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    „Saubande, verdammte“

    einbruch janekUnbekannte wollten in das Haus des Eppaner Unternehmensberaters Robert Janek eindringen. Sie konnten die Sicherheitstüren nicht knacken. Dennoch ist der Schaden groß.

    von Artur Oberhofer

    Robert Janek schimpft: „Saubande, verdammte!“

    Der Eppaner Unternehmensberater und Präsident des Bundes des Steuerzahler in Südtirol ist aufgebracht. Zornig.

    Der Grund: Am Donnerstag hat Robert Janek gegen 17.30 Uhr sein Haus in Eppan verlassen, um mit seinem Hund Gassi zu gehen. Als er nach einer knappen Stunde zurückkam, musste der feststellen, dass Unbekannte versucht hatten, gewaltsam in sein Haus einzudringen.

    „Saubande, verdammte!“, schimpft Janek.

    Die stark beschädigte Sicherheitstür

    Die stark beschädigte Sicherheitstür

    Für Robert Janek ist klar: Als er um 17.30 Uhr sein Haus verließ, den Hund ins Auto steigen ließ und wegfuhr, um in den Weingütern einen Spaziergang zu machen, müssen ihn der oder die Täter beobachtet haben. „Die haben gesehen, dass ich mit meinem riesigen Hund weggefahren bin, und diese Zeit haben sie nutzen wollen, bei mir einzubrechen“, so der Unternehmensberater.

    Robert Janek hat sich bislang ziemlich sicher gefühlt. Sein riesiger Hund hat bereits einmal einen mutmaßlichen Einbrecher verscheucht. „Damals ist mein Hund mit einem Stück Windjacke des Einbrechers im Mund dahergekommen“, erzählt Janek.

    Außerdem hat Robert Janek sein Haus mit Sicherheitstüren und –fenstern ausgestattet.

    Als der Unternehmensberater am Donnerstag gegen 18.30 Uhr von seinem Spaziergang nach Hause kam, fällt ihm zunächst nichts auf.

    Das beschädigte Fenster

    Das beschädigte Fenster

    Erst als Robert Janek die Glastür im Wohnzimmer öffnen will, um den Hund in den Garten rauszulassen, fällt ihm auf, dass die Tür klemmt. „Mir sind dann Metallstücke entgegengefallen, und ich habe die Einbuchtungen im Türrahmen gesehen, die darauf hindeuten, dass die Einbrecher mit einem schweren Schraubenzieher versucht haben, die Tür aufzubrechen.“

    Dasselbe Bild auf der Rückseite des Hauses, wo die Unbekannten versucht haben, vom Garten aus über ein Fenster in das Haus einzudringen. Türen und Fenster haben standgehalten. Dennoch ist Robert Janek zornig: „Saubande, verdammte!“

    Der Grund: Obwohl ihm nichts geraubt wurde, beläuft sich der Schaden, den der oder die Einbrecher angerichtet haben, auf 5.000 bis 6.000 Euro, schätzt Robert Janek nach Rücksprache mit der Firma, die ihm Türen und Fenster eingebaut hat.

    Janek: „Ich habe wohl die Genugtuung, dass es die Täter nicht geschafft haben, in mein Haus einzubrechen, aber der Schaden bleibt trotzdem.“

    Wen meint er mit „Saubande“?: „Schauen Sie“, sagt Robert Janek, „meine Nachbarn haben sich nicht bei mir einbrechen wollen, man kann den Täterkreis ziemlich genau definieren, denn man weiß, wer mit solchen Riesenschraubenziehern herumläuft …“

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    Kommentare (4)

