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    „Verheerendes Signal“

    kronbichler alfreider parlamentDer Kammerabgeordnete Florian Kronbichler sieht in der Anhebung der Bargeldgrenze auf 3.000 Euro einen Vorschub der Steuerhinterziehung.

    Durch die Art, wie SVP-Kammersprecher Daniel Alfreider das soeben verabschiedete staatliche Stabilitätsgesetz wertet, sieht sich Florian Kronbichler zu einer Entgegnung heraus gefordert.

    Es stimme: Die Finanzregelung, die Südtirol mit der italienischen Regierung getroffen hat, verhelfe Südtirol dazu, dass seine Haushaltsgebarung fortan weniger den Schwankungen und auch Launen des Staatshaushaltes ausgesetzt sei. „Sie verschaft der Landesverwaltung sicherere Planbarkeit“, so der SEL-Parlamentarier.

    Florian Kronbichler schreibt weiter:

    „Bei aller Qualität, die auch ich diesem Abkommen seit Anbeginn zuerkenne, darf nie verschwiegen werden, dass das Abkommen auch seinen Preis hat. Nur die Vorteile zu nennen, ist verfälschend. Außerdem ist es schlechter Stil, so etwas wie Schadenfreude jenen meisten Regionen gegenüber auszudrücken, die ein solches Sonderabkommen nicht haben. Alfreider sagt: ,Während andere Regionen und Institutionen wieder stark zur Kasse gebeten werden, konnten wir dank unserem Finanzabkommen an unserem Haushalt festhalten.‘

    Klingt sinngemäß nach: Alle anderen bluten, nur wir nicht.

    So ist es nicht. Das Stabilitätsgesetz fordert Opfer von allen, den Südtirolern eingeschlossen, und das außerdem wenig gerecht verteilt. Den Südtirolern vorzumachen, sie kämen dabei ungeschoren davon, ist Autonomie-Demagogie.

    So wie es Autonomie-Demagogie ist, Begünstigungen systematisch so darzustellen, als seien sie von Südtiroler Abgeordneten für Südtirol errungen worden. Die Regel ist immer noch: Was gut für alle Staatsbürger ist, und davon gibt’s einiges im Staatshaushalt, ist gut auch für uns Südtiroler. Südtirol ist nicht nur dort drin, wo Südtirol drauf steht. Und lang nicht alles davon ist ,von unseren Vertretern in Rom‘ erkämpft.

    Schließlich hört SVP-Sprecher Alfreider nicht auf, die Anhebung der Obergrenze für Bargeld-Zahlungen von 1.000 auf 3.000 Euro als positiv und ,bedeutend‘ darzustellen. Nicht nur die Opposition, auch namhafte Vertreter der Mehrheitsparteien und selbst der Regierung halten sie ein verheerendes Signal und schlicht für Vorschub der Steuerhinterziehung. Die Südtiroler Tourismus-Lobbyisten Alfreider und Berger wollen in dem Geschenk einen Akt der Entbürokratisierung erkennen.

    Ich sage: Wer 1.000 Euro bar bei sich hat, hat auch eine Bankomat-Karte. Und wer 3.000 Euro bar bei sich hat, hat anderes vor.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (66)

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    • Hubert

      zu „verheerendes Signal“
      Ich glaube, dass in der Politik viel „Verheerenderes“ und das quasi tagtäglich passiert.
      Allein die Anzahl der „Überarbeiteten“ und deren Gehälter sind viel verheerender als die relative Freiheit, sein Geld bis zu 3000 € frei ausgeben zu können.
      Wenn schon die Einschränkung, dann müsste auch für ein lebensnotwendiges Einkommen von der Politik gekämpft und garantiert werden, aber da sind wir wohl weit entfernt oder Herr Kronbichler?

    • Visionär

      Der Alpinipreisträger hat keine Ahnung

    • Anderer

      An solchen Aussagen erkennt man wie weit empfernt von der Realität unsere Politiker, oder zumindest der Herr Kronbichler, leben! Einfach erschreckend!

