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Die Straßen-Millionen

Gute Nachricht für Südtirols Autofahrer: Die Landesregierung investiert 19 Millionen Euro in die Straßeninstandhaltung.

Für die außerordentliche Instandhaltung von 2826 Straßenkilometer, 1662 Brücken und 206 Tunnels auf den Staats- und Landestraßen in Südtirol stehen dem Straßendienst des Landes heuer rund 19 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Landesregierung hat am Dienstag auf Antrag von LR Florian Mussner das Programm für die außerordentliche Wartung und Verbesserung der Staats- und Landesstraßen genehmigt.

Rund 9,5 Millionen Euro investiert das Land jeweils in die außerordentliche Instandhaltung der Staats- und Landesstraßen. „Dabei handelt es sich um Arbeiten an Leitplanken, Hangsicherungsarbeiten, Arbeiten an den Belägen und am Straßenkörper an den Straßen, Tunnels und Brücken“, erklärt der für den Straßendienst zuständige Landesrat Mussner. „Diese Eingriffe sind notwendig, damit die Bürgern gute und sichere Straßen vorfinden und die Straßen in gutem Zustand bleiben.“

Wie der Landesrat unterstreicht, sei es wichtig, die Straßen zu überwachen, Schäden rasch zu beheben und durch den Bau von Mauern oder Hangstabilisierungen die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

„Sämtliche Eingriffe erfolgen nach einer Prioritätenliste, verteilt auf das gesamte Straßennetz im Land wobei meist erst nach dem Winter, die genauen Maßnahmen festgelegt werden können“, erklärt der Direktor der Landesabteilung Straßendienst, Philipp Sicher.

2016 liegt, wie in den Vorjahren, das Hauptaugenmerk der außerordentlichen Instandhaltungsarbeiten auf den Belagsarbeiten auf den Staats- und Landesstraßen, für die rund 7,6 Millionen Euro vorgesehen sind, gefolgt von den Arbeiten an Leitplanken und Mauern für die rund 2,7 Millionen Euro bereit gestellt werden. Für Hangsicherungsarbeiten sind 2,3 Millionen Euro eingeplant und für die Instandhaltung der Brücken 1,5 Millionen Euro.

Insgesamt umfasst das Budget des Straßendiensts rund 49 Millionen Euro, wobei für die Ordentliche Instandhaltung der Straßen rund 18,5 Millionen Euro investiert werden. „Einsparen konnten wir in den vergangenen Jahren durch neue Technik bei der Beleuchtung und Belüftung der Tunnels“, unterstreicht Mussner. Die Strom und Versorgungskosten im Bereich Straßendienst belaufen sich auf 4,5 Millionen Euro. Pro Jahr werde außerdem für 1,8 Millionen Euro rund 18000 Tonnen Salz gegen Eisbildung auf den Straßen eingesetzt, so der Landesrat.

Bei den meisten Aufträgen, die im Bereich Straßendienst vergeben werden, handelt es sich um Aufträge, die von Klein- und Mittelbetrieben durchgeführt werden können und die laut Landesrat Mussner im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten auch an lokale Unternehmen vergeben werden. „Der Löwenanteil der Aufträge im Bereich Instandhaltung wurde im Vorjahr an heimische Firmen vergeben, womit fast das gesamte Budget des Straßendienst der lokalen Wirtschaft zugute kam“, sagt Mussner.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (4)

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  • morgenstern

    Dabei kann man nur hoffen dass für die Seitentäler auch etwas abfällt. Denn der tägliche Ritt über den Fleckerl Teppich ist speziell für die Pendler eine einzige Zumutung.

  • werner

    Das sind etwa 70 € pro Auto das in der Provinz zugelassen ist. Wobei man Besitzsteuer, MwSt. Kraftstoffsteuer, etc zahlt. Hinzu kommen noch die Touristen die im Lande tanken.
    Was kostet der Flughafen wenn man ehrlich ist ?

  • meinland

    Und weiters werden dann der unsinnigste, nutzloseste, dümmste und zweckfremde Mittelanschluss in Brixen gebaut. Herr Mussner bitte setzen sie das Geld für diesen „Schildbürger – Tunnel“ für eine Umfahrung Brixen-süd zur Plosestraße und Lüsnerstraße ein.

  • lissnamol

    Jeder Bürger will beste Straßenverhältnisse. Schlaglöcher, Buchten, Unebenheiten nerven. Die Instandhaltung darf deshalb auch etwas kosten. Nur: Die Ausgaben müssen auch erwirtschaftet werden. Alles, was dazu beitragen kann, soll gefördert werden. Darunter fällt für mich auch ein Flughafen, welcher ebenso zur Steigerung der Wertschöpfung beiträgt, wenn er unter fairen Bedingungen wirtschaften kann.

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