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    Der Sparkatalog

    06-Sparkassenzentrale8025Fünf Millionen Euro an Personalkosten will die Südtiroler Sparkasse in den Jahren 2016 und 2017 einsparen. Die konkreten Forderungen, die der TAGESZEITUNG jetzt vorliegen, haben es in sich.

    von Heinrich Schwarz

    Der Sparzwang bei der Südtiroler Sparkasse ist enorm. Das bekommen jetzt auch die Mitarbeiter zu spüren. Aufgrund der schwierigen Marktsituation müsse man außerordentliche Maßnahmen setzen, um ausfallende Ertragsquellen zumindest teilweise zu kompensieren. Dies teilten Präsident Gerhard Brandstätter und Generaldirektor Nicola Calabrò am 13. Januar 2016 in einem Schreiben an alle Mitarbeiter mit. Man werde ein Gespräch mit den Gewerkschaften suchen, um gemeinsam einen Maßnahmenkatalog zu vereinbaren.

    Nur einen Tag später dann die Schock-Mitteilung: Die Sparkassenführung hat den betrieblichen Ergänzungsvertrag einseitig mit 14. Januar 2016 gekündigt. Der Ergänzungsvertrag werde bleibe noch bis zum 14. April 2016 gültig, bis dahin müsse er erneuert sein.

    Wie die TAGESZEITUNG enthüllte, will die Sparkasse in den Jahren 2016 und 2017 nicht weniger als fünf Millionen Euro an Personalkosten einsparen. Und das bei einer Mitarbeiteranzahl von 1.300.

    In einem internen Schreiben der Gewerkschaften, das der TAGESZEITUNG vorliegt, weisen die Arbeitnehmervertreter darauf hin, dass sie inzwischen das gesamte Paket der Vorschläge eingesehen haben, obwohl sie anfänglich jegliche Verhandlungen abgelehnt hatten. Als Grund für den Sinneswechsel nennen die Gewerkschaften „die Starrheit des Betriebes, als letzten Termin für die Gültigkeit des betrieblichen Ergänzungsvertrages den 14.04.2016 beizubehalten“.

    Die Forderungen des Betriebes haben es in sich. Ein Auszug:

    – Reduzierung des Kilometergeldes
    – Eliminierung der Pendlerzulage
    – Halbierung des Essensgutscheines

    IN DER PRINT-AUSGABE DER TAGESZEITUNG LESEN SIE DIE RESTLICHEN 11 PUNKTE UND DIE WEITEREN INHALTE DES INTERNEN SCHREIBENS.

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    Kommentare (3)

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    • prof

      Hat die Sparkasse hier nicht etwas vergessen? und zwar die Reduzierung der Vergütung für Präsidenten und Vize und Verwaltungs und Aufsichtsräte.

    • besserwisser

      Mit Glück konnte ich meine Sparkassenaktien noch loswerden und zu einer anderen Bank wechseln. Perfekt wird dort auch nicht alles sein.
      Aber mit einer Bank die wöchentlich in unseren Medien die Schlagzeilen liefert möchte ich nichts zu tun haben. Mag sein dass die Führung sich anstrengt, aber immer werden nicht die anderen die Schuld tragen.
      Arme Mitarbeiter …

    • sepp

      in Präsidenten und vize +Direktor gleich wie an Mitarbeiter bezahlen noa isch a drittel eingsport

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