    • Tiroler

      So nun ganz langsam für den Kronbichler: woher das Geld von meinen Gästen kommt und ob es Schwarzgeld ist interessiert mich wenig bis gar nicht aber wenn die Hotels in Österreich unbegrenzt Barzahlungen annehmen können und damit sogar offensiv online werben dann ist das für uns ein Wettbewerbsnachteil und der muss beseitigt werden, bravo Alfreider und Berger…Kronbichler bitte still sein und heim gehen in den Stall da machst du weniger Schaden

      • Yannis

        Tiroler
        22. Dezember 2015 um 07:02
        >>>woher das Geld von meinen Gästen kommt und ob es Schwarzgeld ist interessiert mich wenig bis gar nicht<<<

        solcherlei Aussagen können nur von Leuten stammen, die selbst eine "Schwarzkasse" betreiben und dabei vergessen die Mehrwertsteuer abzuführen, jeden anderen der alles Buchhalterisch und Steuerlich korrekt verarbeitet kommt eine solche Aussage erst gar nicht in den Kopf geschweige denn über die Lippen.

      • google

        Tiroler
        Solche Damen und Herren wie Sie sind dann die Ersten die schreien das die Steuern zu hoch sind, aber Selber alles dafür tun das es keine Chance gibt Steuern zu senken.

      • Tiroler

        Aha die Allerheiligen kontrollieren bei jeder Barzahlung woher das Geld stammt, ch mache das zugegeben nicht. Aber anscheinend gibr es bei euch einen Automatismus daß Bargeld nicht in die Buchhaltung kommt oder wie soll ich das Unverständniß verstehen? Ja für viele Italiener und auch Deutsche ist der Urlaub eine gute Gelegenheit bar zu bezahlen und in Österreich haben sie sich schnell angepasst und schreiben auf den Homepages“ Barzahlung erwünscht“ und das ist eindeutig ein Wettbewerbsvorteil. Ihr könnt Aber sehr gerne auf sämtliche Zahlungen verzichten, die in Bar getätigt werden

      • Kruat

        bei denen ist 3000 € kein Problem, anzuheben. aber Bürger mit 430 € im Monat, klingt das Idiotisch. schämt Euch.

    • Andreas

      Zum Glück sind nicht alle Hoteliere so wie Du, sofern Du überhaupt einer bist, was ich mir bei solchen
      Aussagen eigentlich schwer vorstellen kann.

    • Franz

      “Ich sage: Wer 1.000 Euro bar bei sich hat, hat auch eine Bankomat-Karte. Und wer 3.000 Euro bar bei sich hat, hat anderes vor.” ))
      So ein Schwachsinn, wenn dann müsste man bei den großen Schwarzgeldzahlungen bzw Steuerhinterzieher den Hebel ansetzen.
      Was man aber nicht macht.
      Abgesehen davon, dass der Normalbürger kaum 3000 € / Monat zur Verfügung hat geschweige denn / Tag.

    • Karl

      Das wird schon stimmen Andreas, aber auch Schwarzgeld belebt die Wirtschaft, das ist eine Tatsache.

      • George

        @Karl
        Schwarzgeld belastet ungerechterweise den Steuersatz der anderen, die regelrecht handeln.

        • Yannis

          @George
          >>>Schwarzgeld belastet ungerechterweise den Steuersatz der anderen, die regelrecht handeln.<<<

          richtig ! aber es gibt viel zu viele die diese simple Logik nicht begreifen, schreien und stöhnen über die Steuerlast können sie bestens. Dies wird solange andauern, solang in der Gesellschaft Steuerbetrug als Kavaliers-Delikt angesehen wird, ja sogar Steuerehrliche als Deppen hingestellt werden weil sie sich dem "Volkssport" nicht beteiligen bzw. ihnen die Möglichkeit dazu fehlt.

        • Karl

          Dai Jergl no rompere i coglioni!

          • George

            @Karl
            Haben Sie überhaupt welche (coglioni)? Und benehmen Sie sich doch wie ein normaler Mensch und nicht wie ein Rüpel – ich heiße George und nicht Jergl. Das wäre dasselbe, als wenn ich zum Karl „Tscheggl“ sagen würde.

    • kurz und bündig

      Jetzt muss mir mal einer sagen, zu was dieser Kronbichler in Rom ist. Er tut nur kritisieren und bringt selber nichts auf die Reihe.
      …und @Andreas, dem @Tiroler muss ich da Recht geben, denn ich bin auch Hotelier und das ist leider die Realität. Ich hatte letzten Sommer einige Gäste, die gesagt haben, sie fahren nach Kärnten in Urlaub, weil man da noch bar zahlen kann.Und einer hat gesagt, er kauft sich ein Fahrrad in Lienz, denn dort ist es 1. billiger und 2. kann er bar zahlen und 3. kann er zudem noch günstig tanken.
      Also lieber @Andreas, es ist nicht alles so perfekt wie du meinst, auch wenn wir Südtiroler in der Rangliste ganz oben sind.

