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    „Ansturm auf Europa“

    Marc Jongen at the 6th party convention of the AfD Baden-Württemberg in Karlsruhe-Neureuth on January 17th and 18th, 2015.This photo was created with the support of donations to Wikimedia Deutschland.

    Marc Jongen

    Foto: (Landesparteitag AfD Baden-Württemberg)

    Der aus Meran gebürtige Philosoph Marc Jongen, einst Mitarbeiter der Neuen Südtiroler Tageszeitung, ist Dozent für Philosophie in Karlsruhe sowie stellvertretender Landesvorsitzender und Programmkoordinator der Alternative für Deutschland (AfD) in Baden-Württemberg. Seine Arbeit an einer philosophischen Grundlegung der Partei hat eine kontroverse Debatte in Deutschlands Leitmedien ausgelöst.

    TAGESZEITUNG Online: Herr Jongen, die deutschen Leitmedien bezeichnen Sie als „Parteiphilosoph der AfD“. Ist das ein Kompliment oder ein Problem für Sie?

    Marc Jongen: Das ist eine sehr ambivalente Titulierung, wohl als vergiftetes Lob gemeint. Aber gegen solche Außenzuschreibungen kann man sich ohnehin schlecht zur Wehr setzen. Ich kann mich nur darum bemühen, in meinen philosophischen Äußerungen stets den Parteihorizont zu überschreiten, sodass der „Philosoph“ nicht hinter dem „Parteimann“ verschwindet.

    Ein Vertreter der philosophischen Vernunft und die Parolen brüllenden AfD-Aktivisten – wie passt das zusammen?

    Nicht immer ist die Straße ohne Vernunft, zumal dann nicht, wenn die Herren und Damen im Hohen Haus und in der Regierung von allen guten Geistern verlassen wurden. Gerade in solcher Lage ist es wichtig, dass der volkstümliche Protest intellektuelle Unterstützung erhält. Im Übrigen sind die meisten Teilnehmer von AfD-Demos durchaus bürgerlich, im Brüllen gar nicht so geübt, wie ich selbst im November in Berlin erleben konnte.

    Die AfD-Themen sind Flüchtlingskrise, die Bedrohung durch den Islam, die Ablehnung von Euro und Europäischer Union, eine konservative Familienpolitik und die Klage gegen „Gender-Wahn“. Auf welche philosophische Grundlage wollen Sie all diese Themen stellen?

    Durch all diese Themen – es gibt noch einige mehr – zieht sich als roter Faden die Besinnung auf die eigene Identität als Deutsche und Europäer sowie ein Denken in langen Zeiträumen, im Sinne einer kulturellen Nachhaltigkeit. Ein solches Denken versuche ich mit dem Begriff des Avantgarde-Konservativismus zu umschreiben. Auf eine Formel gebracht meint das die Indienstnahme zeitgenössischer Denkmittel zur Erreichung konservativer Ziele. Also kein ängstliches Festhalten am Hergebrachten, sondern ein aktives – und illusionsloses – Herbeiführen und Gestalten tradierungswürdiger Zustände.

    Welche Philosophen dienen Ihnen als Kronzeugen?

    Ich meine, dass alle Vergleiche der gegenwärtigen Lage mit historischen Parallelen hinken, dementsprechend muss man auch geistig Neuland betreten, um der Gegenwart gerecht zu werden. Aber natürlich steht man dabei in Traditionen. Sehr viel Inspiration ziehe ich aus Friedrich Nietzsches „Genealogie der Moral“ und seiner Kritik des Ressentiments. Wir ersticken heute geradezu an einem politisch korrekten Hypermoralismus, der uns die Probleme kaum zu benennen erlaubt, geschweige denn, sie zu lösen. Mit Nietzsche betrachtet ist das die aktuelle Erscheinungsform einer sehr alten europäischen Krankheit. Wenn wir sie nicht heilen, droht der europäische Patient daran zugrunde zu gehen.

    Die von Ihnen herbeigewünschte „konservative Revolution“ herbeigeführt durch eine „konservative Avantgarde“ – das hört sich nach Fundamentalkritik an der Moderne an. Was haben Sie gegen die Moderne?

