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    Verliebt in Arno

    Verliebt in Arno

    Nach seinem Auftritt in der ORF-Sendung „im Zentrum“ wächst die Fangemeinde des LHs in Österreich: „Tausche Kompatscher gegen Mikl-Leitner.“ DAS VIDEO.

    Zugegeben: Zwischen Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und Ungarns Sozialminister Zoltán Balog war es für Arno Kompatscher nicht gerade schwer, eine gute Figur zu machen: Während die beiden Staatsmänner in der ORF-Debattensendung „im Zentrum“ ihre umstrittenen Grenz-Beschlüsse verteidigen mussten – konnte Arno („Ich bin nicht der Pflichtverteidiger Italiens“) Kompatscher am Sonntag-Abend vorwiegend an den europäischen Gedanken appellieren.

    Die europäischen Staaten verhielten sich „wie Kaninchen vor der Schlange”, rügte Kompatscher, sie würden sich in den eigenen Bau verkriechen. Nationale Egoismen seien aber komplett fehl am Platz – und: „Grenzen kosten mehr als die Kosten, wenn gemeinsam vorgegangen würde”.

    Ein eindeutiger Seitenhieb gegen die neben Kompatscher sitzende Innenministerin? Urteilen Sie selbst. DAS VIDEO – mit Einspielern von SVP-Obmann Philipp Achammer und Brenner-Bürgermeister Franz Kompatscher.

    Dem österreichischen Publikum scheint der (kurze) Auftritt von Südtirols Landeshauptmann offensichtlich gefallen zu haben. In zahlreichen Tweets und Postings beklagten sich Zuschauer über das eigene politische Personal – und wünschten sich: „Kann man den Herrn #Kompatscher net gegen #MiklLeitner austauschen? Bitte!“

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    Kommentare (18)

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    • andy

      Verliebt in einen Lugenbeitl?
      Den schenken wir euch gerne!
      Aber macht euch keine falschen Hoffnungen, er ist genau wie eure Politiker!

    • alfonszanardi

      Ich finde Kompatscher hat wirklich Format. Sehr erfreulich.

    • wollpertinger

      Hoffentlich klappt das mit dem Tausch.

    • checker

      Eine jämmerliche Diskussion, Kompatscher appelliert an den europäischen Gedanken, mehr kann er in seiner Funktion auch nicht tun, er hätte noch ein paar Probleme beim Namen nennen können.
      Es mangelt den Verantwortlichen 1. am Verständnis der Gesamtsituation, 2. politischen Idealen. Dazu muss die geopolitische Situation verstanden werden.
      Eines ist klar: Wenn massiv Krieg geführt wird oder auch die Ungleichheit weltweit zunimmt, kommt es zu grossen Völkerwanderungen und die konnten noch nie aufgehalten werden. Wir räumen praktisch nur den „Scherbenhaufen“ auf, den wir durch Kriegsführung ohne UNO-Mandat anrichten.
      Wenn Europa seine Werte verteidigen will, fängt dies in erster Linie bei der Verurteilung der Kriegsführung im mittleren und nahen Osten an (Deutschland gehört zu den 4 grössten Waffenlieferanten weltweit). Aber um sich gegen eine solche Politik stellen zu können, müsste Europa eigenständiger und geeinter sein.
      Und die Zusammenarbeit geht in erster Linie von Frankreich und Deutschland aus, da sie die bedeutendsten Staaten in Europa sind. Dies passiert aber nicht. Schäuble hat vor einem Jahr im deutschen Bundestag erklärt, dass er ein deutsches Europa will. Damit ist eigentlich alles gesagt. Italien macht bereits seit Jahren auf die Flüchtlingsthematik aufmerksam, aber Deutschland und Frankreich haben immer die kalte Schulter gezeigt. Jetzt wo das Problem „deutsch“ wird, verlangt man plötzlich Zusammenarbeit.
      Deutschland hätte eines tun müssen: Vom irrwitzigen Gedanken dieser Zentralisierung Abstand zu nehmen, er ist 3mal schiefgegangen und wird ein 4. mal schiefgehen.

      • besserwisser

        dann sind wir ja froh dass der checker im schutze der anonymität uns belehren kann. möchte wissen ob ers besser gemacht hätte?
        oder wieder nur das übliche neid bla bla bla bla bla ….

      • franz

        checker
        Hatten die Massenmörder die mit 9/11 den Rest der Welt den Kriegerklärt haben ( die 19 Flugzeugentführer gehörten zur islamistischen Terrororganisation al-Qaida. ) die mit Flugzeugen in die Zwillingtürme des World Trade Centers (WTC) in New York City in das Pentagon in Arlington (Virginia). bzw. ins Regierungsgebäude in Washington, D.C. geflogen sind und damit 3000 Menschen umgebracht haben ein UNO- Mandat ?

