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    „Weg mit Mietgeld“

    „Weg mit Mietgeld“

    Die BürgerUnion fordert die Abschaffung des Mietgeldes. Stattdessen sollte das Land auf Mietpreisbremsen setzen.

    Der Mietenbeitrag des Landes soll nach Ansicht des Landtagsabgeordneten der BürgerUnion, Andreas Pöder, ab 1. Jänner 2018 gestrichen werden. Stattdessen sollte das Land auf Mietpreisbremsen setzen.

    Allein für Härtefälle und Mindestrentner sollte der Mietenbeitrag als Sozialhilfe bei Bedarf aufrecht bleiben, so Pöder.

    Durch die Vorlaufzeit von zwei Jahren bis zur Abschaffung könnten sich sowohl Mieter als auch Vermieter darauf einstellen. Das Mietgeld habe mit die Mieten in die Höhe getrieben, dessen Abschaffung würde auch zu einer Senkung führen.

    Andreas Pöder rechnet vor:

    „Heute erhalten fast 9.000 Personen insgesamt rund 20 Millionen Mietenbeiträge. Darunter sind rund 3.500 Nicht-EU-Bürger. Die soziale Treffsicherheit des Mietenbeitrages ist kaum mehr gegeben, er ist heute weniger ein Beitrag für die Mieter als ein fixes Einkommen für die Vermieter. Zudem ist das Mietgeld ein Zuwanderungsmagnet, der zum Sozialmissbrauch regelrecht einlädt. Wer künftig seine Wohnung vermieten will, der kann nicht mehr automatisch mit dem Mietgeld rechnen und muss somit bei der Höhe der Mieten Zugeständnisse machen. Das Land selbst könnte nach bundesdeutschem Vorbild mit Mietpreisbremsen für zusätzliche Entspannung auf dem Mietwohnungsmarkt sorgen.

    Das durch die Abschaffung des Mietgeldes frei werdende Geld müsste in die direkte Familienförderung fließen, zum Beispiel zur Rentenabsicherung der Eltern in der Privatwirtschaft. Damit sollte das Projekt ,Gleichstellung von Privaten mit öffentlichen Bediensteten‘ gesteckt werden.“

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    Kommentare (22)

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    • Andreas

      Mit Mieten lässt sich nicht sonderlich viel Geld verdienen, wenn jemand nicht grad mehrere Wohnungen hat.
      Herr Pöder, vielleicht wissen Sie es nicht, aber der normale Bürger muss sein Einkommen versteuern und da bleibt bei Mieteinnahmen nicht mehr sonderlich viel übrig und das Risiko die Wohnung in einem schlechten Zustand zurückzubekommen, trägt auch der Vermieter und nicht Sie.

      • Klaus

        Andreas. Genau so. Würde sofort meine Wohnung verkaufen, nur die Preise sind im Keller. Verdiene fast nix, Steuern Steuern und IMU und und . Und Mieter die alles kaputt machen und mit der Miete schon 5 Monate im Rückstand sind. Wissen sie überhaupt Herr Pöder was für einen Schwachsinn sie hier wieder schreiben. Warum vermindern sie nicht die Steuer auf Mieteinnahmen???????

      • Hubert

        Pöder hat vollkommen recht. Die angedeuteten „Steuern“ werden durch niedrigere Mieten auch gesenkt, dies wird hier vollkommen außer acht gelassen. Es hat keinen Sinn nur die Steuern in die Höhe zu treiben und wo keine „Gewinne“ wie angedeutet, gibt es auch die von gewissen Leuten immer angedeuteten Steuern nicht.

    • Franz

      Vor allem was die Mietbeiträge bei vermutlichen Jihadisten angeht sollte man restriktivere Maßnahmen ergreifen das sieht auch Staatsanwalt Rispoli ähnlich.
      http://www.pressreader.com/italy/corriere-dellalto-adige
      Sussidi ai Jihadisti, no di Rispoli
      il procuratore capo <>
      <> lo afferma il PM capo Rispoli, che in un’intervista analizzata i temi cald del 2015.
      corriere-dellalto-adige 27.12.2015
      http://www.pressreader.com/italy/corriere-dellalto-adige

    • Yannis

      >>>Darunter sind rund 3.500 Nicht-EU-Bürger<<<

      sind bald 8 Milliönchen für die Unterkünfte der Klientel die Südtirol nicht wirklich braucht.

    • Franz

      Die Flüchtlinge neuen Mitbürger – Gäste -Clandestini bzw Jihadisten wurden in diesen Mietbeiträgen wohl nicht berücksichtig.
      Das wäre dann noch einmal 900 x 32,5 € / Tag x 365 Tage + 900.000 € für die Errichtung von Unterkünften für Frau Stockers Gäste, macht ca. 11.000.000 € / Jahr und laut Frau Stocker sollten es 2016 noch viel mehr werden ( laut der Flüchtlingbroschüre von Frau Stocker )

    • Franz

      Apropos Flüchtlingbroschüre von Frau Stocker & Eurac
      In dieser Broschüre ist zu lesen.
      Wie funktioniert die Finanzierung der Flüchtlingsaufnahme?
      Für die Aufnahme erhält das Land Südtirol eine Rückvergütung vom Staat von 28 € pro Person und Tag, welche sämtliche Aufnahmekosten abdeckt. Von diesen 28 € gehen laut
      staatlichen Vorgaben 2,5 € pro Tag als Taschengeld an die
      einzelne Person, der Rest dient für die Aufnahme und die
      Begleitmaßnahmen. Falls die Personen selbst für Essen und
      Hygieneartikel sorgen, erhalten sie ein Taschengeld von 8 €
      pro Tag, immer im Rahmen der 28 €. In einigen Einrichtungen
      ist das selbstständige Kochen aufgrund von strukturellen

      http://www.eurac.edu/en/research/autonomies/minrig/publications/Documents/12-18-Broschuere_A4-DE-DEF.pdf