    Der Begriff der „konservativen Revolution“ ist historisch stark vorbelastet, weshalb ich ihn auch nicht verwendet habe. Unter strikt demokratischem Vorzeichen könnte man sich diesen Begriff aber vielleicht wieder zueigen machen. Er bedeutete dann zwar keine Fundamentalkritik der Moderne, – dazu ist die „Revolution“ selbst viel zu modern -, wohl aber den Ausbruch aus einer modernistischen Verengung des geistigen und politischen Horizonts. Vor allem das lineare Fortschrittsdenken muss gründlich überwunden werden. Die Europäische Einigung zum Beispiel war gut bis zu einem gewissen Punkt, wird sie übertrieben, kippt sie ins Dysfunktionale. Für alle politischen oder sozialen Entwicklungen gibt es ein Optimum, das, einmal erreicht, bewahrt werden sollte, nicht mehr überschritten.

    Sie beschwören die „existentielle Großgefahr eines Verschwindens der deutschen Kultur“. Das klingt, als würden Sie Deutschland am Abgrund sehen.

    Angela Merkel hat Deutschland zweifellos an einen Abgrund geführt. Das hat in ihrer jüngsten Ausgabe sogar die politische korrekte ZEIT in ein Titelbild gefasst. Lange Zeit sah es so aus, als würde diese bis dato sehr mediokre, heillos überschätzte Kanzlerin dem Land auch nur auf eine relativ banale Art schaden, nämlich durch das sogenannte „Merkeln“: das Verwalten von Missständen und das Delegieren der Probleme an ihre Amtsnachfolger. Dass „Kohls Mädchen“, aus deren zehn Regentschaftsjahren nicht ein einziger bemerkenswerter Satz, sondern nur ödeste Politikerphrasen überliefert sind, es zu einer historischen, existenziellen Bedrohung für ihr Land bringen würde, hat niemand vorhersehen können. Es lässt auf einen makabren Humor des Weltgeistes schließen.

    Woran droht Deutschland zugrunde zu gehen? An der Masseneinwanderung?

    Das Fatale ist, dass die Masseneinwanderung auf eine Mentalität in Deutschland trifft, für die bereits das geringste Anzeichen von Wehrhaftigkeit, der leiseste Anhauch von Nationalstolz oder der zaghafteste Bemerkung, dass dies vielleicht „unser Land“, kein x-beliebiger Standort für Multikulti-Experimente sein könnte, im Verdacht des „Rechtsradikalen“ steht. Diese völlig verkorkste Psychologie, deren Ursachen tief in der deutschen Geschichte wurzeln, ist die größte Bedrohung. Freilich ist sie durch die sogenannte Flüchtlingskrise erst wirklich scharf gemacht worden.

    Würden Sie die Grenzen schließen, Zäune errichten?

    Natürlich müssen die Grenzen wirksam gesichert werden, was die Abweisung aller Personen bedeutet, die sie ohne gültige Papiere zu überschreiten versuchen. Das gilt in erster Linie für die EU-Außengrenzen. Solange es dort nicht funktioniert, auch für die deutsche Staatsgrenze. Die Rede davon, dass dies der deutschen Wirtschaft schaden würde, ist schlichtweg grotesk angesichts der Milliardensummen, die die Folgen der offenen Grenzen Deutschland jetzt schon kosten. Von den kulturellen und sozialen Langzeitschäden gar nicht zu reden.

    Wie sollen die Deutschen ihre Kultur verteidigen?

    Es geht wohlgemerkt nicht um eine Verbunkerung in der eigenen Kultur. Ohne Austausch mit anderen Kulturen, ohne Importe von außen muss jede Gesellschaft an sich selbst ersticken. Insofern sind Weltoffenheit und Toleranz zunächst einmal positive Begriffe. Heute werden sie aber perverserweise dazu benutzt, eine fetischhafte Vergötzung des Fremden zu propagieren, die auf lange Sicht das Eigene völlig nivellieren muss. Von diesem latenten Selbsthass, den es auch anderswo in Europa gibt, müssen sich die Deutschen vor allem befreien.

    Deutschland mangle es an Zorn, Wut und damit an Wehrhaftigkeit gegenüber anderen Kulturen behaupten Sie. Der Volkszorn, das wissen die Deutschen am besten, kann gefährlich sein. Haben Sie keine Angst vor den Geistern, die da gerufen werden?

