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    „Bedrohte Lebensexistenz“

    „Bedrohte Lebensexistenz“

    Myriam Atz-Tammerle warnt vor den „verheerenden Folgen“, die ein Grenzzaun für Südtirols Wirtschaft und Tourismus hätte.

    Die Abgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit schreibt in einer Aussendung:

    „Die Errichtung eines Grenzzaunes am Brenner hätte sowohl für den Tourismus, wie auch für die gesamte Wirtschaftsbranche verheerende Folgen. Ein Grenzzaun am Brenner bedeutet die Wiedereinführung von Grenzkontrollen, unabhängig ob in Richtung Norden oder vom Norden Richtung Süd-Tirol.“

    Jeder und Jede, so Myriam Atz-Tammerle, würde an der Brennergrenze strengstens überprüft werden, Touristen genauso wie Handelsleute und Frächter. Unendliche Autostaus wären die Folge sein. Die Grenzkontrollen und die Folgen davon wären ein enormer Rückschritt für Südtirol. Auf Grund des Grenzzaunes und der Personenkontrollen würden sich Tausende von Flüchtlingen quer durchs ganze Land aufstauen.

    Die Abgeordnete zeigt sich überzeugt:

    „Die daraus resultierenden Auswirkungen werden große Einbußen im Wirtschaftssektor, sowie im Tourismus in Südtirol sein. Haarsträubend die Vorstellung, dass dies vielen Südtiroler ihre Lebensexistenz kosten könnte. Ein verantwortungsbewusster Landeshauptmann und eine weitsichtige Landesregierung würden alles in ihrer Macht stehende unternehmen, um einen derart folgeschweren Rückschritt mit existenzbedrohlichen Auswirkungen auf die Bevölkerung von Südtirol zu verhindern. Solange die SVP ihre Politik jedoch nur mehr Richtung Rom ausrichtet, darf es nicht verwundern, dass die Anliegen Süd-Tirols in Österreich eine immer geringere Rolle einnehmen.“

    Es bleibe zu hoffen, dass die SVP aus diesen Fehler nun endlich lerne und die Verbindungen zu Österreich wieder verstärke.
    Jahrelang sei die Existenz der Tirol-trennenden Brennergrenze verleugnet worden, kritisiert Myriam Atz-Tammerle. Wie real diese Grenze nach wie vor sei, werde jetzt sichtbar.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (4)

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    • erich

      Schon blöd wenn man sich erst gegen den Flughafen ausspricht und dann plötzlich die Brennergrenze geschlossen wird. Tirol hat bereits 6000 Flüchtlinge aufgenommen, wäre neugierig auf die Kommentare dieser ewig gestrigen wenn sie in Tirol Verantwortung tragen müssten.

    • george

      ‚erich‘. das ist ein sinnloser Kommentar, ohne Zusammenhänge, total von vorgestern. Die Grenze ist ja nicht geschlossen! Und was hat das mit dem Flughafen Bozen zu tun? Meint ihr, wir kommen ohne nicht mehr weg oder her? Wozu baut man dann den BBT? Errichtet man darin auch Schranken? Wie sind dann eigentlich die Leute über die Grenze gekommen, wann sie nocht mit Kontrollorganen dauernd besetzt war? Und niemand ist damals wegen der Grenzkontrollen verhungert oder verarmt?

    • yannis

      >>>Und niemand ist damals wegen der Grenzkontrollen verhungert oder verarmt?<<<

      stimmt ! im Gegenteil, die Grenzkontrollen und dies gilt für die ganze EU, haben dafür gesorgt dass es Ausländer-Kriminalität so gut wie nicht gab. Allein schon die Masse an hochwertigen PKW`s die in West-Europa seit den offenen Grenzen geklaut werden, spricht für sich, bzw. gegen offene Grenzen.

    • yannis

      Zitat Atz-Tammerle >>>Einbußen im Wirtschaftssektor<<<

      stimmt auch ! in der Tat, würden den Bürgern nicht die Autos und eine Vielzahl anderer Dinge geklaut, würde das tatsächlich mit "Einbußen im Wirtschaftssektor" im Zusammenhang stehen,
      müssten sie die ihnen geklauten Gegenstände doch nicht wiederbeschaffen.

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