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    Freud & Leid

    Die Sensation ist perfekt: Der Kastelruther Peter Fill hat am Samstag die von brutalen Stürzen überschattete Abfahrt von Kitzbühel gewonnen. Für Aksel Lund Svindal und Georg Streitberger ist die Saison beendet.

    Nun hat auch er seine Gondel. Wie Dominik Paris.

    Peter Fill hat am Samstag völlig überraschend die Abfahrt von Kitz gewonnen. Für den Sieg im Klassiker kassiert der Kastelruther ein Preisgeld von 70.300 Euro.

    Peter Fill im Ziel (Screenshot ORF)

    Peter Fill im Ziel (Screenshot ORF)

    Auf Rang 2, mit 37 Hundertstel Rückstand, landete ebenso überraschend der Schweizer Beat Feuz, der erst vor wenigen Tagen sein Comeback gegeben hatte. Dritter wurde ebenfalls ein Schweizer, Carlo Janka.

    Das Rennen war von brutalen Stürzen überschattet. So kam der SuperG-Sieger vom Freitag, Aksel Lund Svindal, ebenso nicht ins Ziel wie die Österreicher Hannes Reichelt und Georg Streitberger. Reichelt und Streitberger wurden ins Spital geflogen.

    Am Abend wurde bekannt: Aksel Lund Svindal riss sich bei dem Sturz das vordere Kreuzband und den Meniskus im rechten Knie und muss die Weltcup-Saison vorzeitig beenden.  Der norwegische Verband rechnet mit einem knappen Jahr Pause für den Führenden im Gesamtweltcup.

    Aksel Lund Svindal im Krankenhaus (Foto: Facebook/Svindal(

    Aksel Lund Svindal im Krankenhaus (Foto: Facebook/Svindal)

    Svindal war nach dem fürchterlichen Überschlag bald wieder aufgestanden, er stapfte mit blutiger Nase durch den Schnee und wurde mit einem Skidoo zu Tal gebracht.

    Reichelt, der über Kopfschmerzen klagte, musste wie Streitberger mit dem Hubschrauber geborgen werden. Wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) am späten Nachmittag mitteilte, hat sich Streitberger das Kreuzband sowie das Seiten- und Innenband im rechten Knie gerissen.

    Dominik Paris wurde 16. Christof Innerhofer wurde mit über zwei Sekunden Rückstand auf den Sieger 19.

    In einem ersten Statement sagte der 33-jährige Fill im ORF:

    „Es ist mein 301. Rennen, mein Sohn wird heute zwei Jahre alt, es wäre ein Traum, wenn es klappen sollte. Ich habe alles riskiert, Augen zu und gehen lassen, wenn’s schnellt, dann schnellt’s.“

    Es hat geklappt: Das Rennen wurde nach dem 30. Läufer aus Sicherheitsgründen abgebrochen.

    Für Peter Fill ist ein Traum wahr geworden. „Mein größter Triumph war die Geburt meines Sohnes, das ist der zweitgrößte Sieg.“ Fill bedankte sich bei seinen Eltern, bei seiner Frau – und bei allen, die immer an ihm geglaubt haben.

    Quelle: ORF

    Quelle: ORF

     

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