    Wovor sollen wir Angst haben, vor einem neuerlichen Einmarsch in Polen? Vor der Machtergreifung durch Frauke Petry? Das ist so offenkundig absurd, dass es kaum eines Kommentars bedarf. In Wahrheit beschwört man permanent diese Gespenster der Vergangenheit, um von den heutigen Gefahren, die gänzlich andere sind, auf perfide Weise abzulenken. Die deutsche Gesellschaft altert rapide, die Bundeswehr ist nicht einmal zur Landesverteidigung mehr ausreichend gerüstet. Dennoch geht von Deutschland heute wieder eine Gefahr aus, nämlich die eines „moralischen Imperialismus“. Im eigenen Selbstabschaffungsfuror droht Deutschland ganz Europa mit in den Abgrund zu reißen – davor sollten wir Angst haben.

    Warum grenzen Sie sich nicht klar gegen den extremen Flügel der AfD um Björn Höcke ab?

    Björn Höcke hat das unterschiedliche Fortpflanzungsverhalten in Afrika und Europa evolutionär begründet, was schlichtweg Unsinn war. In Europa hatten wir noch vor hundertfünfzig Jahren ähnliche Geburtenraten wie heute in Afrika, also sind diese kulturell und nicht genetisch bedingt. Anstatt aber diesen sachlichen und politischen Fehler zum „Rassismus“ hochzustilisieren, sollte man über das Problem diskutieren, auf das Höcke richtigerweise hingewiesen hat, nämlich den rapiden Bevölkerungsanstieg in Afrika und im Nahen Osten. Der wird in den kommenden Jahrzehnten zu einem enormen Migrationsdruck auf Europa führen. Wenn wir uns nicht rechtzeitig wappnen, haben wir einen Ansturm auf Europa zu erwarten, gegen den die aktuelle Migrationswelle ein laues Lüftchen ist.

    Käme die AfD an die Macht, würde sie die Gleichstellungspolitik, das Gender Mainstreaming, sofort beenden und ausschließlich die klassische Familie fördern. Ist die Gleichstellung von Mann und Frau für Sie Schuld an der Dekonstruktion von Familie, Volk und Kirche?

    Kein Mensch in der AfD denkt daran, die Gleichberechtigung von Mann und Frau in Frage zu stellen. Man muss aber diese Gleichberechtigung von der sogenannten Gleichstellungspolitik scharf unterscheiden. Gleichstellung heißt nicht Chancen- sondern Ergebnisgleichheit, was v.a. durch Quoten erreicht wird. Immer öfter haben Männer bei Stellenbewerbungen allein aufgrund ihres Geschlechts das Nachsehen. Das widerspricht eklatant dem Verfassungsgrundsatz der Gleichberechtigung, weshalb wir Gender Mainstreaming in der Tat ablehnen. Können Sie sich daran erinnern, dass über Gender Mainstreaming jemals eine demokratische Diskussion stattgefunden hat? Man hat es per EU-Richtlinie vor Jahren einfach verordnet und diffamiert seither jeden als reaktionär oder „rechts“, der es zu kritisieren wagt.

    Statt „Gender Mainstreaming“ fordern Sie „Erziehung zur Männlichkeit“. Welche Männlichkeit meinen Sie?

    Das Körnchen Wahrheit der Gendertheorie liegt ja darin, dass geschlechtsspezifisches Verhalten durchaus auch kulturell erlernt werden muss. Man darf daraus nur nicht – wie die Genderideologen – den Schluss ziehen, dass es also systematisch verlernt werden sollte. Im Gegenteil ist es auf eine Weise einzuüben, dass weder dem eigenen biologischen Geschlecht noch dem jeweils anderen dabei Unrecht geschieht. Im Hinblick auf unsere erotische Kultur bedeutet Gender Mainstreaming ja die pure Verwüstung.

    Ihre Aktivitäten sind an der Hochschule umstritten. Einige Studenten und Professoren fordern Maßnahmen gegen Sie. Riskieren Sie durch Ihr politisches Engagement Ihre akademische Karriere?

    Eine akademische Karriere werde ich in Deutschland mit Sicherheit nicht mehr machen. Wenn die mediale Hetze gegen die AfD weitergeht wie bisher, dann stellt sich sogar die Frage, ob ich meine gegenwärtige Arbeitsstelle behalten kann. Immerhin hat sich das Rektorat meiner Hochschule für die Meinungsfreiheit stark gemacht, das gibt Hoffnung.

    Für den Kunstwissenschaftler Beat Wyss, selbst Professor an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe (HfG), lassen Sie sich als „akademisches Feigenblatt“ einer „rechtsnationalen Splitterpartei mit Verbindungen in die Neonazi-Szene“ missbrauchen.

