Du befindest dich hier: Home » Gesellschaft » Die Geldwäscher des Herrn

    Die Geldwäscher des Herrn

    Die Finanzwache Bozen hat im Rahmen einer großangelegten Operation einen hohen Geistlichen, Monsignor Patrizio Benvenuti, verhaftet. Es geht um Betrug und Geldwäsche in Millionenhöhe.

    (tom) Alles begann mit einer Anzeige einer ehemaligen Nonne aus Wengen im Gadertal im September 2014 bei der Finanzwache Bozen.

    Monsignor Patrizio Benvenuti (2.v.r.) bei einem Essen in Rom, rechts der zweite Verhaftete, Christian Ventisette.

    Monsignor Patrizio Benvenuti (2.v.r.) bei einem Essen in Rom, rechts der zweite Verhaftete, Christian Ventisette.

    Heraus kam eine Großermittlung namens „Opus“, die nun zur Verhaftung des hohen Geistlichen Monsignor Patrizio Benvenuti geführt hat. Er sitzt in einem Ansitz in Piombino auf der Insel Elba im Hausarrest. Das Landesgericht Bozen hat auch Haftbefehl gegen Benvenutis Assistenten Christian Ventisette, einem gebürtigen Franzosen erlassen.

    IMG-20160205-WA0008Den beiden wird – neben sieben weiteren Personen – die Bildung einer kriminellen Vereinigung zum Zwecke des Betrugs und der Geldwäsche vorgeworden. Im Zentrum der Ermittlungen stehen eine gemeinnützige Stiftung namens Kepha und eine in Belgien angesiedelte Firma namens Kepha Invest. Über die Firma sollen Investoren aus mehreren Ländern um insgesamt 30 Millionen Euro betrogen worden sein.

    Die Nachermittlungen der Finanzwache von Bozen zum Fall laufen.

    DSC_1273

     

     

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (9)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • gerecht

      das war immer so,
      den Wunsch des Pfarrers muß gehorcht werden
      (lt. Religion)…
      (nur gib‘ s da auch einen Dritten, der den Pfarrer dies so geflüstert hat, so zu sagen …
      und meist mit einer emozionale Lüge …)

    • mairwalter

      Die Kirche hat einen guten Magen,
      hat ganze Länder aufgefressen
      und doch noch nie sich übergessen;
      die Kirch allein, meine lieben Frauen,
      kann ungerechtes Gut verdauen.

      Quelle: Faust 1, Spaziergang. (Mephistopheles)

      • mairwalter

        Dass es noch dazu um Hilfsgelder handelt,macht die ganze Sache noch peinlicher!! Ein katholischer ONLUS-Pseudo Verein! Immobilienschwindel ingrossem Stil,mit versprochenen Projekten für die Allgemeinheit, die NIE realisiert worden sind!! Man spricht von 30.000 Millionen Euro! Liebe Gläubige: Lasst Euch nur weiter verarschen…. 🙂

        • franz

          Schwarze Schafe gibt es überall, natürlich auch in der Kirche trotzdem ist mir die Kriche lieber wie der Islam mit der Scharia, die Scharia mit den Fanatikern des Islam – bzw. den IS Köpfeabschneidern und Kinderschänder ist bedeutend schlimmer. 🙂

    • meinemeinung

      @mairwalter
      Glauben und die Kirche sein Zwei Paar Schuhe
      Kirche wäre das ,was Papst Franziskus gerne glauben möchte ,dass die Kirche im Glauben lebt

    • wollpertinger

      Der ganz rechts, der laut Bildbeschriftung der Christian Ventisette ist, schaut eher nach einer Frau aus, die der Monsignore liebevoll im Arm hält.

    • die heilige dreifaltigkeit der kirche:
      geld, sex und drogen

      • franz

        Lieber Geld und Sex in der kirche als wie die Scharia und Drogen 🙂
        Besonders davon profitieren Schwule. werden sie im Gegensatz zum Islam mit der Scharia von der Kirche respektiert und man begegnet ihnen mit Takt und Mittleid, . so die Würdenträger anlässlich der Bischofssynode 2014 in Rom.

    • morgenstern

      „Hüte dich vor den Gezeichneten“ so heißt es im Volksmund.
      Die „Schwarzen“ liefern in regelmäßigen Abständen, und wundern sich, dass sich schon die Kirchenmäuse von ihrer Scheinheiligkeit abwenden..

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen