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    „Zum Wohle unserer Kinder“

    „Zum Wohle unserer Kinder“

    Industriellen-Chef Stefan Pan erklärt: Die Reform im Gesundheitswesen könne nicht aufgeschoben werden.

    Die Notwendigkeit, weitere 32 Millionen Euro für das Gesundheitswesen zur Verfügung stellen zu müssen, zeige, wie dringend eine Verwaltungsreform in diesem Bereich ist – zumal das Gesundheitswesen mit mehr als 1,2 Milliarden Euro bereits das höchst dotierteste Kapitel des Landeshaushaltes ist.

    „Wir wollen alle ein Gesundheitswesen auf höchstem Niveau, aber zum Wohle unserer Kinder ist es notwendig, dass dies auch langfristig finanzierbar bleibt“, so der Präsident des Unternehmerverbandes Südtirol, Stefan Pan.

    Um die Gesundheitsausgaben unter Kontrolle zu halten, sei es notwendig, die Reformen auf Verwaltungsebene zu Ende zu führen. „Eine höhere Effizienz macht Ressourcen frei, die in eine Verbesserung der Krankenversorgung und eine Erhöhung der Anzahl der Ärzte investiert werden können“, ist Pan überzeugt.

    Einfachere Verwaltungsabläufe würden es den Ärzten zudem ermöglichen, sich mehr um das Wohl der Patienten als um bürokratische Aspekte zu kümmern. Die Zusammenlegung der fünf derzeitigen Verwaltungsstrukturen, die Zentralisierung der Einkäufe von Gütern und Leistungen und die Vereinheitlichung des Informatiksystems sind einige der diesbezüglich möglichen Maßnahmen.

    Pan unterstreicht  den ausschlaggebenden Zusammenhang zwischen produziertem Mehrwert und öffentlichen Ressourcen:

    „Wir können nur verteilen, was wir produzieren. Dass der Landeshaushalt 2016 diese zusätzlichen Mittel bereitstellen kann, ist insbesondere auf das Wirtschaftswachstum zurückzuführen, das höhere Einnahmen ermöglichte.

    Um dieses Gleichgewicht zu halten, muss unseren Unternehmen internationale Wettbewerbsfähigkeit garantiert werden. Eine effiziente öffentliche Verwaltung, konkurrenzfähige Energiepreise, eine mit anderen europäischen Ländern vergleichbare Steuerbelastung und die Erreichbarkeit auf allen Ebenen sind Grundvoraussetzungen, um dieses Ziel zu erreichen.“

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    Kommentare (17)

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    • carlotta

      Boah, ey.. Wieso muss der Pan ÜBERALL seinen Senf dazu geben?
      Wer ist er denn? Gott?!
      Diese Obergscheiden, die selber von keiner Reform in keinster Weise betroffen sein werden,
      reden immer schlau daher.. Selber alles privat zahlen können aber wahrscheinlich den Angestellten minimal
      Tarif zahlen und genau von diese kleinen Leute wird dann immer abgezwackt!
      Aber gscheid reden ! Mog i nit, de Lait

      • di sprichst mir aus der seele, carlotta

      • andreas

        @carlotta
        Wenn Du auch nur annähernd verstanden hast, was Pan fordert, hättest das jetzt nicht geschrieben.
        Er fordert Einsparungen bei der Verwaltung und Reduzierung der Bürokratie für Ärzte, um die freiwerdenden Gelder und das mehr an Zeit, welches die Ärzte hätten, für die Behandlung der Patienten einzusetzen.

        • in welcher position ist er, solche forderungen zu stellen?
          hat er nicht enug mit apfelstrudel und flughafen zu tun?

          da will sich wohl jemand in position bringen für die nächsten wahlen.

        • carlotta

          Ich lese nur, dass unter den Deckmantel “ der Kinder“ eine Sanitatsreform begrüßt wird…. Sogenannte Verwaltungsreform! Unter dieser- wie wir wissen- fällt das Zusammenfassen von Abteilungen, Erniedrigung der 1. Hilfe Stationäraufnahmen, Reduzierung der Angestellten bzw Maulkorbverbot und und und…und das dann alles zu untermauern, dass wenn die Wirtschaft das Geld nicht verdienen würde und dermaßen viele ( unterbezahlte) Arbeitsplätze schaffen würde, hätten wir gar kein Sozialsystem mehr..’deswegen brauche die Wirtschaft billigen Strom, super Anbindung….
          Danke Herr Pan.. Küss nicht die Hand sondern die Füße angesichts des Altruismus Ihrer und Ihrer Kollegen..
          Danke , dass wir hier leben und dienen dürfen.. Danke, dass wir “ kleingehaltene“ dadurch das Sozialsystem absichern können!