    • kleiner Mann

      Die ital. Wirtschaft kann nur angekurbelt werden, wenn die Steuerhinterziehung gefördert wird … denn, seit die Bargeldgrenze gesenkt worden ist, ist auch die ital. Wirtschaft zusammengebrochen !!!!!!
      Ironie off .. .

    • Puschtrabui

      Steuerhinterziehung wir durch die Anhebung sicher unter’m Strich mehr bekämpft als gefördert und bringt auch einen Wertgewinn für die Wirtschaft!

      Die Bargeldgrenze von 1000 Euro hat dazu geführt, dass viele ins benachbarte Ausland gefahren sind um dort Urlaub zu machen und bestimmte Einkäufe zu machen! Auch hat die Bargeldgrenze dazu geführt, dass oft für höhere Leistungen und Einkäufe nur Rechnungen unter 1000 Euro ausgestellt wurden.

      • google

        Eines ist ja wol klar, wenn jemand mit 3000€ Bargeld in der Tasche in den Urlaub fährt, dann handelt es sich zu 99% um Schwarzgeld. Niemand kann so dumm sein auf die Bank zu gehen, dort 3000€ abzuheben um den Urlaub in Bar zahlen zu können und riskieren das Er bestohlen oder überfallen wird.

    • Verwunderte

      Kronbichler will die Freiheit des Menschen beschränken, indem er ihm vorgeben will, wieviel Bargeld er ausgeben darf… typisch Grün!

    • Yannis

      wer 1000 oder sogar 3000 Euro in bar im Urlaub bei sich trägt, geht auch das Risiko des Verlusts dieser Summe ein, aber er nimmt es gerne Kauf weil er von so manchen Hotelier, oder sagen wir mal „Dienstleister“ ein besseres Preisangebot bekommt wenn die Rechnung in bar beglichen wird.
      Und die Klientel die Beträge in dieser Größenordnung bei sich trägt könnte immer mit einer von mehren Plastikkarten die sie bei sich tragen bezahlen.

      In einer Talkshow wurde Bill Gates der als einer der reichsten Menschen der Welt gilt, vom Moderator gefragt ob er den Publikum verraten würde wieviel Bares er bei sich hat.
      Dieser überreichte freimütig dem Moderator seine Geldtasche und als dieser hineinschaute fanden sich rund 300 Dollar in bar und zwei Plastikkarten der Marke Amex und Visa, mehr nicht.
      Also wie man sieht, hat selbst der reichste Mensch, oder gerade deshalb, es nicht nötig seine Hotelrechnung mit Bargeld zu bedienen. Sicher er steigt auch nicht in Hotels ab die es „bitter“ nötig haben mit Schwarzgeld zu hantieren.

      • Dr. Engelbert Dollfuß

        Yannis, Bill Gates kann sich ja auch einen Hofstaat an Personal leisten, die ihm sein Gepäck inkl. Geldkoffer tragen!
        Und wenn ein Reicher Schwarzgeld abzweigen will, macht er das auch nicht in bar, sondern gründet in einer Steueroase eine Briefkastenfirma inkl. mehrerer Konten, beschäftigt Verwalter und Manager und entwickelt komplizierte Systeme mit Unmengen an Transaktionen, um die Herkunft des Geldes zu verschleiern.

    • gaga

      Steuern werden sowieso von der politik gestohlen und verschwendet

    • Hannes Prinoth

      Man sieht recht wohl, dass Herr Kronbichler für seinen Lohn nicht mit all zu großer Konkurrenz in seinem Leben zu kämpfen hatte. Die Bargeldsgrenze von 999,00 hat unsere italienischen Gäste in den letzten Jahren ins Ausland getrieben. Gott sei Dank wird diese zum Teil aufgehoben.
      Wir müssen die gleichen Voraussetzungen wie unsere Nachbarländer in der Wirtschaft haben. Mit den 999,00 war es nicht so. Vielen Dank Herr Alfreider für Ihren Einsatz !!

    • Fantubo

      Ich sage: „Wer 1.000 Euro bar bei sich hat, hat auch eine Bankomat-Karte. Und wer 3.000 Euro bar bei sich hat, hat anderes vor.”

      Kronbichler will also die EINZIGEN gesetzlichen Zahlungsmittel abschaffen!
      Da kannst du nur mehr den Kopf schütteln, denn dümmer geht’s nimmer

      Hier ein Video zum Thema Bargeldabschaffung (ab min. 6.40):

      https://m.youtube.com/watch?v=T0nXWRws2FE

      • George

        Nicht Kronbichler will die Bargeldzahlung abschaffen, sondern die Regierung a die SVP, nachdem sie dafür gestimmt hat). Und Kronbichler ist nicht in der Regierung. Da verwechseln mehrere Schreiber hier anscheinend etwas.