    Daran sehen Sie, was ich meine. Ich empfinde das als den akademischen Arm der Antifa, die eine meiner Wahlkampfveranstaltungen vor kurzem gesprengt hat. Dass die systemtragenden Alt-Achtundsechziger die akademische Welt heute von dissidenten Gedanken säubern wollen, ist ein Schmierenstück der Zeitgeschichte.

    Auch Ihr philosophischer Mentor Peter Sloterdijk grenzt sich von Ihnen ab. Laut FAZ sähe er es lieber, Sie führten Ihre „seit langem überfällige Habilitationsschrift zu Ende.“ Hören Sie noch auf seinen Rat?

    Peter Sloterdijk hat auf etwas vehemente Art die Insinuation der FAZ-Journalisten zurückgewiesen, er sei der heimliche AfD-Philosoph. Das war ja auch wirklich Unsinn. Sloterdijks Distanzierung von der AfD kann mich aber nicht daran hindern, seine jüngsten Aussagen im CICERO zur Flüchtlingskrise Satz für Satz richtig zu finden.

    Interview: Heinrich Schwazer

     

    ZUR PERSON:

    Marc Jongen, 1968 in Meran geboren, studierte zwischen 1987 und 1995 an der Universität Wien Philosophie, Indologie, Geschichte, Germanistik und Volkswirtschaft. 1998 erscheint sein erstes Buch in Diederichs Gelber Reihe unter dem Titel: „Das Wesen spiritueller Erkenntnis. Eine Reise ins Innere des Geistes“.

    Seit 1994 verfasst er Essays, Rezensionen und Reportagen u.a. in „Die Presse“ (Wien), „Wiener Zeitung“, „Die Zeit“ (Hamburg), „Sinn und Form“ (Berlin). Zwischen 1996 und 1997 war er Redaktionsmitglied (der ersten Stunde) der „Neuen Südtiroler Tageszeitung“.

    1999 begann er ein Doktoratsstudium an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe mit einer Dissertation bei Prof. Dr. Peter Sloterdijk über den Kultur- und Religionsphilosophen Leopold Ziegler.

    Seit 2003 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter für Philosophie und Ästhetik sowie Assistent des Rektors Peter Sloterdijk an der HfG-Karlsruhe.

    Auf politischer Ebene ist er stellvertretender Landesvorsitzender der AfD in Baden-Württemberg, erster Nachrücker der AfD für das Europaparlament sowie Mitglied der Bundesprogrammkommission seiner Partei.

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    Kommentare (21)

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    • franz

      Physik ist, wenn jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht.
      Philosophie ist, wenn jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist.
      Theologie ist, wenn jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist und ruft: Hurra, ich hab sie! 🙂

      • andreas

        Du hast anscheinend nicht annähernd verstanden, von was der Typ da redet, obwohl es deiner Ideologie entspricht 🙂
        Aber sei beruhigt, einem Großteil der der AFD Wähler geht es auch nicht anders.

    • george

      ‚franzologie‘ ist, wenn jemand in einem „hohlen“ Raum mit verbundenen Augen eine grüne Katze sucht und dauernd behauptet, sie gefunden zu haben.

    • franz

      Ich habe nie behautptet, ich hätte eine grüne Katze gesucht.
      Abgesehen davon, dass ich keine grünen Birkenstockträger suche, einen grünen Birkenstockträger mit einen hohlen Kopf zu finden wäre jedoch kein großes Problem.
      Beispiel george der meint ein Grüner zu sein und gegen Umweltfreundliche Energie wettert. wenn er meint die Umleitung der Etsch bei Marling ( zur Stromerzeugung ) sei eine Fehlleitung !
      Ganz nach der ideologie der Grünen, die gegen Wasserkraft gegn die Windkraft gegen Autobahnen sind, aber weder auf Strom noch auf’s Auto verzichten. Weiters behaupten die Grünen ja es gäbe kein Sicherheitsproblem im Park. “ Aktion Nacht im Park“ in Anwesenhet mehrerer Polzeistreifen. 🙂

      • franz

        ……in Anwesenheit mehrerer Polizeistreifen. 🙂

      • george

        ‚franzologie‘ ist, wenn jemand in einem „hohlen“ Raum mit verbundenen Augen eine grüne Katze sucht und dabei ständig dem von ihm uminterpretierten Teilsatz “ die Umleitung der Etsch bei Marling ( zur Stromerzeugung ) sei eine Fehlleitung“ nachläuft.