          • andreas

            Es ist nun mal so, dass die Wirtschaft das Geld erst verdienen muss, welches in der Sanität benötigt wird, ist jetzt aber keine Erfindung von Pan.

            Pauschales sentimentales Gejammere ändert nichts an der Notwendigkeit die Sanität zu reformieren um auch in Zukunft noch finanzierbar zu bleiben und aus einer Operrolle heraus zu argumentieren steigert nicht grad die Glaubwürdigkeit.

            • carlotta

              Ich befinde mich glücklicherweise in keiner Opferrolle sondern würde mal sagen auf der Seite der Ehrlichkeit…
              Du hast schon recht, dass die Wirtschaft , das System die Sanität aufrecht erhaltet aber das sind wir alle und nicht ein Herr Pan der deswegen günstigere Arbeitsbedingungen verlangt aber man hat noch nie von einem Unternehmer gehört , dass er gerne seine Angestellten was abgeben würde..
              Es ist und bleibt für mich ein neunmalkluges Gerede, das nit wirklich neu ist und vor allem absolut nix mit dem Pan in Verbindung zu bringen ist..

            • andreas

              Mit Deiner Annahme, dass Unternehmer alle asozial sind, liegst Du falsch. Natürlich gibt es einige, die ihre Angestellten schlecht behandeln, doch viele, welche sich sehr wohl um ihre Angestellten kümmern.
              Du solltest mal mit ein paar reden, es sind auch nur Menschen und keine Ungeheuer.

            • carlotta

              es gibt wirklich Einzelne die es gut meinen mit ihren Angestellten und sehen , dass die das Kapital einer Firma sind… aber sehr wenige…
              ich bleibe trotzdem dabei, dass Pan nicht überall seinen Senf dazugeben muss… oder wie bereits von jemand anderen erwähnt bringt sich hier jemand in Vorwahlstellung…

            • andreas

              Er ist Präsident des Unternehmerverbandes, wenn er sich nicht zu Wirtschaftsthemen uund Ausgaben des Landes äußern darf, wer dann?

              Selva, Thun, Finstral, Leitner, Loacker, Autotest, Fercam, Aspiag, Dr. Schär, um nur ein paar Firmen zu nennen. Über einen kann man diskutieren, doch wer von den anderen behandelt die Angestellten so so schlecht?

    • rasputin

      Der Pan, das Sprachrohr des Handelskammerpräsidenten fordert neoliberale Reformen im Gesundheitswesen, sprich massive Schlechterstellung der unteren Einkommen. Amerikanische Zustände wären das Ziel dieser Leute. Nur wenn es der Masse schlecht geht freuen sich die Bosse.

    • hubi

      “ Dass der Landeshaushalt 2016 diese zusätzlichen Mittel bereitstellen kann, ist insbesondere auf das Wirtschaftswachstum zurückzuführen, das höhere Einnahmen ermöglichte.“ aber auch auf die Akzockesteuerpolitik Südtirols und des italienischen Staates, denn im Vergleich zu 2009 schaut es in der Brieftasche viel schlechter aus, obwohl der Bruttoverdienst zumindest nicht zurückgegangen ist, das Netto aber dastisch gesunken ist.

    • hubi

      „Wir wollen alle ein Gesundheitswesen auf höchstem Niveau, aber zum Wohle unserer Kinder ist es notwendig, dass dies auch langfristig finanzierbar bleibt“
      Herr Pan, ich schätze Sie als Unternehmer sehr, aber was Sie behaupten stimmt nicht. Der Sanitätsbetrieb ist ineffizient, korrupt, und nur darauf bedacht die Brieftaschen der Vettern zu füttern.
      Es kann doch nicht sein, dass Menschen in eine private Klinik gehen müssen, um nach einen unfallbedingten Sehnenriss eine Magnetresonanz durchführen zu lassen, in der dies nach Anfrage am nächsten Tag möglich ist, und ansonsten eine Wartezeit von 2 Wochen. Ist das das höchste Niveau das Sie meinen? – wie sieht dann das Niedrige aus?

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