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    Christians Auftritt

    deeg tommasini

    Christian Tommasini und Waltraud Deeg

     

    Premiere im Palais Widmann: LH-Stellvertreter Christian Tommasini durfte am Dienstag zum ersten Mal die PK der Landesregierung leiten.

    von Matthias Kofler

    Weil Landeshauptmann Arno Kompatscher am Dienstag zu Gesprächen mit dem österreichischen Bundespräsidenten und der Innenministerin nach Wien aufgebrochen war, hatte sein Stellvertreter Christian Tommasini in der Sitzung der Landesregierung den Vorsitz inne.

    Ungewöhnlich daran war, dass der PD-Landesrat im Anschluss auch die Pressekonferenz leiten konnte. Dies war in dieser Legislaturperiode noch nie der Fall. Bislang war die medienwirksame Vorstellung der Regierungsbeschlüsse immer nur Chefsache. Wenn Kompatscher abwesend war, gab es auch keine PK.

    Christian Tommasini machte seine Sache gut und souverän. Beim gemeinsamen Betreten des Pressesaals scherzte seine Kollegin Waltraud Deeg: „Wir brauchen uns nicht zu streiten, wer größer ist.“ Es ging darum, wer links oder rechts stehen soll.

    Zu den Beschlüssen: Mit 9,5 Millionen Euro sollen im laufenden Jahr das Programm zum Anschluss von 155 Telecom-Zentralen ans Landesglasfasernetz abgeschlossen, die Glasfaser-Hauptleitungen in ganz Südtirol weiter ausgebaut und 150 Landes- oder Gemeindestrukturen an das Breitbandnetz angeschlossen werden.

    Weiters hat die Landesregierung das Vereinbarungsprotokoll zwischen den drei Schulämtern und dem Italienischen Partisanenverband (ANPI) gutgeheißen. Ziel ist es, das Wissen um die historischen Ereignisse im Zeitraum zwischen 1919 und 1948 und insbesondere die Geschichte des Widerstandes gegen den Faschismus und Nationalsozialismus zu verbreiten. Dazu sind verschiedene Initiativen geplant.

    Schließlich ging es auch noch um den Wohnbau: Auf Vorschlag von Christian Tommasini hat sich die Landesregierung für eine Ausweitung des Bezieherfelds in der Wohnbauförderung ausgesprochen: Künftig soll diese Hilfe auch Beschäftigten krisengeschüttelter Betriebe zukommen, die seit mindestens drei Monaten kein Gehalt beziehen.

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