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    Benko (fast) am Ziel

    benko-pentaPaukenschlag im Fall Benko-Projekt: Die Dienstellenkonferenz der Gemeinde hat das abgeänderte Großkaufhaus-Projekt einstimmig genehmigt. Wie es jetzt weitergeht.

    von Artur Oberhofer 

    Es ist die vorweihnachtliche Bombe:

    Nach Informationen der TAGESZEITUNG hat die sogenannte Dienststellenkonferenz der Gemeinde Bozen, die das Benko-Großkaufhaus-Projekt technisch überprüfen muss, ihre Arbeit abgeschlossen.

    Ein hochrangiger Funktionär im Bozner Rathaus bestätigte im Hintergrundgespräch mit der TAGESZEITUNG:

    „Die Dienststellenkonferenz hat ihr Arbeit abgeschlossen und die leicht abgeänderte programmatische Vereinbarung einstimmig genehmigt.“

    Die Entscheidung der Dienststellenkonferenz stellt für René Benko einen ersten, wichtigen Etappensieg dar. Die programmatische Vereinbarung ist in drei Punkten und in Absprache mit den Projektbetreibern abgeändert worden.

    Ex-Bürgermeister Luigi Spagnolli hatte in seinem Dekret, das er kurz vor seinem Rücktritt im September unterzeichnete, festgeschrieben, dass in der programmatischen Vereinbarung die Flächen für öffentliche Dienste erhöht werden müssten (für Senioren und Kinder). Weiters eine Reduzierung der Parkplätze und die Erweiterung der Möglichkeiten für die lokalen Firmen, an den Ausschreibungen teilzunehmen.

    Die Benko-Leute haben der Dienststellenkonferenz ein abgeändertes Projekt vorgelegt, das nun genehmigt wurde.

    Die Techniker haben, also, ihre Arbeit erledigt, jetzt ist die Politik am Zug.

    LESEN SIE EXKLUSIV IN UNSERER PRINT-AUSGABE AM DONNERSTAG:

    • Warum das Benko-Projekt bereits in wenigen Wochen genehmigt werden dürfte.
    • Und: Wie und warum PD und SVP partout verhindern wollen, dass das Großkaufhaus-Projekt zum Wahlkampfthema in Bozen wird.

     

     

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (26)

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    • Qgunti

      So sind die Dienststellen Konferenzen weitsichtiger als manche Sessel Klebenden immer nur neinsagenden Politiker….

    • Einereiner

      Bravo Benko!
      Benko hat bewiesen, dass er gute Kaufhäuser bauen kann. Er ist keine „ausländische Heuschrecke“ sondern ein Tiroler.
      Benko, sei uns willkommen.
      Es lebe der neue Laubenkönig.

      • Andreas

        Ich bin auch der Meinung, dass der Messias nicht der Typ ist, von welchem heute schon wieder mal sein Geburtstag gefeiert wird, sondern dass ein Messias nur ein strammer Tiroler, welcher Kaufhäuser baut, sein kann.
        Ich denke die Menschen wurden über 2000 Jahre betrogen und Du bist der, welcher ihn als erster erkannt hat, bravo.

      • roadrunner

        Hast du dir das neue Twenty schon angesehen? Es wird noch doppelt so groß. Vielleicht könnte sich dann Podini mit Benko zusammenschließen und eine Brücke vom Twenty zum neuen Kaufhaus bauen. Dann hätten wir das größte Kaufhaus Italiens. Aber ist das sinnvoll?

    • BATMAN

      Einereiner,
      gehörst du zu den 95% von Anhängern einer weltbeherrschenden, versteckten Ideologie, nämlich: KONSUMIEREN, IGNORIEREN, AMÜSIEREN, BEQUEMES LEBEN, WOHLHABEN USW.?

    • Franz

      Benko kommt ob man will oder nicht.
      Benko firma con Farinetti, Eataly pronta per Bolzano
      Accordo per aprire punti vendita in Germania, Austria e Svizzera
      Allo studio l’apertura in città nel futuro megastore o all’ex Hotel Alpi
      http://altoadige.gelocal.it/bolzano/cronaca/2015/10/14/news/benko-firma-con-farinetti-eataly-pronta-per-bolzano-1.12263374
      @Batman gehört natürlich zu den 5 % die nicht Konsumieren sich nicht amüsieren am WOHLHABEN teilnimmt, ganz im Sinne eines Anarchisten und Gestalttherapeuten bzw. Verschwörungstheoretikern wie Paul Goodman – Stefan Blankertz -Batman’s *Gestalttherapeut und Vertreter des Anarchokapitalismus der für eine politische Philosophie, , einer Gesellschaft ohne staatliche Institutionen und Eingriffe eintritt.bzw. von Pierre-Joseph Vertreter des solidarischen Anarchismus, er setzte sich für die Abschaffung der Ausbeutung und der Regierung des Menschen durch den Menschen ein.[1]Vielzitiert ist der Satz „Eigentum ist Diebstahl“ JBatMan
      30. Oktober 2015 ANARCHIE IST DIE EINZIG SICHERE POLITIK ”
      Paul Goodman, Stoßgebete Nr. 19

