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    Museion bleibt offen

    Cerith Wyn Evans: Nicht versäumen (foto: Luca Meneghell)

    Cerith Wyn Evans: Nicht versäumen (foto: Luca Meneghell)

    Wer während der Weihnachtsferien zeitgenössische Kunst in einer ruhigen und gemütlichen Atmosphäre erleben möchte, kann das im Museion tun – das Haus bleibt in der Weihnachtszeit geöffnet und schließt nur am 25. Dezember und am 1. Januar.
    Nicht versäumen sollte man die Ausstellung mit Arbeiten des britischen Künstlers Cerith Wyn Evans. Im internationalen Jahr des Lichts hat er für seine Ausstellung im Museion eine große Installation entworfen, die sich mit Himmelskörpern und deren Umlaufbahnen auseinandersetzt. Evans begann seine Karriere mit experimentellen Kurzfilmen – er war Assistent von Derek Jarman und arbeitete mit der Rockband The Smiths zusammen. Sein Werk verarbeitet Einflüsse aus Film, Literatur, Wissenschaft und Philosophie – und das trifft auch auf die im Museion gezeigten Arbeiten zu. Die Ausstellung „Sammeln für morgen: Neue Werke im Museion“ stellt mehr als 40 Künstlerinnen und Künstler mit mehr als 60 Arbeiten vor. Zu sehen sind Installationen, Videos, Fotografien und Skulpturen, die in den vergangenen sieben Jahren in die Sammlung Museion aufgenommen wurden.
    In der Studiensammlung zeigt Maurizio Nannucci mit „Top Hundred“ 100 Arbeiten – Multiples, Editionen, Künstlerbücher, Schallplatten, Videos, Zeitschriften, Dokumente und Ephemera – von 100 wichtigen Vertreterinnen und Vertretern der internationalen Kunstszene aus den vergangenen 50 Jahren.
    Am 24. und am 31. Dezember sind die Ausstellungen von 10 bis 15 Uhr zugänglich. Samstags und sonntags lädt das Museion von 14 bis 18 Uhr wieder zu den Kunstgesprächen ein – Kunstvermittler beantworten in dieser Zeit alle Fragen über die ausgestellten Werke oder zur Gegenwartskunst im Allgemeinen. Wer besondere Geschenke sucht sollte unbedingt im Bookshop des Museion vorbeischauen. Dort gibt es Publikationen zu Kunst, Design und Architektur, wunderbare Kinderbücher und wertvolle Kunst-Editionen im Sonderangebot. Den jüngsten Besucherinnen und Besuchern steht, bei freiem Eintritt, „Octopus“ zur Verfügung – ein neuer Raum für Kinder in der Passage im Erdgeschoss.

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