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    Erboste Pendler

    busDer Fall Garn und die Konsequenzen: Der Freiheitliche Pius Leitner kritisiert die „verkehrte Verkehrspolitik beim Personennahverkehr“.

    Die Enthüllungen der TAGESZEITUNG haben für Aufsehen gesorgt.

    Die Feldthurnser 200-Seelen-Fraktion Garn wird seit Neuestem im Zweistundentakt von gleich zwei Bussen angefahren.

    Darauf reagiert nun der Freiheitliche Pius Leitner.

    Er schreibt in einer Aussendung:

    „Wenn die Anzahl der Busfahrten selbst den überzeugtesten Pendlern zu viel wird, dann besteht Erklärungs- und Handlungsbedarf. Die angebotenen Buslinien müssen aber in erster Linie den Nutzern dienen und nicht den Busunternehmern. Leider ist letzthin der Eindruck entstanden, dass ein an und für sich wertvoller Dienst am Bürger ausgenützt wird, um Buskonzessionären ein ‚Zubrot‘ zu bescheren. Dabei erhebt sich wie selbst die Frage, wer dies in der Landesverwaltung genehmigt und kontrolliert.“

    ok-serie leitner landtagErboste Bürger hätten sich an ihn gewandt, um mehrere Beispiele anzuprangern, bei denen sie leichtfertigen Umgang mit Steuergeldern bzw. Geldverschwendung ausmachten, berichtet der Oppositionspolitiker.

    Als „jüngstes, eklatantes Beispiel“ nennt Pius Leitner den Busdienst Klausen-Garn, wobei die kleine Fraktion der Gemeinde Feldthurns im Zweistundentakt gleich von zwei Konzessionären angefahren wird, so wie von der TAGESZEITUNG berichtet. Da einer dieser Konzessionäre die SAD sei, werfe dies erst recht Fragen der Koordinierung und der Sinnhaftigkeit auf, so Leitner.

    „Auch aus dem oberen Pustertal habe ich Hinweise bekommen, dass man es mit der Zurverfügungstellung von Bussen übertreibt. Seit der Einführung einer direkten Linie von Gsies nach Innichen ebbt die Kritik darüber nicht ab. Zwischen Welsberg und Innichen verkehren die Bahn, die SAD und andere Konzessionäre in einem Zeittakt, der bei den Bürgern Kopfschütteln auslöst. Die Landesregierung ist aufgefordert, die Fahrpläne nach Effektivität und tatsächlichem Bedarf zu durchforsten sowie die Linien nach transparenten Kriterien zu vergeben“, schließt Leitner.

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