    • franz

      Zugegeben er hat sich nicht schlecht geschlagen, ob er dabei eine gute Figur gemacht hat lassen wir einmal dahingestellt
      LH Kompatscher hat am Sonntag-Abend vorwiegend an den europäischen Gedanken appelliert. Was grundsätzlich ja richtig und begrüßenswert wäre, trotzdem an der Realität vorbei geht..Die Eu besteht praktisch nur mehr aus Deutschland und Italien zumindtest was die Imigrationpolitik betrifft.Und selbst Italien möchte am liebtsen alle Flüchtlinge – Clandestini ohne sie zu registrieren durchwinken.
      Anstatt Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner zu kritisieren sollte der LH lieber die Regierung Renzi in Rom.kritisieren. Die in Vergangenen Jahren Hundertausende Immigranten ohne sie zu registrieren ins Land lies bzw. durchwinkte.
      Die einzige die in dieser Rund etwas Vernünftiges gesagt hat war Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. Immer noch Realitätsverweigerer diese Gutmenschen, am lächerlichsten waren die Grünen mit Achammer am Brenner.
      Im Gegensatz zu unseren Politikern von SVP/PD und Grünen in Südtirol und PD-der Regierung Renzi in Rom, schützen die Österreicher ihre Bürger und lassen nicht alles in ihr Land Wirtschaftsflüchtlinge , Kriminelle- Jihadisten und Drogenhändler ( siehe verhaftete Asylanten in Trient ) die auf Kosten des Steuerzahlers in 4 Sterne Hotels und anderen Unterkünften oder Wohnungen untergebracht werden, unterstützt vom Wohlfahrtsozialhilfesystem, gratis Wohnung von der Gemeinde +2000 € Wohlfahrtssozialhilfe vom Land ( sie juihadisten in Südtirol.

    • andreas

      Das war ein sehr guter Auftritt vom LH.

    • sepp

      sehr schwoch wor des gscheide va Europa reden man sieg woll wos Europa wiascht isch und wos scheisst den Europa wos do kompatscher sog

    • george

      Die Sympathie allein löst gar nichts, wie man sieht und nur Appelle an Europa von LH Kompatscher sind gleich viel wert, wie das Hin- und Herschieben von Flüchtlingszahlen. Wer ist Europa? Auch all die sind Europa, die am runden Tisch gesessen haben und selber keine konkreten Lösungen imstande waren herbei zu reden. Die 100 Schiffe, die Europa schon vor einem Jahr zur Sicherung der Außengrenze am Mittelmeer hätte beisteuern müssen, sind immer noch nicht geliefert. Anscheinend ist es leichter Drahtzäune zu errichten, als „Schiffszäune“ mit dem entsprechenden Bedienungspersonal. Südtirol hat bisher in der Europaregion am wenigsten zur Lösung des Flüchtlingsproblems beisgestuert und verdient nicht umbedingt dazu Sympathie.

    • sepp

      du bevor nett der krieg gstopp wird isch es a unmögliches unterfangen die flüchtline abzustellen sicher müssen ausser kriegsflüchtlinge die andern schnell zurück gschickt werdenwos nutzten Sem schun a runder tisch hoben jo olle koan lösung a inser londeshauptmann mit sein heiligen schein

    • mairwalter

      @besserwisser
      Ihr Nickname passt haargenau zu Ihnen! @Checker spricht nur Tacheles und unterscheidet sich von den Meisten hier im Portal durch fundierte Aussagen! Ob er es besser machen würde, ist eine andere Sache! Und auch nicht seine Aufgabe!! Er rät dem LH nur, nicht um den Brei herum zu reden und konkret die wahren Schuldigen zu nennen!. DAS wird dieser aber peinlichst vermeiden. Ein Politiker eben… 🙂

      • yannis

        @mairwalter
        22. Februar 2016 um 18:30

        GENAU dasselbe habe ich mir auch gedacht als ich den „besserwisser“ Senf las.

      • franz

        “Checker spricht nur Tacheles und unterscheidet sich von den Meisten hier im Portal durch “fundierte Aussagen “ ??? 🙂
        Hatten die Massenmörder die mit 9/11 den Rest der Welt den Krieg erklärt haben ein UNO-Mandat ?
        Oder haben die Kopfabschneider und Kinderschänder des IS ein UNO-Mandat. 🙂

    • benni

      Arno ist smart – rethorisch super – und als cleverer Politiker in seiner Wortwahl sehr bedacht. Es sollte aber die Wahrheit in Aller Deutlichkeit ausgesprochen werden. Auch von Arno!!! Alle „Brüsslokraten“ und Regierungsschefs Europas wussten seit 15 Jahren, dass Schengen nur funktionieren kann, wenn die Aussengrenzen wirksam abgesichert werden, was aber nicht geschah. Alles was jetzt passiert z.B. Terroranschläge und dass auseinanderbrechen Europas ist auf dieses Versäumnis zurückzuführen!! Die Verantwortlichen sollten sofort zurücktreten!

    • markuslobis

      Landeshauptmann Arno Kompatscher hat mit diesem staatsmännischen Auftritt mehr für das Bild Südtirols und der SüdtirolerInnen in Österreich getan, als alle Aufmärsche seit dem Zweiten Weltkrieg.

    • mairwalter

      @Franz
      Nun müssen Sie den Usern in diesem Portal nur noch erzählen, dass die blutigen Interventionen mit fadenscheinigen Argumenten ,Waffenhandel und das Stehlen der Ressourcen in den überfallenen Ländern NICHTS mit der sogenannten „Völkerwanderung“ zu tun haben. Sie mit Ihrem Horizont bringen sogar DAS fertig….. 🙂

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