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    Teures Bozen

    Teures Bozen

    Die drittteuersten Hotels Italiens finden sich in Bozen. Im Jahr 2015 sind die Preise immerhin leicht gesunken.

    Zuerst die gute Nachricht: Im vergangenen Jahr sind die durchschnittlichen Preise für ein Hotelzimmer im Bozen um 2,7 Prozent gesunken. Das ergab eine statistische Erhebung des Reisevermittlers HRS. Die schlechte Nachricht? Auch mit etwas geringeren Beträgen liegt die Landeshauptstadt noch immer an Platz Drei der teuersten Städte in ganz Italien.

    Nur Venedig und Mailand und andere Städte, in denen die Preise im vergangenen Jahr teils dramatisch anstiegen, liegen vor Bozen, wo man durchschnittlich 108 Euro pro Nacht für ein Hotelzimmer bezahlt.

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    Den stärksten Anstieg erlebten im vergangenen Jahr die Expo-Stadt Mailand sowie die Städte Neapel und Turin mit jeweils zweistelligen Wachstumsraten.

    Besonders interessant erscheint der internationale Vergleich: Auch hier liegen die Bozner Zimmerpreise im Durchschnitt deutlich über vielen europäischen Hauptstädten. So kostet ein Hotelzimmer in Bozen mehr als in Athen, Madrid, Moskau, Lissabon und Prag, teilweise deutlich teurer sind Zimmer in London, Zürich, Paris, Amsterdam und den skandinavischen Hauptstädten Oslo, Stockholm und Helsinki.

    Billiger nächtigt man im deutschsprachigen Ausland: In Wien liegt der durchschnittliche Preis bei 93 Euro, in Berlin sind es sogar nur 91 Euro.

     

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    Kommentare (5)

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    • markp.

      1. Wer hat die Preise errechnet?
      2. Was bedeutet „Bozen“. Ist das ganz allein das Zentrum oder wurden umliegenden Hotels miteinkalkuliert? Wie schaut dies in anderen Städten aus? Wie weit geht die Zone?
      3. Wie wurde diese Berechnung durchgeführt. Wurde da jeden Tag jeder einzelne Preis eines jeden Hotels rausgesucht und der Durchschnitt errechnet? Inwieweit wurde berechnet: Hotel ausgebucht/Zimmer frei?
      4. Wer hat die Zahlen dargebracht? Wurden die rausgesucht oder von den Hotels bereitgestellt?
      5. Was bedeutet: „gute Nachricht, die Preise sind gesunken“? Für wen ist das gut? Für den Gast, den es piepegal ist ob er 10/15 mehr oder weniger zahlt? Oder ist das gut für die Bozner Bevölkerung, die sich zum Großteil eh kein Hotel im Zentrums Bozen leisten kann?
      6. Für wen ist das nun schlecht, wenn die Preise trotzdem so hoch sind?
      7. Und ist das jetzt eine wirkliche standfeste Berechnung oder lediglich eine Statistik?

    • andreas

      Je mehr billige Spelunken in einer Stadt, um so günstiger wird der Durchschnittspreis. Wenn die Preise nicht nach Kategorien getrennt sind, sagen sie nicht viel aus.

      Das Niveau der meisten Südtiroler Betriebe ist sehr gut und schon günstige 35-40 Euro Frühstücksgarnis sind besser als manche 3 Sterne Hotels mit doppelten Preisen in Städten oder am Meer.

      Dass Südtiroler Hotels die hohen Preise halten können, ist ein Vorteil, kein Nachteil.

      • markp.

        Auch hier hake ich (als Nichtwisser und das soll KEINE provokante Frage sein) bei deinem Satz nach, da er mir zu pauschal vorkommt: für WEN sind höhere Preise ein Vorteil und bitte auch mit Begründung. Danke

        • andreas

          Für den Hotelier, seinen Angestellten und Lieferanten sind die hohen Preise von Vorteil, da nicht bis auf den letzten Cent gespart werden muss und für Einheimische entsteht kein Nachteil, da sie üblicherweise nicht am eigenen Wohnort übernachten.

    • sepp

      der gscheidigschte va die wissen woas ols markp

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