    • Specht

      Stimmt ,wer 3000€ Bargeld in der Brieftasche hat hat anderes vor!!

      Bargeld muss auf jeden Fall abgeschafft werden,auch wenn das vielen nicht gefällt.

    • bergbauer

      die steuern die wir zahlen werden erst nachdem wir sie bezahlt haben hinterzogen…..von wem wohl….

    • google

      Für die Beführworter, bitte genau durchlesen und nachher stichhaltige Argumente für die Anhebung bringen.

      http://www.tageszeitung.it/2015/12/22/verheerendes-signal/#comment-317875

    • Yannis

      also Fakt ist, wer in bella Italia als Tourist unterwegs ist, trifft nahezu überall auf den berühmten „Taschenrechner“ neben der Registrierkasse.
      Nicht selten wird die vom Gast zu zahlende die Zeche auf dem Taschenrechner zusammen addiert und folglich kassiert, verlangt dieser dann den sog. „Scontrino“ lässt die Freundlichkeit rapide nach und man tippt den zuvor errechneten Betrag dann zwangsläufig und widerwillig in die Registrierkasse.
      Mir persönlich ist es auch schon passiert dass der Ferienwohnungsvermieter die Rechnung auf einen smarten Zettel vorlegte und als ich dann eine ordentliche Rechnung verlangte brauchte er eine „gewisse“ Zeit um den Vordruckblock überhaupt zu finden.
      Erst im Nachhinein wurde mir klar das ich mich besser mit dem Zettel zufrieden geben sollen diesen aber unverzüglich bei den Finanzern abzuliefern, damit diese ihn beim suchen des offiziellen Rechnungsblocks behilflich sind.

      • Dr. Engelbert Dollfuß

        Nicht, dass du mich falsch verstehst, Yannis: Steuerhinterziehung ist ein Verbrechen und gehört bestraft, weil es der Gemeinschaft das ihr zustehende raubt.
        Aber mit einem Staat, der einen Spitzensteuersatz von bis zu 70% verlangt, der an Lohnsteuer und Sozialabgaben über 47% einbehält, mit einer Steuer- und Abgabenquote von über 43%, einer Gesamtsteuerbelastung für Unternehmen von über 65%, mit so einem Staat habe ich kein Mitleid. Wirklich nicht. Und ich kann auch dafür Verständnis aufbringen, wenn sich jemand in einer Notwehrlage als ultima ratio nicht anders zu helfen weiß, als den einen oder anderen Euro an Steuern so gut es eben geht irgendwie zu vermeiden.

        • Yannis

          @Dr. Engelbert Dollfuß

          ich kann auch Deiner Argumentation durchaus folgen, es ist so eine Art „Teufelskreis“ der Staats betreibt „Abschröpfung“ bis zum Erbrechen und andere versuchen sich irgendwie selbst zu helfen, die Beschissenen dabei sind derjenigen (nichtselbstständige Arbeitnehmer) die über keine Möglichkeit verfügen sich zu wehren.

    • google

      @Fantubo
      Ich tippe mal Sie haben kein Handy, kein Festnetzt und Ihre Kommentare hier schreiben Sie auf Briefpapier und werfen sie anonyme bei der TZ in den Briefkasten, ansonsten kann man nicht so einen Schwachsinn was Überwachung betrifft hier zum Besten geben.

    • pervinca

      Eine Schande von solchen Schmarotzern regiert zu werden…….möchte wissen, wieviele Frauen schwarz putzen, damit ihre Familie überleben kann. Einem Senator kann es ja egal sein, wieviel der Benzin kostet, bei einem Gehalt von 18.000 Euro und mehr…..Der Staat kassiert genug indirekte Steuern……

    • Franz

      George

      (…..) “Kronbichler deckt auf, sieht manches von einem anderen Blickwinkel “))
      Was deckt Kronbichler oder der grüne George auf bei den grünen Realitätsverweigerer sind die paar tausend € Steuerhinterziehung ? 🙂 Kronbichler sollte mal bisschen bei den großen Steuerhinterziehern nachforschen. z. B bei Villen die auf Sardinien auf irgend welchen Gesellschaften in der Schweiz registriert sind und die Mieteinnahmen in der Schweiz in bar kassieren usw. usw.
      Da der Horizont der Grünen nur bis zum eigenen Gartenzaunreicht, ist es für sie schwer die Realität zu erkennen.
      Sie sind ja immer gegen alles sonst wären sie nicht die Grünen. gegen Windräder , gegen Wasserkraft und gegen Autobahnen, aber auf Strom bzw. auf’s Autoverzichten tun sie nicht.
      Die Grünen sind eben ein besonderes Völkchen.

