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    Das (fast) perfekte Wochenende

    Dorothea Wierer (ITA) - © Manzoni/NordicFocus

    Dorothea Wierer (ITA) – © Manzoni/NordicFocus

    Die italienische Mixed-Staffel im Biathlon mit Dorothea Wierer, Karin Oberhofer, Lukas Hofer und Dominik Windisch belegt in Canmore den 2. Platz.

    (hsc) Nach den sensationellen Einzelsiegen von Dominik Windisch und Dorothea Wierer beim Biathlon-Massenstart am Samstag im kanadischen Canmore startete das italienische Team mit viel Selbstvertrauen in die Mixed-Staffel am späten Sonntagabend.

    Karin Oberhofer beim Schießen (Foto: Manzoni)

    Karin Oberhofer (Foto: Manzoni)

    Startläuferin Dorothea Wierer zeigte eine hervorragende Leistung und übernahm nach dem ersten Schießen gleich die Führung. Beim zweiten Schießen setzte sie leider den letzten Schuss daneben und patzte auch beim ersten Nachlader. Trotzdem kam Wierer mit der Spitzengruppe zum Wechsel.

    Karin Oberhofer setzte sich sofort von ihren beiden Konkurrentinnen aus der Schweiz und Deutschland ab. Das schnelle Laufen schien sich beim ersten Schießen allerdings zu rächen: Oberhofer machte samt Nachladern gleich vier Fehler und musste somit einmal in die Strafrunde.

    Der Rückstand auf Deutschland wurde aufgrund drei weiterer Nachlader im Stehendschießen noch größer und betrug bei der Übergabe auf Lukas Hofer rund eine Minute.

    Hofer jedoch zeigte ein hervorragendes Rennen: Er blieb fehlerfrei und konnte den Rückstand auf die überragende Staffel aus Deutschland ungefähr gleich halten.

    Windisch bei seinem Sieg am Samstag

    Windisch bei seinem Sieg am Samstag

    Schlussläufer Dominik Windisch zeigte ebenfalls ein ausgezeichnetes Rennen. Während Deutschland einen komfortablen Vorsprung hatte, kämpfte Windisch gegen Norwegen um den zweiten Platz.

    Windisch, der in der Loipe deutlich stärker war, zeigte beim abschließenden Stehendschießen zwar Unsicherheiten, konnte aber ohne Gefahr den zweiten Platz nach Hause laufen.

    Wierer, Hofer und Windisch trumpften jeweils mit ausgezeichneten Einzelleistungen auf, während Oberhofer leider einen schlechten Tage erwischte.

    Ein Trost: Deutschland wäre am Sonntag so und anders nicht zu schlagen gewesen.

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