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    Der Kokain-Unternehmer

    Der Kokain-Unternehmer

    Ein Südtiroler Unternehmer ist in Innsbruck verhaftet worden. In seiner Wohnung wurden 600 Gramm Kokain sichergestellt.

    Der Südtiroler betrieb in Innsbruck eine kleine Firma, er fuhr eine Limousine.

    Die Innsbrucker Polizei glaubt nun geklärt zu haben, dass der Südtiroler sein Geld mit illegalen Drogengeschäften verdient hat.

    Am 18. Dezember im Morgengrauen stürmten – laut „Tiroler Tageszeitung“ – die Drogenfahnder mit Unterstützung der Antiterror-Einheit Cobra die Wohnung des Südtiroler Unternehmers. „Bei der Hausdurchsuchung wurden 600 Gramm Kokain sichergestellt“, bestätigt Thomas Willam, Sprecher der Innsbrucker Staatsanwaltschaft den österreichischen Medien gegenüber.

    Und: „Der Verdächtige ist in Untersuchungshaft. Wir haben ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Suchtmittelhandels eingeleitet.“

    Neben dem Südtiroler Unternehmer wurde auch ein Deutscher festgenommen.

    Der Südtiroler dürfte das Suchtgift aus Holland importiert haben.

    Am 15. Dezember, drei Tage vor seiner Festnahme, soll er zum vorerst letzten Mal nach Amsterdam gereist sein. Angeblich schmuggelte er die heiße Ware nicht selbst nach Tirol, sondern beauftragte Kuriere.

    Der Südtiroler Unternehmer soll von einem seiner „Kunden“ verpfiffen worden sein.

    Die Innsbrucker Polizei meldete am Mittwoch einen weiteren Fahnundgserfolg – und wieder gibt es einen Südtirol-Bezug.

    Laut Kronen-Zeitung geht es um die Einfuhr und den Verkauf von 32 Kilogramm Cannabis, 2,5 Kilogramm Cannabisharz, bis zu 1000 Ecstasy- Tabletten usw. nach Österreich.

    Unter den Festgenommenen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren seien 17 Österreicher, zwei Deutsche und ein Marokkaner.

    Das Suchtgift hätten die Gruppierungen aus Südtirol, Wien und Berlin bezogen. „Kokain, Ecstasy und Amphetamine wurden den Verdächtigen per Post aus Berlin zugeschickt“, erklärte Ermittler Markus Oberhammer gegenüber der „Tiroler Tageszeitung“.

    Die Polizei war auf eine dieser Postsendungen aufmerksam geworden, weil sie aufgrund einer falschen Adresse nicht zustellbar war und wieder retourniert wurde. „Am Rückweg nach Berlin konnten wir das Paket dann sicherstellen“, meinte Oberhammer.

    Der Abnehmerkreis umfasste rund 400 Menschen, sie alle wurden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

     

     

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