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    Grüne gegen Benko

    Die Grünen beim Treffen mit Michele Penta

    Die Grünen beim Treffen mit Michele Penta

    Die Grünen sind gegen ein Referendum zum Benko-Großkaufhaus-Projekt in Bozen. Es gab ein Treffen mit Kommissar Michele Penta.

    Eine Delegation der Grünen traf sich mit dem Stadtkommissar Michele Penta im Rathaus.

    Die Grünen brachten im Laufe des Gespräches, das – laut Brigitte Foppa – „in einer Atmosphäre des respektvollen Meiungsaustausches und Wohlwollens stattfand“, ihre großen Vorbehalte bezüglich der Wiederaufnahme des Verfahrens um das Projekt „Benko-Kaufhaus“ zum Ausdruck und überreichten dem Kommissar ein diesbezügliches Schreiben.

    Sie unterstrichen mit Nachdruck, dass der Gemeinderat sich bereits in der Sitzung vom 23. Juli 2015 gegen die Verwirklichung des Projektes ausgesprochen hat. Somit ist die einzige demokratische, gesetzlich vorgesehene und bindende Entscheidung über das Projekt bereits gefällt. Ein solcher Beschluss darf nachträglich weder umgestürzt noch umgangen werden.

    Einer „Volksbefragung“ stehen die Grünen daher skeptisch gegenüber, besonders wegen der Kurzfristigkeit und der begrenzten Möglichkeiten, die BürgerInnen der Stadt in kurzer Zeit ausführlich und objektiv über ein Projekt diesen Umfangs zu informieren.

    Sollte eine erneute Abstimmung über das Projekt „Kaufhaus“ unumgänglich sein, so sollte die Entscheidung darüber einzig dem neuen Gemeinderat überlassen werden. Dies gilt, so die Grünen, auch für die Möglichkeit, eine Volksbefragung durchzuführen.

    Sollte es schließlich doch zu einer Volksbefragung kommen, so fordern die Grünen den Stadtkommissar jetzt schon auf, „eine transparente und chancengerechte Abwicklung mit Möglichkeit der breiten Beteiligung ebenso zu garantieren“ wie die Verbindlichkeit des Ergebnisses.

    Es könne jedoch nicht sein, dass Bozen zu „Benko“ so lange abstimmt, bis eben das „richtige“ Ergebnis heraus kommt…

    Am Treffen nahmen der Kammerabgeordnete Florian Kronbichler, die beiden Landtagsabgeordneten Riccardo Dello Sbarba und Brigitte Foppa, und die zwei Co-Sprecherinnen der Bozner Grünen Marialaura Lorenzini und Corinna Lorenzi teil.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (21)

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    • yannis

      >>>die BürgerInnen der Stadt in kurzer Zeit ausführlich und objektiv über ein Projekt diesen Umfangs zu informieren<<<

      wer ist denn daran interessiert "Bürgerinnen" ausführlich und objektiv zu informieren ?
      Von Objektiv informieren kann Naturgemäß niemals ausgegangen, am allerwenigstens von den Grünen.
      Was das Ausführlich betrifft, findet dies wiederum Naturgemäß im dem Maße statt was dem Eigeninteressen dient, die Belange der Bürger-Mehrheit stehen ganz weit hinten, wenn überhaupt.

    • george

      yannis, sind Sie ein Negativist, dass Sie gleich schon immer alle Vorschläge und Überlegungen einer Gruppe, die nicht ihrer Einstellung entspricht, als schlecht bezeichnen und jene, die sie vorbringen als unfähig hinstellen?

    • andy

      wenn nur die Grünen gegen Benko sind, dann heißt das Benko ist super und man sollte für ihn sein!

      • george

        @andy
        Wie Sie bei der letzten Abstimmung im Bozner Gemeinderat feststellen mussten, gibt es sehr viele Benkogegner und nicht nur die paar Grünen allein. Nehmen Sie das zur Kenntnis.

        • andy

          daß ich nicht lache! die Grünen sind gegen eine Volksabstimmung!
          da zeigt sich was für Heuchler die sind!
          sonst schreien sie bei jeder Gelegenheit um ein Referendum aber wenn es ihnen nicht in den Kram paßt, dann sind sie plötzlich dagegen!
          auf diese Südtiroler Grünen pfeif ich!

    • andreas

      Aha, diese lustigen Grünen, welche vehement für Volksbefragungen sind, rudern auf einmal rückwärts, wenn das absehbare Ergebnis nicht ihrer Ideologie entspricht.

      Sie machen sich immer lächerlicher und george, welcher dies auch noch verteidigt, genauso. .

    • george

      @andreas
      Welche Fehlsachen interpretieren Sie denn in meine Beiträge immer wieder hinein? Wollen Sie mich nur anstänkern oder auch einmal etwa von mir so stehen lassen, wie es geschrieben war? Der erste Beitrag war eine Frage allgemein bzgl Gruppen (das Wort „Grüne“ kam darin gar nicht vor), die etwas an die Öffentlichkeit bringen und der zweite Beitrag bezog sich auf den Bozner Gemeindrat und alle darin vertretenen politischen Gruppierungen. Auch bezog sich keine einzige Aussage von mir auf für oder wider Volksabstimmungen. Somit sage ich: Schuster bleib bei deinem Leisten.

      • andreas

        🙂 schwache Argumentation.

