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    Sinnvolle Geschenke

    Sinnvolle Geschenke

    Rund 8.000 Geschenke hat die Caritas 2015 über ihr Spendenprojekt „Schenken mit Sinn“ für Bedürftige gesammelt. Die meisten davon gingen nach Afrika.

    „Nicht meckern, schenken“ war das Wortspiel, mit dem die Südtiroler Caritas in der Vorweihnachtszeit für ihr alternatives Geschenksangebot „Schenken mit Sinn“ geworben hat.

    Das  Besondere daran ist, dass mit einem solchen Geschenk gleich drei Mal Freude bereitet wird: dem Schenkenden, dem Beschenkten und den eigentlichen Nutznießern in Afrika, Südamerika, Serbien und hier in Südtirol.

    „Damit haben wir wohl eine Reihe von Südtirolern angesprochen: Insgesamt haben 2015 insgesamt 2.300 Spendern 8.000 solcher besonderen Geschenke erworben, die meisten davon in der Vorweihnachtszeit“, freuen sich Judith Hafner und Fabio Molon von der Caritas Auslandsarbeit.

    Die meisten Geschenke gingen nach Afrika: 2.626 Schulpakete wurden in Äthiopien verteilt, 2.060 Ziegen wurden für Familien in Kenia und Äthiopien angekauft und 1.366 Obstbäumchen wurden in Äthiopien verpflanzt.

    Es wurden aber auch Spenden für 600 Schuhe (Bolivien), 538 Esel (Eritrea / Äthiopien), 218 Essen (und Unterkunft) für Obdachlose (Südtirol), 198 Wärmepakete in Form von Heizkostenbeiträgen (Südtirol), 180 Lebensmittelpakete (Südtirol), 124 Kubikmeter Holz (Serbien) und 19 Brunnen (Kenia) gesammelt.

    Die Spendensumme insgesamt beträgt 213.700 Euro.

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    Kommentare (4)

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    • richard

      Tiere sind fühlende und empfindsame Lebewesen und keine Geschenke.

    • markp.

      Wenn die Tiere artgerecht gehalten, den Familien in den Wirtschaft helfen und nicht gequält oder geschlachtet werden, dies auch ständig kontrolliert wird, dann theoretisch wohl an ein Tiergeschenk nichts auszusetzen?

    • richard

      Wer nach Luft atmet, der wünscht sich die Freiheit, wer nur nach eigenem Interesse handelt, der versklavt die Schwächeren.
      Auch nur zu glauben, dass Tiere auf der Fahrt nicht unter extremen Stress leiden, bedeutet die Realität zu verleugnen.

    • franz

      Grundsätzlich eine gute Aktion.
      Hoffentlich werden die Ziegen nicht gequält oder sexuell missbarucht.. 🙂
      Auf ein paar Esel können wir wohl verzichten, davon gibt es ja noch genug, fatal ist, man hat die falschen Esel nach Afrika geschickt. 🙂

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