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    Der Aufstand der 40

    Bildschirmfoto 2016-01-11 um 09.13.58Die Flughafen-Gegner haben am Montagabend den Empfang des Unternehmerverbandes am Flughafen in Bozen „gestört“.

    +++ UPDATE +++

    Bildschirmfoto 2016-01-12 um 07.07.03Rund 40 Flughafengegner haben am Montag am Flughafen protestiert. Im Flughafengebäude hatte der Unternehmerverband einen Empfang für 500 Gäste gegeben.

    LH Arno Kompatscher und Flughafen-Präsident Otmar Michaeler stellten sich den Demonstranten.

    Einen Bericht über die Protest am Flughafen gibt es im Laufe des Vormittags auf TAGESZEITUNG Online.

    Bildschirmfoto 2016-01-12 um 07.07.19DAS HABEN WIR BISLANG BERICHTET:

    „Pan und Nutella“ – unter diesem Motto soll am Montagabend am Flughafen in Bozen eine Demo der Flughafen-Gegner stattfinden.

    Der Hintergrund:

    Aber 18.30 Uhr hält der Unternehmerverband am Flughafen seine Versammlung ab. Es werden 500 Gäste erwartet.

    Auf Facebook haben nun die Flughafen-Gegner zu der Demo aufgerufen.

    Das ist der FB-Aufruf:

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    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (41)

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    • besserwisser

      Hat der Verband überhaupt 500 Mitglieder? Die massgeblichen Unternehmen in Südtirol die wirklich international unterwegs sind schert das ganze ja gar nix , wenn interessiert schon das Flughäfchen …

      • andy

        natürlich haben sie wirklich 500 Mitglieder!
        so wie die SVP 39000 echte Mitglieder hat!

        ist mal gut daß die Leute protestieren gegen diesen Flughafen!
        allerdings glaube ich nicht daß es viele sein werden wenn es so kurzfristig bekannt wird und die Zeit so ungünstig ist!

        • roadrunner

          Laut FB- Event nehmen nicht mal 30 Personen teil.

          • andy

            haha das ist wirklich schwach!
            wahrscheinlich kommt dann nicht einmal die Hälfte!
            wieso schreibt die Tageszeitung dazu nichts?

            • einereiner

              40 ist schon mal nicht schlecht für ein Land wie Südtirol, in dem alle nur kuschen und ja nicht auffallen wollen.
              Die Abstimmung wird mit 75% Nein ausfallen, denn die Südtiroler haben verstanden, dass der Bozner Flugplatz nie funktinieren wird.
              Verlegt ihn auf Kohlern und er wird funktionieren.

            • andy

              also ich bin auch gegen den Ausbau, aber der Protest da ist ja peinlich!
              schau dir das Foto an! eine Hand voll Grüner und Senioren!
              na hoffentlich wird das noch anders!

    • roadrunner

      … in beiden posts eklatante Rechtschreib- und Grammatikfehler… das sagt eigtl. alles.

      • andy

        über andere meckern, aber selbst Fehler machen! das sagt mehr über dich aus als über die anderen!

        • andreas

          Wenn eine von diesen 5 Sterne Kasperlen öffentlich zu einer Demo aufruft, wäre es angebracht einen einigermaßen lesbaren Text zu veröffentlichen.
          Im Sinne von Köllensberger kann dieser Text wohl nicht sein.

        • roadrunner

          wo habe ich denn Fehler gemacht? + wenn man schon eine öffentliche Einladung verfasst, sollte man diese auf deren Richtigkeit kontrollieren.
          Man sollte auch bei der Wahrheit bleiben, denn 2009 wurde bei der Volksabstimmung nicht das Quorum erreicht! Erst bei über 50% ist ein Referendum (moralisch) bindend!

