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    Marias Bauernhöfe

    Marias Bauernhöfe

    SVP-Landtagsabgeordnete Maria Hochgruber Kuenzer hat erreicht, dass im „Aktionsplan Berglandwirtschaft“ – für den 25 Millionen Euro reserviert sind – strategisch an der „Weiterentwicklung und Wertschöpfung der Südtiroler Bauernmärkte und Direktvermarkter“ gearbeitet wird. Der Südtiroler Landtag hat ihren Beschlussantrag am Donnerstag genehmigt.

    Vor über 20 Jahren gründeten vorausschauende Bäuerinnen und Bauern die Bauernmärkte. Die Idee dahinter war die Wertschöpfung von landwirtschaftlichen Betrieben zu steigern und ein Zusatzeinkommen zu erwirtschaften. Die Zeichen der Zeit wurden richtig erkannt und ein erfolgreiches nachhaltiges Projekt wurde gestartet. Bauernmärkte finden immer stärkeren Anklang bei den Verbrauchern. Gesundheitsbewusste Ernährung rückt mehr und mehr in den Mittelpunkt. Das bedeutet, dass Menschen auf regionale rückverfolgbare landwirtschaftliche Qualitätsprodukte setzen.

    Verschiedenste Verbände, wie Touristiker oder Kaufleute, nützen diese Beliebtheit. In den letzten Jahren entstanden mehrere Bauernmärkte als Attraktion für Gäste und zum Beleben der Ortschaften. Die ursprünglichen Gründungsziele rückten dabei in den Hintergrund. Mittlerweile ist es aber leider so, dass weder die Landesverwaltung noch die Verbände einen Überblick über die Angebotsvielfalt haben.

    „Wir haben immer auf Qualitätssicherung und Herkunftsgarantie gesetzt. Damit wir den Anbau, die Verarbeitung und Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Qualitätsprodukten auch in Zukunft erfolgreich betreiben können, müssen wir das Transparenzbedürfnis befriedigen“, fordert die Gründungspräsidentin des Brunecker Bauermarktes Maria Hochgruber Kuenzer.

    Der „Aktionsplan 2016-2022 für die Forschung und Ausbildung in den Bereichen Berglandwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften“ biete die ideale Chance, um über neue Maßnahmen und Wege nachzudenken. Dafür vorgesehen seien 25 Millionen Euro. Das habe die Landesregierung am 1. September 2015 beschlossen und ausdrücklich erklärt, den ländlichen Raum und dessen Produkte zu stärken.

    Der gutgeheißene Beschlussantrag sieht nun vor, dass im Aktionsplan die Bereiche „Direktvermarktung und Bauernmarkt“ aufgenommen werden. In Zusammenarbeit mit den Vertretern der bestehenden Bauernmärkte wird nach Maßnahmen und Strategien gesucht, damit Herkunftsgarantie, Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit wieder oberste Priorität haben. Auch die beiden Landtagsabgeordneten Sepp Noggler und Albert Wurzer haben den Antrag mitunterzeichnet.

    „Regionalentwicklung heißt die Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten zu fördern. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass wir Bauern als Direktvermarkter mitreden und unsere Marktnische „Bauernmarkt“ ausbauen“, sagt die Landtagsabgeordnete Maria Hochgruber Kuenzer.

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