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    Rechtswalzer mit SVP

    Michael Demanega (Mitte) mit FPÖ-Tirol-Vertreter Markus Abzwerger

    Michael Demanega (Mitte) mit FPÖ-Tirol-Vertreter Markus Abzwerger

    Die TAGESZEITUNG zeigt exklusive Fotos und Videos vom umstrittenen FPÖ-Akademikerball in Wien. Und: Welcher SVP-Vertreter den Südtirol-Abend mitgestaltete.

    Trotz allen Befürchtungen: Die Demonstrationen gegen den von der Freiheitlichen Partei organisierten Akademikerball in Wien verliefen am Freitagabend ohne größere Zwischenfälle. Auch SüdtirolerInnen waren unter den 8.000 Demonstranten, der in diesem Jahr unter dem Motto „Südtirol – eine Herzensangelegenheit“ gefeiert wurde.

    Die Südtiroler Vertreter von der Antifa Meran, Merano Resiste, der Südtiroler HochschülerInnenschaft und mehreren Kulturvereinen protestierten mit Plakaten wie „Heimat für Alle“ und „Unser Süd-Tirol geht euch nichts an.“

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    Bereit zum Protest: Demonstrationen

    Aber: Nicht nur außerhalb der Hofburg verbrachten zahlreiche Südtiroler ihren Freitagabend – auch unter den Ballgästen war die Landes-Präsenz mehr als stark.

    Seine Regionalratssitzung geschwänzt hatte am Freitag etwa Pius Leitner. Gemeinsam mit dem freiheitlichen Studentensprecher und Burschenschafter Michael Demanega war er der Einladung der österreichischen Schwesterpartei gefolgt.

    Von der Süd-Tiroler Freiheit war Jugendvertreter Matthias Hofer zugegen, er war bereits zum zweiten Mal auf dem Akademikerball eingeladen. 2015 begleitete er die Olanger Schützenkompanie, in diesem Jahr unterstützte er die Olanger Musikkapelle Peter Siegmair, die nicht nur eingangs zum Marsch blies.

    Ebenfalls mit dabei war der Olanger SVP-Bürgermeister Georg Jakob Reden, der den Südtirol-Abend als Mitglied der Musikkapelle an der Klarinette aktiv mitgestaltete.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (5)

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    • aufklaerer

      Ich finde es schlimm, dass die Antifa als legitimer Verein geduldet wird:

      http://www.extremnews.com/meinungen-kommentare/a0b1156b7850ba8

    • franz

      Die Organisation um den 25. April (Befreiung Italiens) ist wohl gefärlicher als wie die FPÖ .
      Die “parteilich ungebundene Organisationen“ und Privatpersonen der Meraner Zivilgesellschaft, darunter der OstWestClub, Colletivo Studentesco Merano, der Verein Integration rockt!,Diverkstatt (Bruneck), Antifa und Meran Resiste (Meran),
      Wie der ” brennerbasisdemokratie – blogg ” schreibt
      Wir geben hier die Stellungnahme von Diverkstatt (Bruneck), Antifa und Meran Resiste (Meran), sh.asus (Wien) und Dada Rose (Bozen) zum morgigen Akademikerball wieder und schließen uns dem Aufruf zur Teilnahme an der Gegendemo an:
      Wie der brennerbasisdemokratie – blogg schreibt : Wie jedes Jahr findet auch heuer am 29.01 der Wiener Akademikerball in der Wiener Hofburg statt. Wie jedes Jahr wird dieser auch heuer wieder von starken Protesten begleitet werden, denn es ist bekannt, dass der von der FPÖ organisierte Ball ein Vernetzungstreffen der rechtsradikalen Elite in Europa ist.
      Hier treffen sich deutschnationale Burschenschaften, (Holocaustleugner– und rechtsextreme Politiker-Innen, um bei Sekt und Walzer ihre diskriminierenden Ideen weiter salonfähig zu machen und zu befeiern. Das Weltbild, für das sie einstehen, ist geprägt von Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie, Sexismus und Nationalismus. Der Wiener Akademikerball ist also nicht der harmlose Tanzball, als welcher er präsentiert wird

    • wollpertinger

      Wenn einige Südtiroler Studenten glauben, Südtirol gehe Österreich nichts an, dann dürften sie auch nicht die Privilegien beim Studium in Österreich in Anspruch nehmen. Zur Ehrenrettung der Südtiroler Studenten in Wien muss man sagen, dass es wirklich nur ein paar Hanseln waren, die sich an der gewaltbereiten und gewalttätigen Demonstration (enorme Sachschäden, 14 Polizisten durch Steinwürfe usw. verletzt) beteiligt haben. Sie haben aber dem Ruf aller nachhaltig geschadet.

    • sepp

      FRANZsuscht ols verstiehn und gscheide sein und va gutmenschen reden ober sell sieg woll a jeder das sich die Politik mehr nach rechts draht (siehe polen ,siehe Sympathie für strache ,afb Deutschland und auch trump in americha hat viele Anhänger)

      • franz

        Dass die Rechten immer mehr Zuspruch erhalten ist die logische Folge,das haben sich die linken Gutmenschen selbst zuzuschreiben.
        Schließlich sind die Rechten im Gegensatz zu den linken Gutmenschen Realisten.
        Zu diesen Gutmenschen und Realitätsverweigerer gehören wohl auch Diverkstatt (Bruneck), Antifa und Meran Resiste (Meran), sh.asus (Wien) und Dada Rose (Bozen)
        Ihre sinnlosen Aktionen zeigen ja ihre Ideologie.

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