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    No Credit

    Bildschirmfoto 2016-01-26 um 15.50.53Mehr Geschwindigkeitskontrollen und mehr Zusammenarbeit mit Tirol und dem Trentino sind heuer Ziel der 2006 gestarteten Sensibilisierungskampagne „No Credit“.

    Auf Antrag von LR Florian Mussner hat die Landesregierung am Dienstag beschlossen, die Kampagne fortzuführen. „Sicherheit auf den Straßen ist wichtig – wir brauchen mehr Verantwortungsbewusstsein“, so der LR.

    Mit neuem Sujet und neuen Aktionen geht die Bewusstseinskampagne „No credit“ 2016 in ihre elfte Runde. „Für alle Verkehrsteilnehmer, aber besonders für die Motorradfahrer ist es wichtig, dass sie vorsichtig und sicher fahren, da sie bei einem Unfall ein erhöhtes Verletzungsrisiko haben“, sagt Mobilitätslandesrat Florian Mussner, auf dessen Antrag die Landesregierung die Fortführung der Kampagne beschlossen hat. Eine angemessene Geschwindigkeit und sicheres Fahren sollten für jeden Verkehrsteilnehmer selbstverständlich sein, betont Mussner.

    Weil aber trotzdem immer wieder Unfälle, vor allem aufgrund überhöhter Geschwindigkeit passieren, setze das Land nun bei „No credit“ auf Geschwindigkeitskontrollen, erklärt Mussner. „Dabei bauen wir wieder auf die bewährte Zusammenarbeit mit den Ordnungskräften“, betont der Landesrat.

    Mit ins Boot holen, will das Land 2016 auch die Nachbarländer Tirol und Trentino. Dazu habe es bereits einige Treffen gegeben, so Mussner.

    „Bei der Kampagne appellieren wir wieder an die Verantwortung jedes einzelnen und werden weiterhin sensibilisieren, warnen, Baumaßnahmen setzen, kontrollieren, aber falls nötig auch Sanktionen anwenden“, so der Landesrat. Die genauen Aktionen der Kampagne 2016 werden in einigen Wochen im Detail vorgestellt.

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    Kommentare (7)

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    • topgun

      Geschwindigkeitskontrollen und saftige Strafen könnten möglicherweise etwas bewirken…die Schilder am Straßenrand waren und sind aber mit Sicherheit nur hinausgeschmissenes Geld und zu 100% wirkungslos!

    • meinemeinung

      @topgun
      100% deiner Meinung ,mehr Präsenz der Sicherheitskräfte und das Problem ist weg ,
      man braucht kein Radar ,Schilder und Kampanien die viel Geld kosten und überhaupt nix bringen.
      nb. Schilder die kein Mensch versteht

    • roadrunner

      Deiner Meinung nach ist Öffentlichkeitsarbeit also umsonst. Sie ist aber nach wie vor sehr wirksam.
      Was verstehst du bei den Plakaten nicht? So schwer ist dies wohl nicht zu verstehen ?!

      • topgun

        Kein einziger Raucher gibt das Rauchen auf, weil auf den Packungen Warnungen stehen, kein Raser fährt langsamer, weil neben der Straße komische Schilder stehen, und den Alko-Lenker werden diese Hinweise auch wenig kümmern…

        Wenn man diesen Kampagnen auch nur den kleinsten Erfolg zuschreiben würde, müsste man davon ausgehen, dass Raser und Alko-Lenker sich nicht bewusst sind, dass ihr Verhalten gefährlich für sie und Andere ist, und sie durch diese Schilder „erleuchtet“ werden.

        Wer das glaubt, lebt fernab jeglicher Realität, denn jedem Einzelnen ist sehr wohl bewusst, was er tut, auch ohne Schilder am Straßenrand, und genau deshalb sind diese Aktionen überflüssig wie ein Kropf!

    • roadrunner

      Warum sinken dann die Zahlen der Raucher kontinuirlich? Ich kann mir kaum vorstellen, dass der einzige Grund das fehlende Geld sein kann. Jahrelange Präventionsarbeit, hauptsächlich Öffentlichkeitsarbeit. Das ist Marketing. Wenn dir jemand jahrelang etwas ins Hirn hämmert, bleibt dies auch hängen, dies ist wissenschafltich erwiesen, ansonsten würde keiner mehr auf die Idee kommen, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben 😉 Also wer das glaubt, lebt nicht fernab der Realität, sondern hat sie erkannt und kann sie selbst leiten.

      Matteo Salvini macht in diesem Sinne ausgezeichnete PR- im negativen Sinne. Jene die sie nicht erkennen fallen hinein 😉

      Ein anderer Aspekt ist die Wiederholungstat. Jemand der schon einmal in einem Verkehrunfall verwickelt war, unabhängig ob er verletzt worden ist, selbst- oder nichtverschuldet, wird sehr wohl auf die Straßenschilder ansprechen. Psychisch spielt dies sehr wohl eine wichtige Rolle. Das Ziel der Sensibiliserungskampagne ist ja nicht von heute auf morgen die Unfälle auszuschalten, sondern zu reduzieren.

      Siehe hier:
      http://www.provinz.bz.it/gesundheitswesen/download/4._Programm_Sicherheit_im_Strassenverkehr.pdf

      Oder google nach dem europäischen Projekt Andrea und Druid. Ich bin mir sicher, dass es dir einleuchten wird.

      Schönen Abend

    • topgun

      Hallo roadrunner,

      wie kommst Du darauf, dass die Zahl der Raucher kontinuierlich sinkt?
      Dann lade Dir mal dieses aktuelle PDF (http://www.provinz.bz.it/astat/de/gesundheit/676.asp?GesundheitPubl_action=4&GesundheitPubl_article_id=279303) herunter…

      Ein Auszug:
      Mehr als 80.000 Südtirolerinnen und Südtiroler, d.h.
      19,8% der Bevölkerung im Alter von 11 Jahren und
      mehr, rauchen regelmäßig. Die Zahl ist seit einigen
      Jahren praktisch gleichgeblieben: Bereits 2003 rauchte
      wenig mehr als ein Fünftel der Bevölkerung, in den
      Folgejahren kam es zu einem leichten Rückgang, der
      sich jedoch nicht längerfristig fortsetzte.

      Nun zum Thema rückläufige Unfälle im Straßenverkehr:

      Die Unfälle sind eindeutig gesunken in den letzten Jahren, das ist bewiesen. Nur ist das nicht den Sensibilisierungs-Kampagnen geschuldet, sondern einzig und allein den geänderten Gesetzen!
      Ich bin ja von einer etwas älteren Generation, was früher besoffen Auto gefahren wurde, das war nicht normal. Mindestens die Hälfte der Unfallverursacher waren besoffen!
      Jetzt, wo drastische Strafen, Enteignung des Fahrzeugs, langjähriger Führerscheinentzug und Psychotests drohen, überlegt sich jeder halbwegs vernünftige Mensch zweimal, ob er das riskiert.

      Ich respektiere Deine Meinung, aber bin nach wie vor überzeugt, dass meine genannten Gründe das bewirkt haben, nicht ein paar Schilder am Straßenrand.

      Ich wünsche auch einen schönen Abend…

    • hells_bells

      Diese Plakate sind total emotionslos und desshalb meiner Meinung nach auch wirkungslos, immer der selbe „No Credit“ Senf.

      Diese Herrschaften sollten mal auf eine Schulung nach Österreich oder Deutschland gehen um zu lernen wie ein Plakat mit Wirkung aussehen sollte. Dort stehen Plakate mit Texten und Bildern welche wirklich unter die Haut gehen und zum Nachdenken anregen.

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