        • franz

          @george
          Jemand der normal ist und nicht einen Dachschaden hat oder eine hohle Birne hat,kann nicht gegen umweltfreundliche Wasserkraftwerke oder Windrder sein wie george der meint die Umleitung der Etsch bei Marling ( zur Stromerzeugung ) ist eine Fehlleitung. 🙂
          Abegesehen dass Du ein Ungebildeter Tscheggl bist der nur andere beleidigt bzw ihnen etwas unterstellst was den Tatbestand einer strafbaren Handlung gemäß art.594. c. p & art.595 c. p erfüllt.
          Wie schon geschrieben !
          http://www.tageszeitung.it/2016/01/31/problematische-situation/#comment-321166
          ++++++
          http://www.tageszeitung.it/2016/01/31/problematische-situation/#comment-321180

          • susi

            Franz, seien Sie doch nicht so aufbrausend und drohend. Aktzeptieren Sie auch mal, daß andere Menschen auch andere Ansichten und Ideale als Sie haben.

            • franz

              susi
              Ich habe grundsätzlich nicht’s gegen Kritiken, oder andere Ansichten von anderen Menschen, das andauernde beleidigen und Unterstellen von irgend einen Blödsinn hat aber nicht damit zu tun.
              Manchen Menschen scheinen die Meinungsäußerungsfreiheit mit Beleidigungen und Verleumdungen zu verwechsel.
              Die freie Meinungsäußerung gehört zu den Grundrechten, es gibt aber Grenzen bzw. Einschränkungen.
              Einschränkungen der Meinungsfreiheit dürfen in den meisten Demokratien keine abweichende Meinung unterbinden, sondern nur zum Staatsschutz oder zum Schutz anderer wichtiger Interessen wie dem Jugendschutz der Schutz der persönlichen Ehre gegen Beleidigung oder Verleumdung die Weitergabe als geheim klassifizierter Informationen, Privacy usw.
              So sieht es auch der Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR bezüglich Meinungsäußerungsfreiheit auf Internetportalen in seinem Urteil vom 10.10.2013 & vom Urteil vom 16.06.2015

            • yannis

              Nein Susi, der george hat gar keine eigene Ansicht und sein Ideal ist schlicht, Stänkern ! was man auf Plattformen wie hier „Trollen“ nennt.
              Sollte er doch wieder Erwarten ein Ideal haben, dann zählt er zu der Kaste die man „Flüchtlingsgewinnler“ nennt, also aus der aktuellen Situation seinen Profit generiert.

          • george

            Das war wieder einmal ‚franzologie‘ pur. Was soll man da noch entgegenhalten, wenn jemand sich allem versperrt.

    • franz

      andreas
      Dass Du zu den naiven Gutmenschen gehörst, der meint Kriminelle gehören nicht eingesperrt bzw. die Attentate auf Charlie Hebdo zu rechtfertigen versuchst , weiß man ja.
      Nun mir zu die gleiche Ideologie der AFD zu unterstellen zeigt Deine Ignoranz Scheinbar gehörst Du auch zu den Bahnhofklatschern die auf den Bahnhof stehen um zu klatschen wenn ein paar hundert Flüchtlinge -Clandestini -Wirtschaftsflüchtlinge ankommen.
      Und all jene die nicht am Bahnhofstehen um zu klatschen, sind dann Rassisten, Hetzer und Nazi.
      Abgeshen , dass die AFD manchmal sogar recht hat, sind nicht alle gleich extrem wie z.B AKI Pirincci
      Mit Reden wie die von deutsch-türkischen Schriftstellers Akif Pirinçci bei der Pegida-Demo .
      Knapp eine halbe Stunde dauerte die Hass-Rede des deutsch-türkischen Schriftstellers Akif Pirinçci bei der Pegida-Demonstration. Über 10.000 Menschen hörten zu, wie er etwa die Grünen als „Kinderfickerpartei“ bezeichnete. Und „Die KZs sind ja leider außer Betrieb“
      Denn Pirinçci sagte bei seiner Rede Medienberichten zufolge: „Offenkundig scheint man bei der Macht die Angst und den Respekt vor dem eigenen Volk soweit abgelegt zu haben, dass man ihm schulterzuckend die Ausreise empfehlen kann, wenn es gefälligst nicht pariert.“ Um dann richtig nachzulegen: „Es gäbe natürlich andere Alternativen. Aber die KZs sind ja leider außer Betrieb.“ Diese Aussage war allerdings nicht auf Flüchtlinge bezogen, sondern auf den Umgang der Politiker mit Menschen, die anderer Meinung sind als sie.
      . http://www.huffingtonpost.de/2015/10/20/akif-pirincci-pegida-skandal_n_8335970.html