    • alfred frei

      Ein Südtiroler und ein Nordtiroler geben zusammen, nach Kaiser und Führer, einen
      verkauften Tiroler. Es lebe das Kaufhaus Bozen !

    • Bernd Schwienbacher

      will nicht Aspiag am Flughafen eines der grössten Einkaufszentren italiens bauen? Ich denke ‚der Kuchen‘ in Südtirol ist zu klein für so viele Einkaufszentren, aber ich kenne mich nicht aus in dem Sektor. Wünsche Podini, Aspiag, Benko und City Center viel Erfolg und ebenso den Geschäftleuten unter den Lauben und den Geschäftern der eigenen Dörfern.

      • zeus

        Hi bernd,
        Südtirol ist nicht zu klein, es wird expandieren und neue länder und flächen dazukaufen. Deshalb braucht es auch den flughafen. Somit sind wir und alle gäste dann schnell im neuen südtirol und zum träumen wieder zu hause.

    • Lothar Alrun

      Warum nur wird das Thema so emotional diskutiert? Ist doch schön wenn sich in Bozen (hoffentlich) etwas bewegt, und wenn jemand so ein herunter gekommenes Stadtteil mit so einem tollen Projekt aufwertet. Dass es funktionieren wird hat Podini mit seinem Twenty erst kürzlich bewiesen. Bleibt nur zu hoffen, dass das Projekt alle Genehmigungen einschließlich Baukonzession erhält, bevor die Verhinderer wieder in das Rathaus einziehen.

    • Bozner

      Wo soll das Problem sein, wenn Benko dieses Kaufhaus baut?
      Es wird ein heruntergekommendes Stadtviertel aufgewertet, es werden Millionen investiert, es wird Arbeit geschaffen für die Bauunternehmen und anschließend für hunderte Mitarbeiter.
      Schlussendlich macht die Stadt Bozen ein Millionengeschäft, zuerst mit den von Benko errichteten VerkehrsInfrastrukturen, welche die Stadt nicht selbst errichten muss und nachher hohe Steuereinnahmen mit der GIS und anderen Lokalsteuern.

      Ob sich seine Investition rechnet oder nicht ist einzig und allein Benkos Risiko. Jeder der in der freien Marktwirtschaft agiert, trägt ein Risiko.

      Das Argument, dass die bestehenden Kaufleute Konkurrenz bekommen ist nicht schlüssig. Warum soll es in der Marktwirtschaft ein Konkurrenzverbot geben? Der Markt regelt sich von selbst.

      Intersessant ist auch anzumerken, dass es bei den Podiniprojekten kaum Widerstand gibt.

    • Kassandra

      Also was es in Südtirol immer für ein Theater braucht um etwas zu realisieren ist wirklich beschämend. Man glaubt offenbar, dass von alleine, ohne etwas dazuzutun unser Wohlstand erhalten bleibt. Dabei weiß doch jeder, dass dass ein Stillstand immer ein Rückschritt ist. Ja lasst die Leute doch werkeln. Bei jedem Objekt, das realisiert werden soll, gibt es ein Geschrei, als ob es für die Ewigkeit wäre. Dabei bleibt es eh nur immer solange, wie es eben sinnvoll ist.
      “ Fare e disfare, sempre lavorare“, wie der Italiener passend sagt.

    • Franz

      @George
      Für die Grünen Allesverhinderer bedeutet Erneuerung Zerstörung sogar der Abbruch dieses Schand -Viertel mit den alten Buden und den ganzen Gesindel was sich dort herumtreibt ? 🙂 typisch Grüne
      Sie sind gegen Wasserkraftwerke, gegen Windräder, gegen Autobahnen gegen das Benko – Projekt, aber sie verzichten weder auf Strom noch auf Autobahnen.
      Anstatt in Bozen dieses Einkaufcenter von Benko zu befürworten fahrt ein Grüner schon lieber mit seiner Drecksschleudern über die Autobahn nach Innsbruck oder nach Verona und verpestet damit die Umwelt.

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