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    Die Grenz-Manager

    Bundesminister Doskozil (Foto: Bundesheer.at)

    Bundesminister Hans Peter Doskozil (Foto: Bundesheer.at)

    Der österreichische Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil wünscht sich für den Brenner ein „Grenzmanagement“ wie in Spielfeld.

    Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) plant für den Brenner  ein „Grenzmanagement“ wie jenes in Spielfeld.

    Das sagte der Minister gegenüber der „Presse“.

    Doskozil argumentiert:

    Da es verschärfte Einreisebedingungen an der Grenze zu Slowenien gibt, könnte sich die Route verschieben – und zwar eben in Richtung Italien. „Jetzt gibt es am Brenner 200 bis 300 Grenzübertritte pro Tag“, sagt ein Sprecher des Ministers.

    Sollte sich dies weiter verstärken, „braucht es eine geordnete Einreise“ – wie in Spielfeld.

    Auf die Frage der „Presse“, ob er auch einen Zaun an der Grenze zu Italien bauen wolle, sagte der Minister: Wie diese „technischen Maßnahmen“ aussehen würden, müssten Experten beurteilen – auch in Bezug auf die topografischen Gegebenheiten.

    Man wolle nun die Pläne mit dem Innenministerium „in Ruhe besprechen“, so der Minister.

    Innenministerin Johann Mikl-Leitner schloss am Samstag die Errichtung von Grenzzäunen am Brenner nicht aus.

    Gegenüber der APA sagte die Ministerin: „Natürlich sind dabei auch weitere Grenzzäune an unserer Südgrenze möglich – wenn nötig.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (2)

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    • franz

      Demnach dürfte bald Schluss sein mit Durchwinken und die Gutmenschen hierzulande werden sich etwas einfallen lassen müssen.
      Vielleicht mit endsprechenden Entgelt, ( 35 € / Tag und Mann wie in Bormio oder Portofino im Kulm Hotel.) finden sich ja ein paar Hotelbetriebe die den Gästen ihr Hotel zur Verfügung stellen.

      • yannis

        es könnte durchaus möglich sein, wenn den „Willkommens-Schreiern“ durch die Schließung der Brennergrenze, die von ihnen gerufenen „Geister“ nicht mehr los werden, so allmählich ihre Meinung ändern.
        Wie es halt bei manchen Leuten so ist, erst wenn ihnen die selbst verzapfte Scheiße buchstäblich auf die Füße fällt, fangen sie an zu denken.

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