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    • franz

      Wenn der Eppaner Unternehmer die Ganoven eine Saubande nennt hat er wohl recht. Und mittlerweile gehört es in Italien zum Alltag, dass Bürger innerhalb kurzer Zeit mehrmals ausgeraubt in ihren Wohnungen überfallen , verprügelt Frauen vergewaltigt und sogar umgebracht werden.
      Nicht ohne Grund getrauen sich in einigen Gemeinden Italiens Bürger nicht ihr Haus zu verlassen, da sie fürchten müssen in der Zwischenzeit ausgeraubt zu werden.
      Da der Staat die Bürger nicht schützt, versuchen sich mittlerweile die Bürger zu bewaffnen oder mit sogenannten “Ronde “Bürgerwehreinheiten abzusichern.
      Nicht die Polizei – Carabinieri sind Schuld, sie machen ihre Arbeit .Was nützt es wenn die Carabinieri Verbrecher einsperren und am nächsten Tag der Richter sie wie vom Gesetz vorgesehen wieder frei lässt.
      Schuld ist eindeutig die Regierung – Renzi , mit den Gutmenschengesetzen wie das “svuota carceri“ ++Amnestien mit denen man 20.000 Straftäter aus den Gefängnis entlassen hat bzw niemand mehr ins Gefängnis muss der nicht eine Straftat begeht die nicht ein Gefängnisstrafe über 5 Jahre vorsieht.
      +++ den DL Depenalizzazione “ (decreti legislativi nn. 7 e 8 del 15 gennaio 2016, emanati a seguito della legge delega n. 67 del 28 aprile 2014, ).So gesehen haben diese Verbrecher ( zum Großteil Immigranten- Clandestini ) nicht’s zu befürchten.
      Während italienische Staatsbürger zivilrechtlich bis auf Hemd und Hosen verfolgt werden.
      z. Beispiel wer beim Lenken eines Fahrzeug ohne Führerschein erwischt wird hat zwar strafrechtlich nicht zu befürchten , aber mit einer Geldstrafe von bis zu 30.000€ rechnen muss.
      Und dann gibt es Politiker oder Bürgermeister wie Herr Rösch- Bürgermeister von Meran oder die Grünen die der Bevölkerung weis machen wollen, dass es keine Sicherheitsproblem gäbe.
      Die anstatt die Bürger zu schützen unterstützen diese Gutmenschen und Realitätsverweigerer lieber hunderttausende Immigranten Nichtkriegsflüchtlinge -Clandestini . vermutliche Jihadisten Asylantragsteller die Drogenhandel betreiben einbrechen und Frauen belästigen von denen es nicht wenige gibt
      Alleine 2014 angekommen Flüchtlinge 170.000 davon 44.000 Asylantrag gestellt der Rest ist spurlos verschwunden und niemand weis wer sie sind bzw. wo sie sind, anstatt alle Clandestini zurückzuschicken in ihr Heimatland. Wie vom Gesetz vorgesehen. – Legge “Bossi-Fini “
      Ähnlich in Deutschland ( Willkommenskultur von Merkel und Renzi )
      http://www.tageszeitung.it/2016/02/26/dealer-in-haft-7/#comment-322353

    • moni-ka

      Ich finde es mehr als bedenklich, dass europäische Gesetze, von Europäern für Europäer gemacht, so hinterfotzig im Namen des Menschenrechts und des Mitgefühls ausgenutzt werden können.
      In meinen Augen ist die EU gescheitert, aber auch die sogenannte DEMOKRATIE. Diese ist nicht mehr vorhanden. Zumindest nicht mehr für das „normale“ Volk. Wir werden belogen und bestohlen an allen Ecken und Enden.
      Die gewählten Volksvertreter beteiligen sich am Raubzug am Volksvermögen und packteln mit der Wirtschaftslobby ohne Ende als gäbe es kein Morgen.

      Nur eines ist gewiss: Geld kann man nicht essen und mir graut vor dem Moment, wo jeder gegen jeden … auch weil die geschundene Umwelt zurückschlagen wird. Klingt pathetisch, aber …
      Sagt ein Planet zum anderen: „Mich juckts gewaltig.“
      Antwortet der: „Geht vorüber, sind nur Menschen.“

    • franz

      Freitag, 26. Februar 2016
      „Durchsetzungsinitiative“ der SVP – die Volkspartei will die Ausweisung krimineller Ausländer mit einem Referendum am 28. Februar durchsetzen.
      http://www.n-tv.de/politik/Schweiz-stimmt-ueber-Ausweisung-ab-article17089146.html

    • gerecht

      anstatt die Gesetze zu verschärfen, werden nur für die Einwanderer erleichert …
      die Politiker beschäftigen sich nur mit sich selber …
      Image und Gehälter,

      Arbeitsbeschaffung der Politiker für die Wachdienste usw

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