        • george

          @andreas
          Zu ihrer Null-Argumentation ist meine sogar überdimensional, qualitativ und quantitativ. Wieso haben Sie meinen Beitrag nicht einfach so stehen gelassen, wie ich ihnen ohnehin geraten hatte? Dann müssten Sie sich jetzt nicht blamieren.

          • andreas

            Ich finde es immer wieder lustig, wenn Du Dich mit Deinem pseudointellektuellen Geschwafel wie ein Aal windest um ja keine konkrete Aussage zu machen 🙂

            Die grünen Genossen, zu deren Sympathisanten Du Dich zählst, zeigen mit diesem Vorgehen wie viel Wert sie auf die Meinung anderer legen, wenn diese nicht ihrer Ideologie entspricht, nämlich gar keinen.

            Die sollten einen Arbeitskreis gründen und dort warme Mützen und Schals für die neuen Mitbürger häkeln, für die Gesellschaft wäre dies nützlicher als ihre Ideologie zu verbreiten und niemand würde ihnen die Daseinsberechtigung absprechen, warme Mützen braucht es immer. 🙂

      • andy

        Somit sage ich: Grüner Schuster bleib bei deinen Birkenstock!

      • george

        ‚Andreas‘, Sie können sich dasselbe hinter die Ohren schreiben, was ich bereits ‚andy‘ geantwortet habe. Dazu passend der Begriff „Geschwafle“, denn ihr Beitrag ist ein tragendes Beispiel dafür.

    • george

      @andy
      Bin weder Grüner noch einer anderen Partei zugehörig. Hören Sie endlich auf, willkürlich jemand zuzuordnen, der nur neutral über politische Gegebenheiten, aber unbeeinflusst von den politischen Farben, eigenständig sein Urteil fällt, . Nach ihren Kriterien müsste ich ‚andy‘ als politisch Rechten einstufen. Tu ich aber nicht, weil Sie ebenso irgendwo einer anderen politischen Haltung außerhalb der Mitte zugeordnet sein könnten. Ich erkenne nur Menschen oder Gruppen, die politisch so oder anders ticken und manchmal sogar einen „Tick“ haben. Hängen Sie ruhig ihrer Ideologie nach oder hängen sich daran auf, lassen Sie aber mich mit solch farblich zugeordneten Ideologien in Ruhe.

    • yannis

      @andy&andreas, einen „Propheten“ wiederspricht man nicht, klaro !

    • george

      Und yannis sollte zuerst die Grammatik lernen, bevor er jemandem widerspricht. Sonst kommt es womöglich falsch herüber, worüber er schreibt.

    • franz

      george 07.01.2016
      Immer das gleiche pseudointellektuelle Geschwafel wie andreas richtig schreibt.
      Und immer anderen belehren wollen , obwohl er selbst noch immer nicht verstanden hat, dass das was er schreibt totaler Müll ist bzw. Papierkorb Sache , wie er die Aussage des Oberstaatsanwalt Rispoli bezeichnet, indem der im “corriere dell’alto adige“ das Wohlfahrtsozihilfesystem in Südtirol anprangert.
      Das einzige was der grüne george beherrscht, sein Geschreibsel so zu formulieren, dass er damit nicht sagt, bzw. etwas behauptet was keinen Sinn macht da er diese Behauptungen logischerweise dann nicht beweisen kann. 🙂
      Was die Grünen für ein lächerlicher Haufen ist zeigt die Tatsache, dass sie sich plötzlich für ein Referendum aussprechen, wohl wissend was da das Ergebnis sein würde. sonst schreien sie bei jeder Gelegenheit um ein Referendum aber wenn es ihnen nicht in den Kram passt, dann sind sie plötzlich dagegen! typisch Grüne sie eben gegen alles sonst wären sie ja keine Grünen.
      Sie sind gegen die Wasserkraft gegen die Windkraft und natürlich das Kaufhaus -Benko.
      Sie verzichten jedoch weder auf Strom noch auf’s Auto , anstatt hier einzukaufen fahren sie mit ihren Dreckschleudern nach Innsbruck zum Einkaufen und verschmutzen damit die Umwelt.
      So sind sie die Grünen.

      • franz

        sorry..sollte natürlich heißen……dass er damit nicht’s sagt..(…..)
        und ……..dass sie sich plötzlich gegen ein Referendum aussprechen, wohl wissend was da das Ergebnis sein würde. (…….)

    • george

      Jetzt zeigt sich ‚franz‘ auch noch als Nachplapperer. Wirkt direkt kindisch. Eigenes auf Lager hat er sonst nichts.

    • yannis

      Ja, ja NATÜRLICH „Jetzt zeigt sich ‘franz’ auch noch als Nachplapperer“ des THEMA,`s
      früher wurde er „Abschreiberfranz“ genannt, jetzt „Nachplapperer“ welch ein Gesschmäckle !

      beste Grüße vom
      „Beipflichteryannis“

    • franz

      ( “Natürlich“- “ george“ “THEMA“ ) wie immer keine Argumente 🙂 typisch für einen grünen Birkenstockträger- die Umletung der Etsch bei Marling zur Stromproduktion ist laut George eine Fehlumleitung, ha, ha , ha
      Zum:Thema :Grünes Erwachen

      https://www.youtube.com/watch?v=uqhRIzvFxns

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