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„Wenn du nicht jeden ranlässt…“

Ulli Mair legt in der Debatte um die sexuellen Übergriffe in Köln einen Scheit nach – und fordert „Grüne, Systemparteien und Gutmenschen“ auf, „sich zu entschuldigen“. Geht sie zu weit?

Für Ulli Mair sind die sexuellen Übergriffe am Silvesterabend in Köln ein gefundenes Fressen.

Immer wieder hat die Freiheitliche in den vergangenen Wochen gebetsmühlenartig wiederholt, was aus ihrer Sicht passieren könnte, „wenn wir der unkontrollierten Einwanderung keinen Riegel vorschieben“.

Frauen, so Ulli Mairs Credo, würden in den Augen vieler Einwanderer, vor allem jener Ausländer aus dem muslimischen Kulturkreis, „als Freiwild betrachtet“. Auch in Südtirol würden Frauen, wenn sie etwa durch den Bozner Bahnhofspark spazierten, „von Ausländern blöd angemacht oder bedrängt“.

In einem Tweet an Landtagskollegen Andreas Pöder legt die Freiheitliche nun einen Scheit nach:

„…und wenn du als deutsche Frau nicht jeden ranlässt, unterstellt man dir keine Willkommenskultur zu haben“, schreibt Ulli Mair.

Und weiter: „Nein zu Täterschutz vor Opferschutz! Systemparteien, Feministinnen, Gutmenschen u. Grüne entschuldigt euch!“

Uns interessiert nun Ihre Meinung:

Hat Ulli Mair mit Ihrer Aussage recht – oder überschreitet Sie damit die Grenzen des guten Geschmacks?

Diskutieren Sie im Forum mit!

Die Tweets von Ulli Mair

Die Tweets von Ulli Mair

DAS HABEN WIR BISLANG BERICHTET

Die Freiheitliche Ulli Mair spricht in Zusammenhang mit den Geschehnissen in Köln und Hamburg von einer „Jagd auf einheimische Frauen durch Einwanderer“.

Ulli Mair

Ulli Mair

„Mit Entsetzen“ blickt die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair auf die Silvester-Geschehnisse in Köln und Hamburg und in weiteren deutschen Städten.

Die Polizeigewerkschaft spreche nach unzähligen sexuellen Übergriffen von einer „neuen Dimension der Gewalt“.

In einer Aussendung schreibt Ulli Mair am Dienstag:

„In der Silvesternacht kam es alleine in Köln zu 60 Anzeigen mit 80 Geschädigten. Mutmaßliche Übeltäter waren eine Horde von 1.000 Männer aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum im Alter von 15 bis 35 Jahren.

Der Landeschef der Polizeigewerkschaft Arnold Plickert erklärte in einer ersten Reaktion auf die schrecklichen Ereignisse: ,Wenn es Flüchtlinge gibt, die ein Problem damit haben, sich in unsere offene Gesellschaft zu integrieren und die Freiheitsrechte anderer Menschen zu respektieren, müssen wir mit aller Härte des Gesetzes gegen sie vorgehen.‘

Dass die deutschen Leitmedien erst einige Tage nach den Geschehnissen über die grausamen Vorfälle berichten, während man bereits unmittelbar danach im Internet entsprechende Informationen gefunden hätte, zeigt die politische Abhängigkeit der Medien mit ihrer Selbstzensur auf. 

Systemparteien, Grüne, Gutmenschen, Journalisten, Kirchenleute und Feministinnen brauchen jetzt gar nicht überrascht tun, sondern sollen sich aus ihrer multikulturellen Traumwelt verabschieden und sich bei der betroffenen Bevölkerung schleunigst und in Demut für dieses ungeheuerliche Leid entschuldigen, das sie durch ihre fragwürdige Politik ermöglicht haben. Die Bevölkerung ist dringend aufgerufen, dieser Politik kein bisschen Vertrauen mehr zu schenken, die immer erst dann mit Ankündigungen und Floskeln daherkommt, wenn das System am Kollabieren ist.

Während sich immer mehr Frauen, egal welcher Altersklasse oder welcher gesellschaftlicher Schicht sie angehören, Sorgen darüber machen, ob die hunderttausenden, großteils muslimischen Männer, die gerade unseren Kontinent stürmen, bereit sein werden, sich in unsere Kultur zu integrieren, unsere Regeln, unsere Weltbilder, unsere Frauenrechte und unsere Säkularisierung….

Verschämt oder gar geschickt klammert das linke Establishment, zu denen leider inzwischen auch die SVP gehört, in seinem Flüchtlingstaumel die heiklen Multi-Kulti-Themen aus. Lieber arbeitet man sich noch immer artig am alten Feindbild traditioneller Frauenrollen, der Entmachtung des patriarchalen weißen Mannes und gendergerechter Sprache ab. Reine Luxusdebatten angesichts des islamischen Frauenbilds, das in Massen zuwandert!

Wer erklärt den jungen Männern, dass 15-jährige Mädchen auch leicht bekleidet hierzulande kein Freiwild sind? Dass Frauen hier anziehen und sagen, was sie wollen. Dass sie alleine und wie auch immer bekleidet durch die Straßen gehen. Sich ihre Männer, Freunde und Berufe selbst auswählen und dass all das ihr gutes Recht ist.

Davon höre ich weder von den SVP-Frauen noch von anderen Frauen aus der linken Reichshälfte etwas.

Besonders die heutige Führung der SVP passt bestens in das Bild des angepassten, politisch überkorrekten EU-Politikers, der nur Schönwetterpolitik betreiben kann, mit inhaltsleeren Floskeln daherkommt und schon lange vor den Entwicklungen kapituliert hat. Ob Einbruchserien in Südtirol, gewalttätige Ausländerbanden oder ernsthafte Probleme mit einer eingewanderten Machokultur: Diese Politik schaut tatenlos zu, ist unvorbereitet, die ,Integrations‘-Floskeln glaubt kein Mensch mehr.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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