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    Europacup in Reinswald

    Sigmar Klotz (Archivbild)

    Sigmar Klotz (Archivbild)

    Vom 1. bis 5. Februar werden in Reinswald vier Europacup-Rennen ausgetragen. Reinswald ist damit zum elften Mal im Europacup-Kalender.

    Im vergangenen Jahr wurden die Europacup-Rennen in den Speed-Disziplinen in Reinswald nicht ausgetragen. Anfang Februar 2016, also in exakt einem Monat, feiert das Sarner Skigebiet ein Comeback auf der internationalen Skibühne. Das zum Teil neue Organisationskomitee um Präsident Richard Moser möchte dabei an Bewährtem festhalten.

    Vom 1. bis zum 5. Februar 2016 wird die zweitwichtigste Rennserie im Alpinen Skisport ihre Zelte wieder in Reinswald aufschlagen und auf der Plankenhornpiste im Rahmen von vier Europacup-Rennen in den schnellen Disziplinen die Sieger ermitteln.

    Die Sarner Europacupwoche beginnt mit zwei Trainingstagen, und zwar am Montag, 1. und Dienstag, 2. Februar. Der Mittwoch, 3. Februar steht ganz im Zeichen der Abfahrt. Die Super-Kombination steht am Donnerstag, 4. Februar auf dem Programm, wobei die Kombi-Abfahrt als eigenes Abfahrtsrennen gewertet wird. Traditionsgemäß mit dem Super-G am Freitag, 5. Februar wird die Sarner Europacupwoche schließlich abgeschlossen.

    Gefahren wird dabei auf der 3650 Meter langen Plankenhornpiste, die vom Start beim „Sattele“ auf 2460 Metern Meereshöhe bis ins Ziel bei der Talstation einen Höhenunterschied von rund 840 Metern aufweist und von diesem Gesichtspunkt her in etwa mit der Saslong vergleichbar ist.

    Die Plankenhornpiste ist technisch nicht sehr anspruchsvoll. Im Sarntal sind dafür umso mehr Gleiter-Fähigkeiten gefragt und bei einer Fahrtzeit von mehr als zwei Minuten müssen die jungen Rennläufer auch konditionell in Topform sein.

     

    Reinswald zum elften Mal im Europacup-Kalender

    Reinswald hat im Europacup eine lange Tradition. Vor elf Jahren wurden im Sarner Skigebiet zum ersten Mal Europacuprennen ausgetragen. 2005 gab es eine Abfahrt, bzw. einen Super-G der Damen. Zwei Jahre später, im Jänner 2007, kamen dann erstmals die männlichen Speed-Spezialisten ins Sarntal und trugen dort bis zum Februar 2014 regelmäßig Europacuprennen aus. Nach zehn Ausgaben legte die bewährte Organisation um Konrad Stauder im vergangenen Jahr eine Pause ein.

    Die prominentesten Sieger in Reinswald waren der ehemalige und mittlerweile nicht mehr aktive Super-G-Weltmeister Patrick Staudacher (ITA/Pflersch) und Dreifachsieger Johann Clarey aus Frankreich, der im jetzt Weltcup regelmäßig punktet und in seiner Karriere 26 Mal in den Top Ten landete. Mit dem Schweizer Carlo Janka kletterte ein Olympiasieger (Riesentorlauf 2010 in Vancouver) und ehemaliger Weltmeister (ebenfalls im Riesentorlauf 2009 in Val d’Isère) im Sarntal genauso aufs Podium, wie der Österreicher Georg Streitberger, der in seiner Karriere bis dato drei Weltcupsiege erringen konnte.

     

     

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