      Laut Innenministerium werden / Flüchtling 32,5 € / Tag bezahlt wo bleiben dann die 4,5 € ? Frau Stocker ?
      (……) “Il 13 gennaio il Viminale ha inviato a tutte le prefetture una circolare per sondare la disponibilità di posti nelle strutture comunali e provinciali, spiegando che “gli enti che sottoscriveranno la convenzione con il Viminale” riceveranno per ogni ospite un “rimborso di 30 euro più Iva al giorno comprensivo di vitto, alloggio, gestione amministrativa dell’ospite, mediazione linguistica, assistenza per la richiesta di asilo, fornitura di abbigliamento, biancheria, prodotti per l’igiene personale”. In più “2,50 euro in contanti da dare quotidianamente all’ospite”. Un costo giornaliero, quindi, di 32,50 euro: circa 975 euro al mese. Quasi quattro volte quanto l’assegno elargito mensilmente dallo Stato a una ragazza di 25 anni, autistica,“

      http://www.lintraprendente.it/2014/01/tutti-i-regali-che-lo-stato-fa-agli-immigrati/

      • Franz

        Der Staat bezahlt 32,5 €, laut Frau Stocker bekommta das Land 28 € ergibt sich einf Fehlender Differenzbetrag von 4,5 € / Flüchtling / Tag. das wären immerhin ( 900 x 4,5 / Tag x 365 Tage – 1.478.250 € ) Villeicht kann das jemand erklären .

    • georg

      ich habe immer geglaubt,der herr pöder sieht sich als Anwalt der kleinen leute,dabei vergönnt er nicht einmal den ärmsten´,die keine Wohnung besitzen diesen mietbeitrag,der vielen überhaupt erst ein dach über den kopf ermöglicht.zu glauben,dass ohne mietbeitrag die preise sofort sinken würden,ist reine utopie.was ich bei der Gelegenheit einmal fragen wollte,kann mir jemand sagen,ob der herr pöder überhaupt diesen rentenvorschuss,den er zu unrecht kassiert hat,zurückbezahlt hat?

    • PROF:

      Leider gibt es immer „Schmarotzer“ welche Mietgeld kassieren obwohl dazu nicht berechtigt! Diese finden immer wieder einen Ausweg um den Kontrollen zu umgehen.

    • tammi

      Und was ist mit den Vermietern die mehr verlangen mit der Begründung es gäbe ja Mietbeitrag? Vor allem Kinderreiche Familien sin jetzt beliebt. Dort kann man einen hunderter mehr verlangen. Zahlt ja das Land. Deswegen ihr Vermieter: Hört ja mit dem gejammere auf.

    • roadrunner

      Den Preis bestimmt immer noch die Nachfrage. Solange die Nachfrage hoch bleibt, wird auch der Mietpreis fallen. Fällt der Mietpreis weg, dann bekommen die Wohnung halt diejenigen, welche das Geld berappen können. Die Ärmeren schauen durch die Finger.
      Die Vermieter sind hier auch nicht die Schlechten; sie vermieten die Wohnung- ihr Eigentum- um Geld zu verdienen. Das Land könnte die Steuern hierfür senken oder vielleich noch stärker auf den geförderten Wohnbau setzen. Eine Obergrenze, wie sie Herr Pöder fordert, ist Marktverzerrung, mit dem Ergebnis, dass keiner mehr eine Wohnung vermietet.

    • Heilige Maria und Josef...

      @roadrunner
      BLABLABLA Das Land soll aufhören mit der Umverteilung (dadurch wird alles verzerrt) und überall reinzupfuschen

    • Heilige Maria und Josef...

      Steuern runter – Beiträge runter, dann hört die Umverteilung zugunsten Dritter auf.

    • ......

      4 Betonmauern. spekulieren auf ein elementares Grundbedürfniss, das Wohnen. ich hoffe es gibt nicht viele Christen unter diesen Betrügern.

    • Armin

      Gestern in den Medien gehört dass Leute im Handel trotz Sonntagsarbeit keine 1000Euro verdienen.
      Dort ist anzusetzen.
      Eine Sauerei sondergleichen.Mir ein Rätsel wie sich solche Leute eine Wohnung leisten können.

    • Hush

      Gerade heute in den Medien: Bozen ist bei den Immobilienpreisen die drittteuerste Stadt in Italien, gleich nach Venedig und Mailand.
      Ich höre seit Jahren keinen Politiker, auch den Herrn Pöder nicht, den Skandal anprangern, dass Immobilienhaie es gestattet wurde Wohnblocks, ja ganze Straßenzüge (z.B. Puccinistraße) zu errichten, sie aber seit 7-8 Jahren (!) leer stehen lassen. Auch durch diese künstliche Verknappung des Wohnraumes ist es in Bozen zu diesen exorbitanten Preisen gekommen. Danke vielmals, auch an Sie, Herr Pöder!

    • x

      Sage ich schon seit Jahren! Ist obendrein verfassungsrechtlich nicht in Ordnung, da es gegen das Gleichheitsprinzip verstösst, indem die Immobilienbesitzer ungerechtfertigte Vorteile auf Kosten des Steuerzahlers (im Idealfall die Allgemeinheit) erhält.

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