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Kameras gegen Straßenstrich

Straßenstrich in Bozen

Straßenstrich in Bozen

Am Bozner Boden sollen Videokameras installiert werden. Damit wollen Gemeinde und Stadtviertelrat Prostituierte und Freier ab- oder erschrecken.

(tom) Bozens Kommissär Michele Penta schickt sich an, das umzusetzen, was der gewählte Bürgermeister Luigi Spagnolli stets abgeblockt hat: die Video-Überwachung für heikle Zonen der Stadt.

Die Verwaltung will nun eine Machbarkeitsstudie für die Errichtung eines Überwachungssystems in Auftrag geben.

Die Unterstützung des Stadtviertelrates Zentrum hat er dabei jedenfalls. Dieser hat einen entsprechenden Beschluss gefasst, wie der Vorsitzende Armin Widmann (SVP) mitteilt.

Am Bozner Boden sollen demnach neue Kameras zur Bekämpfung durch Abschreckung von Prostitution, Kleinkriminalität und Drogenkonsum installiert werden. „Das Thema Kameras am Bozner Boden ist nicht neu. Leider wurde diese Maßnahme aber immer politisch blockiert. Dabei müsste es für eine politische Kraft selbstverständlich sein, den Bürgerwillen zu respektieren. Diesen Willen haben wir inzwischen mehrfach gehört, daher ist es absolut gleichgültig wer diesen Vorschlag einbringt. Wir tragen ihm Rechnung“, so Armin Widmann.

In Michele Penta wähnt der Stadtviertelrat Zentrum, also, einen Verbündete.

 

 

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