          • george

            @roadrunner
            Worin besteht hier die Moral? Etwa, dass 51% nicht hingegangen sind? Sie meinten wohl gesetzlich? Moral und Gesetz sind zweierlei. Aber immerhin war die überwiegende Mehrheit gegen den Flughafen, von denen, die zur Wahl gegangen sind. Dafür waren somit ganz wenige, denn nicht ganz 51% haben sich der stimme enthalten. Das ist wohl die Tatsache und nicht die Moral.

            • roadrunner

              Ein Referendum ist rein rechtlich auch bei einer Mehrheitsbeteiligung nicht bindend, nur wäre es absolut nicht tragbar, wenn über die Entscheidung der Gesellschaft hinweg gesehen würde.
              Erst wenn über die absolute Mehrheit (50% der Wahlberechtigen) der Bevölkerung sich beteiligen, gilt das Referendum als „bindend“. Da gibt es wenig Spielraum für Interpretationen. Natürlich ist es immer für eine Partei- den Gegnern oder Befürwortern- ein Gewinn oder ein Verlust.
              So ist es halt mal. Man kann keinen „Toleranzrahmen“ erfinden nur mit der Aussage, dass es im Verhältnis ganz wenige gewesen waren. Dies würde m.E. nicht dem Wählerwille entsprechen.

          • george

            @roadrunner
            In der Schweiz entspricht die Abstimmung schon trotzdem dem Wählerwillen, auch wenn die Mehrheit nicht hingeht (moralisch und gesetzlich). Wieso kann man eine solche Bestimmung nicht auch bei uns machen? Dann würden sich die Wähler schon bemühen hinzugehen, wenn sie mitbestimmen wollen.

            • roadrunner

              Ja eben in der Schweiz. Ich weiß aber nicht, ob dort nicht auch das Quorum erreicht werden muss, k.A. Ob sich Bürger mehr beteiligen würden, bezweifle ich, denn nicht jedem ist ein Thema gleich wichtig und deshalb werden immer nur jene hingehen, die von einem bestimmten Thema am meisten betroffen sind.
              Im Ahrntal oder Sexten wird es sicher weniger Leute geben, die sich mit dem Thema Flughafen auseinandersetzten, als im Großraum Bozen. Zumal denke ich, dass es Ersteren weniger um den Flughafen selbst geht, sondern um die „Privilegien“ und „Postenschacher“. Man sollte doch schon immer beim Thema bleiben.
              Die letztere Argumentation ist auch einer der Gründe, warum ich nicht unbedingt ein verfechter der direkten Demokratie bin; ich finde sie bei bestimmten Fragen schon sinnvoll aber nicht bei allen.

            • george

              Dass eine bestimmte Menge an Wählern bei bestimmten Themen kein Interesse haben, spricht durchaus nicht gegen die ‚Direkte Demokratie‘. Auch bei politischen und Gemeindewahlen gehen immer eine gewisse Menge gar nicht hin und es sind zunehmend weniger, die hingehen. Das spricht auch nicht gegen die ‚repräsentative Demokratie‘, wo es auch nicht sinnvoll ist, dass diese dann fünf Jahre lang gar alles allein ohne Wahlvolk bestimmt bzw. vorgibt. Wer das Volk als souverän anerkennt – und das ist wohl eine Grundlage der Demokratie – , der muss wohl auch ein direktes Einschreiten und Bestimmen des Volkes anerkennen, egal zu welcher Zeit und über welches öffentliche Interesse es sich handelt. Nur Grundrechte des Lebens dürfen nicht zur Debatte stehen.

            • roadrunner

              Ich bin auch nicht prinzipiell gegen die direkte Demokratie. Ich finde im Moment aber die parlamentarische Demokratie als geeignter. Spricht aber nichts gegen eine schrittweisen Ausbau.
              Wir wählen die Volksvertreter für fünf Jahre, wenn dann jeder hergelaufener Furz alles in Frage stellen würden, dann bräuchten wir auch keine Politiker mehr. Man muss auch bedenken, dass wichtige Themen wie die Sanität, der Flugplatz usw. studiert werden, eine lange Anlaufzeit brauchen um sich überhaupt ein Bild machen zu können, bis schlussendlich erst eine Entscheidung getroffen werden kann. Ich finde es daher nicht sinnvoll, wenn jeder Laie, mich mit eingeschlossen, um die Meinung gefragt wird. Nach ihren Taten werden sie gemessen.

