiiichtig unter Druck zu setzen!!!!!! 🙂 🙂 🙂 . Es gibt also doch einen Unterschied zwischen dir und diesem Abzockerverein von der Mehrheitspartei, von der ich mittlerweile so wenig halte, dass es mir nicht einmal mehr Wert ist, ihren Namen zu nennen. Mal schauen, was die Konsorten namens Munter, Pahl, und wie die alle heißen, jetzt tun bzw. an scheinheiligem Gesülze von sich geben!!!!!!!! 😉 😉 😉

    • josef

      Hut ab Uli
      Respekt für diese Entscheidung

    • sparrow

      Hm… laut Artikel hat sie rund 200.000 Renten-Vorschuss erhalten inkl. Family-Fonds. Als die Sahe aufflog hat sie nach einigem öffentlichen Druck alles zurückbezahlt. Jetzt kriegt sie laut TZ 350.000 Euro ausbezahlt, verzichtet dafür auf die Leibrente, bei der sie ohnehin nicht weiß, ob es die in 15 bis 20 Jahren noch gibt. Kein schlechtes Geschäft für 10 Jahre im Landtag. Und ein Normalsterblicher kann sich die Rentenbeiträge auch nicht vorab auszahlen lassen. Ich fühl mich da irgendwir schon wieder an der Nase herum geführt.

    • gerecht

      Mair verzichtet auf Leibrenten
      -Gute Imageaufbesserung !!!-
      auf der anderen Seite bekommt sie denoch Sozialabgaben von 350.000Euro …
      wie viel würde ein Arbeitnehmer
      in dessen Situation dafür bekommen?
      und der backt sich nicht selber die Gehälter…

    • prof

      Die Ulli hat sicher einem guten „Berater“ folge geleistet.

    • gerry

      Zumindest haben alle anderen Politiker die Möglichkeit dies auch zu tun. Werden wir sehen ob Ulli Mairs Beispiel Früchte trägt.

    • sepp

      gerry hosch nett guit giträumt moansch do Pahl und konorten verzichten af obans

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