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    Cooles Museion

    Der Künstler Francesco Vezzoli mit der Direktorin Letizia Ragaglia, Museion. (Foto Luca Meneghel)

    Der Künstler Francesco Vezzoli mit der Direktorin Letizia Ragaglia, Museion. (Foto Luca Meneghel)

    Das Museion hat heute am Sitz der Vereinigung der Auslandspresse in Rom Francesco Vezzolis außergewöhnliches Ausstellungsprojekt Museo Museion vorgestellt.

    Mit Museo Museion eröffnet das Haus das Ausstellungsjahr 2016. Francesco Vezzoli gehört international zu den bekanntesten italienischen Künstlern und zeigt – als Gastkurator – eine Ausstellung über die Sammlung Museion und – als Künstler – die erste Retrospektive seines bildhauerischen Werks.

    Die Direktorin des Museion, Letizia Ragaglia, und Francesco Vezzoli präsentierten das Projekt in Rom. „Als sie mich eingeladen haben, fühlte ich mich geschmeichelt und ich sage das nicht als captatio benevolentiae, sondern weil ich dieses Haus immer als sehr cool wahrgenommen habe. Ich bewunderte das Museion, weil es zu den Institutionen in Europa gehört, deren Programme besonders experimentell ausgerichtet sind und weil es gleichzeitig in einem sozio-geographisch sehr kleinen Umfeld verortet ist. Heute ist es sehr schwer, intellektuell anspruchsvolle Einrichtungen zu finden, die dezentral aufgestellt sind. Denn die Gegenwartskunst folgt kommerziellen Gesetzen und zieht daher zentrale Standorte vor, an denen die ökonomischen Voraussetzungen, ein großes Einzugsgebiet und ein Publikum, das gewohnt ist, sich mit komplexen kulturellen Angeboten auseinanderzusetzen, Aufmerksamkeit und Rentabilität gewährleisten. Mein Ausgangspunkt bei der Konzipierung dieses Projekts war daher diese ganz besondere Situation, dieses Oxymoron zwischen einer Provinz und einer Identität, die auf die üblichen musealen Kompromisse verzichtet.“ – so Francesco Vezzoli.

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    Kommentare (1)

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    • gerecht

      Arbeitsbeschaffungsmaßnahme oder Abzocke ?
      soviel Geld wird für Kultur ausgeben,
      obwohl diese keine Ergebnisse wie beim Sport abliefern….
      beim Sport gib’s trotz Leistungen nicht soviel Geld zum Vergleich …

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