    • andreas

      Ich habe von Pirincci sogar ein Interview nach diesem Vorfall gelesen wo er Stellung bezogen hat. Deshalb ist es umsonst zu schreiben was er gesagt hat, ich weiß es schon.
      Du hast wirklich nicht verstanden was der Typ geschrieben hat, manches ist plausibel.

    • franz

      Wie teuer Beleidigungen in “Social Network“ werden kann zeigt folgendes Urteil .
      ZDF-Moderatorin: Gericht verbietet Hasskommentare gegen Dunja Hayali
      Journalistin Dunja Hayali: „Glaubt eigentlich irgendjemand, dass das irgendwas bringt, dieser ganze Hass?“
      Das Landgericht Hamburg hat einem Facebook-Nutzer untersagt, die ZDF-Journalistin Dunja Hayali zu beleidigen. Sollte er seine Hasskommentare wiederholen, droht ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro
      Bei uns sieht der art. 495. c. p & art. 595 c. p mit Inkrafttreten des DL – Depenalizazzione n. 28 del 16 marzo 2015 immerhin nur ein Ordnungsgeld von bis 50.000 € vor.+ Anwaltsspesen versteht sich.
      http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/dunja-hayali-gericht-untersagt-facebook-beleidigungen-a-1076524.html

    • george

      Susi, da nutzt kein Appell an die Vernunft. ‚franz‘ und teilweise auch yannis tun genau das hier, was sie mir vorwerfen, dauernd ausfällig und beleidigend werden, wenn man ihnen widerspricht. Wahrscheinlich um vom Eigentlichen abzulenken. Ich habe es in sachlicher Form versucht, in ironischer Form, mit Umschreibungen, aber auch mit klarer Entgegenhaltung. Es fruchtet nichts. Sie reagieren fast immer mit verächtlichen Bemerkungen und schlagen nach all jenen aus, die sich ihrer böswilligen Zuordnung nicht unterordnen lassen. Stänkerer im schlimmsten Sinne.

    • mairwalter

      @george
      Franz droht sogar mit dem Staatsanwalt! Dann soll er einmal! Habe all seine „Ausflüchte“ und Bemerkungen(die unter der Gürtellinie) seit Monaten gespeichert. Ich glaube aber, dass er gar nicht versteht, was er von sich gibt!!

    • franz

      george
      Sachlich nennst Du Deine Kommentare die ganzen Beleidigungen und Unterstellungen, das zeigt deine Ignoranz.
      Da die Redaktion nicht reagiert obwohl sie für beleidigende – verleumderischen Kommentare verantwortlich ist, bleibt nicht anderes übrig als wie bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige zu erstatten.
      Dann schauen wir was herauskommt.
      L’avvocato Angelo Greco meint: In generale, il titolare di un sito on line è responsabile di eventuali danni cagionati a terzi.
      Esistono due tipi di responsabilità in questi casi: quella omissiva e quella per omesso controllo.
      Straßburg – Lässt ein Internetportal beleidigende Kommentare auf seiner Seite stehen, kann das teuer werden. So will es ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR). Urteil vom 10.10.2013 & Urteil vom 16.06.2015
      Demzufolge kann ein Portal für beleidigende Kommentare seiner Nutzer zur Verantwortung gezogen werden.
      http://www.tagesspiegel.de/medien/urteil-des-europaeischen-gerichtshofs-fuer-menschenrechte-online-portale-fuer-nutzerkommentare-verantwortlich/11926416.html