          • andy

            @roadrunner
            „posts“ schreibt man groß!

    • andreas

      Flughafenbefürworter gegen Legastheniker, momentan 1:0 für die Befürworter, da die Legastheniker mit dieser Beschreibung nicht mal hin finden.

    • gerecht

      Ich hoffe die „VOLKSBEFRAGUNG“ ist ehrlich gemeint, ohne Tricks für den Flughafen…….
      die Masse ist dagegen,
      aber die Macht ist dafür …die Macht hat die Steuergelder,
      aber will nicht selber zahlen (ist das Privat-Geld nur plantonisch verhanden?)
      und denoch den Luxus geniessen …
      jeder andere Bürger muß den Spaß sich selber zahlen und nicht auf Kosten der Steuerzahler

      • roadrunner

        Die „Masse“ ist nicht dagegen, einem sehr großen Teil der Bürger geht das Thema am Ar… vorbei. Das hat auch schon das letzte Referendum gezeigt.
        Und was meinst du denn mit Tricks? Ach so, wenn die Flughafenbefürworter gewinnen, wurde getrickst, sonst nicht?

        • gerecht

          ehm deswegen weil vielen egal und es erst merken werden, das bei der Sanität eingespart werden, muß weil ein Millionengrab nach Rom geht.
          in jeden Freizeitpark muß jeder selber zahlen …
          falsche Fragestellung ist ein Trick deselben, sodas es Bürger nicht verstehen und oder falschwählen, …
          das wär nicht das erste mal …

          • roadrunner

            Bist du der Messias? Dass bei der Sanität gespart werden muss, hat ganz andere Gründe und hat mit dem Flughafen nichts zu tun.
            Es ist nicht im Sinne des Landesregierung, Fragestellungen „zu manipulieren“. Sie stellen die Fragen einfach, klar verständlich. N.B. auch bei einem Referendum, gilt das Gesetz der transparenz.
            „Falsche Fragestellungen“ z.B.? Hatte 2009 keine Probleme und es wird leider immer Leute geben, welche die Fragestellungen nicht verstehen.

        • george

          Bleiben Sie bei der Tatsache, ‚roadrunner‘ und schummeln Sie nicht. Immerhin war die überwiegende Mehrheit gegen den Flughafen, von denen, die 2009 zur Wahl gegangen sind. Dafür waren somit ganz wenige, denn nicht ganz 51% haben sich der Stimme enthalten. Das ist wohl die Tatsache

          • roadrunner

            Absolute Mehrheit george, nicht relative. Die überwiegende Mehrheit, die abgestimmt haben. Lieder spiegelt dies aber nicht dem Willen der ganzen Befölkerung wider. Siehe Kommentar (erster Absatz) von josef.t
            Das ist nicht geschummelt, sondern das sind rechtliche Fakten.
            Nochmals, damit ein Referendum bindend ist, muss mindestens 50% der wahlberechtigen Wähler teilnehmen, erst dann zählt das Ergebnis.

            • george

              In der Schweiz z. B. sind diejenigen, die sich der Wahl fern halten, nicht entscheidend, unabhängig wieviel es sind. Wer mitbestimmen will, muss zur Wahl hingehen und jegliches Ergebnis ist gültig, unabhängig wieviel Prozent von den Wahlberechtigten siich dazu aufgerafft haben. Dann würden solche Faxen, die Leute oder Parteimitglieder aufzuwiegeln, nicht hin zu gehen, schon aufhören, so wie es das letzte Mal zur Volksabstimmung Bozner Flughafen war.

            • roadrunner

              Mah, mir ist das nicht bekannt, dass Parteimitglieder aufgewiegelt wurden. Im Gegenzug könnten aber auch Themen vertuscht werden, mit der Hoffnung, dass nur wenige (Befürworter) hingehen und somit ein Gesetz still im Kämmerlein durchboxen. Ob dies auch gleich mehr Transparenz bedeuten würde?
              Des Weiteren sehe ich dies als Widerspruch. Es kann doch nicht sein, dass ein Referendum, welches, nehmen wir mal an,
              20% Zustimmung erhalten hat, für die gesamte Bevölkerung als angenommen gesehen werden kann.
              Das Problem mit der Schweiz ist aber, dass wir keine Schweizer sind und wir im Moment nicht bereit sind, eine Demokratie nach Schweizer Modell zu stemmen.
              Auch in der Schweiz ist nicht alles rosig, wer mal dort gelebt hat, weiß es. Der größte Unterschied ist die Krankenversicherung, eine komplette sich nur die reichen Leisten können. Das Schweizer Modell- im Allgemeinen- lehnt sich mehr an den Kapitalismus à la USA an, als an der ökosozialen Marktwirtschaft in Europa.

            • andreas

              @george
              Mit welcher Begründung sollte man eine Abstimmung einführen, welche von der Mehrheit gar nicht gewollt ist? Wäre sie gewollt, hätten bei den letzten Referenden mehrere teilgenommen.

              „Aufwiegeln“ ist wohl das falsche Wort, wenn eine Partei ihren Standpunkt bei einer Abstimmung vertretet.

              Unter „aufwiegeln“ verstehe ich eher, wenn eine Organisation den Titel „Lugenbeitl“ an führenden Persönlichkeiten des Landes vergibt, da manche anscheinend annehmen, dass es legitim ist, den LH zu beleidigen.

            • george

              Andreas, seien Sie doch nicht immer so einseitig, das Schlechte immer beim Anderen zu sehen und dem Machtinhaber nur das Gute zuzumuten. Aufwiegelei kann es auf beiden Seiten geben, aber auch Verhinderungstaktiken. So bibt es auch nicht nur bei den „Machern“ intelligente Leute, sondern auch bei den Kontrolleuren. Aber die Rollen können und dürfen sich auch umdrehen. Eine wichtige Grundfrage bleibt aber immer die, ob das Allgemeininteresse vorherrscht oder das Privatinteresse, ob es das einiger Weniger für einige Wenige ist oder auch nur jenes für bestimmte Lobbys mit eventuell vorgetäuschtem Vorteil auch für die Allgemeinheit.

          • george

            Eigenkorrektur: Entschuldig meinen Fehler, es waren nicht 51%, die nicht zur Wahl hingegangen sind, sondern 61%. Da bedeutet, dass die sich gar nicht zur Frage geäußert haben.

      • josef.t

        „“Masse ist dagegen““
        Bei der Volksbefragung damals, wurde das “ Quorum “ von 40% der in Südtirol Wahlberechtigten nicht erreicht und von den 38% der Wähler die ihre Stimme
        abgaben waren 80% dagegen, das heißt sicher nicht die “ Mehrheit “ der
        Südtirolerinnen und Südtiroler !
        In ein modernes Verkehrssystem gehört auch ein Flugbetrieb.
        Der öffentlichen Personentransport kostet dem Land um die 140 Millionen,
        pro Jahr, ob es da um die paar % ankommt ??? Auch andere Verkehrsmittel
        werden nicht von “ Allen “ genutzt !

    • martinsenoner

      @alle: es gibt kein Referndum sondern ein Volksbefragung, genauso wie möglicherweise über das Kaufhaus Bozen, im Oktober soll es das Refendum zur Verfassungsreform geben (kein Quorum!)

    • george

      Tut nur recht ’norret‘. Vielleicht geht es euch dann wie bei der Abstimmung zur Überflugbahn in Brixen, dass die Leute dann aus Überdruss zu eurer aggressiven und unehrlichen Werbung und Großtuerei erst recht dagegen stimmen.

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