    • franz

      @mairwalter, die art. 495. c. p & art. 595 c. p mit Inkrafttreten des DL – Depenalizazzione n. 28 del 16 marzo 2015 immerhin nur ein Ordnungsgeld von bis 50.000 € vor.+ Anwaltsspesen versteht sich. gelten auch für Dich.
      mairwalter
      4. Februar 2016 um 19:18
      @Josef.t
      Wieso dieser Unmensch IMMER noch weiterhetzen darf, ist und bleibt mir ein absolutes Rätsel. Postet das ganze Forum immer mit demselben MÜLL voll, ohne dass die Verantwortlichen der TZ irgend Etwas unternehmen! Es vergeht nicht Ein Tag, wo er nicht über Ausländer herzieht ! Wenn man nicht so tickt wie er möchte, dann ist man Islamist oder man befürwortet den Terrorismus! Ein Ignorant eben!
      +++++
      Ignorant -Unmensch – Pöder ist an Scheinheiligkeit und, wie man so schön auf italienisch an “sfacciatagine” nicht mehr zu überbieten.Zuerst wäre es an der Zeit,dass er SEINE”Hausaufgaben” erledigt! Dies scheint ihm aber nicht der Mühe nicht wert zu sein ! Parole parole parole…. mairwalter,
      erstens hat Scheinheiligkeit nicht’s mit “sfacciataggine “ zu tun ( sfacciataggine = Frechheit ) und (“Scheinheiligkeit “= Ipocrizia ) und man schreibt nicht sfacciatagine
      Scheint eine etwas komische Art zu kommunizieren die vom waltermair, andere als niveaulos, ignorant von UNTERSTETER Schublade , scheinheilig +++ zu bezeichnen.
      +++++
      Walter Mair
      19. Dezember 2015 um 16:41
      @Franz
      Habe gerade jetzt meiner Frau Ihre dummen und einseitigen Kommentare gezeigt: Kommentar: ” Der isch komplett neben die Schuach!!”
      Und so ,glaube ich sehen SIE die Meisten der User in diesem Forum!
      Ein Ignorant eben.. :-).-)
      +++++
      mairwalter
      12. Januar 2016 um 18:01
      @AndreasIch würde vorschlagen, dass das GESAMTE “Publikum” in diesem Portal, diesem “IGNORANTEN” nicht mehr antwortet! Er und seine abgeschriebenen links, sind nicht einmal die Zeit wert, die man “VERBRAUCHT” ihm zu antworten
      +++++
      “ Herr Franz ist vom Niveau her, in der UNTERSTEN Schublade an zu treffen! “ (……)
      ++++++
      Wieso dieser Unmensch IMMER noch weiterhetzen darf, ist und bleibt mir ein absolutes Rätsel. Postet das ganze Forum immer mit demselben MÜLL voll, ohne dass die Verantwortlichen der TZ irgend Etwas unternehmen! Es vergeht nicht Ein Tag, wo er nicht über Ausländer herzieht ! Wenn man nicht so tickt wie er möchte, dann ist man Islamist oder man befürwortet den Terrorismus! Ein Ignorant eben!

    • franz

      mairwalter
      http://www.tageszeitung.it/2016/01/17/skischule-fuer-fluechtlinge/#comment-320418
      mairwalter
      18. Januar 2016 um 19:28
      @Erwin
      Und wenn dann „Unmenschen“ daherkommen und blindlings auf alles Fremde,ohne Abstriche zu machen, einfach einmal drauf loswettern,frage ich mich auch ob solch eine Spezie „Mensch“ vom Affen abstammt! Eher von einer Ohrenqualle!! Man gibt den Flüchtlingen die Schuld an dem Chaos,ohne zu denken dass der westliche Mensch Jahrhunderte lang, sämtlichen Erdball zur Sau gemacht hat! Wem wunderds dass jetzt die Retourkutsche kommt! Wir sollten uns einmal fragen, ob WIR nicht an diesem Chaos schuld sind…
      ++++++++
      http://www.tageszeitung.it/2015/12/18/so-geht-es-nicht/#comment-317142
      Walter Mair
      18. Dezember 2015 um 18:32
      Anekdote: Der von GAMPER angeschossene Carabiniere wird lebensgefährlich verletzt zum Röntgen geschickt! Es ist und wird es auch das EINZIGE Mal bleiben, wo sich sämtliche Oberärzte und der Primar persönlich herabgelassen haben; den Patienten EIGENHÄNDIG auf das Untersuchungsbett zu hieven! Grund: RAI filmte es live!! 🙂 🙂
      Noch Fragen???
      PS Das ist kein Schmäh, habe Zeugen…
      Wenn es nach den Troll mairwalter gehen würde hätten die Ärzte den Carabiniere nicht röntgen sollen ?

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