      • George

        Franz,
        bevor Sie schreiben (abschreiben), sollten Sie nachdenken und recherchieren. Was Sie hier wegen Steuerhinterziehung der Großen schreiben, das hat George längst schon hinter die Kulissen geschaut und gehandelt. Wir müssen das nicht an die große Glocke hängen. Nur die politisch Denkenden ihresgleichen, die immer dem Geld nachhängen und sich dort anhängen, wo mächtig aufgetrumpft wird, betrifft meistens die Steuerhinterziehung. Also schauen Sie einmal bei sich und ihresgleichen nach.

    • Franz

      https://www.tripadvisor.it/VacationRentalReview-g194766-d7694152-Forte_dei_Marmi_villa_with_pool_124_Tuscany-Forte_Dei_Marmi_Province_of_Lucca_Tuscany.html
      Villa di lusso Forte dei Marmi 23.530 € / Woche
      Gestore, Lorenzo Baccin (Property Manager Soprano Villas – Branch of Rome Loft.com s.r.l.) Lingue parlate: Russo, inglese, Italiano, Francese, Spagnolo
      Glubat jemand , dass diese Russischen Oligarchen alles mit Bancomat- karte oder mit Kreditkarte bezahlen. ? 🙂

      • George

        Franz, schreiben Sie bitte endlich so, dass es ein normal denkender Mensch auch lesen kann. Was heißt hier „Glubat“? In welchem Zusammenhang sollen hier diese chiffrierten, bruchartigen Aufzählungen stehen? Wollen Sie etwas mitteilen, oder etwas so verfassen, dass der wahre Inhalt verborgen bleibt. Ich glaube, Sie verstehen es ja sleber nicht, was hier geschrieben haben, weil sie wahrscheinlich wiedereinmal nur irgendwo etwas herauskopiert haben.

      • George

        Berta, das haben Sie allerdings richtig geschildert.

    • Unternehmer

      Natürlich wäre es das beste wenn die großen Scheine abgeschafft werden und es somit schwieriger wird große Geldbeträge in bar mitzunehmen. Solange aber innerhalb der EU und vor allem bei unseren Nachbarn größere Barbeträge erlaubt sind, gibt es für uns einen Wettbewerbsnachteil . Dass dieses Geld dann von der Schattenwirtschaft stammt oder nicht ist zweitrangig oder gibt es wirklich Unternehmer, welche Nachfragen von wo der 500 Schein herkommt?

    • Florian Egger

      Namenskollege Kronbichler wird glatt nicht wissen, daß die großen Schwarzgeldsummen so oder so am Fiskus vorbeikommen und von Profis durchgeführt werden. Die Paar Überstundengelder, nicht getippte Skontini oder Nachhilfestunden machen in Summe wenig aus. Sollten einige Tausend Euro wieder in den Wirtschaftskreislauf einfließen, stärkt unsere Wirtschaft. Kronbichler könnte hingegen beantragen, daß jeder Rechnungetrag zu 25% von der Steuer abgesetzt werden könnte und alle würden überall Rechnungen verlangen.

    • Berta

      Dass nur Selbstständige Steuern hinterziehen, ist ein Märchen. Ich bin selbst Unternehmerin. Versuchen Sie einmal Aushilskräfte, Reinigungskräfte etc. zu finden. Mindestens 2 von 3 wollen nur in „bar“ bezahlt werden oder verzichten lieber auf den Job. Außerdem: hier wird so getan, als ob nur italienische Staatsbürger mit Schwarzgeld zahlen würden. Ich habe in meinem Geschäft bereits sehr viele ausländische Kunden verloren, weil ich deren Bargeld nicht annehmen durfte und mich strikt weigere, keinen scontrino auszustellen. Wäre es da nicht lukrativer für den Staat, die 22% MwSt. in bar und obendrein meine Einkommensteuer zu kassieren anstatt den Feriengast nach Österreich abwandern zu lassen?

    • Berta

      Und noch etwas: Fragen Sie einmal einen Handwerker, wieviele seiner privaten Kunden in „bar“ zahlen wollen weil sie sich die MwSt. sparen wollen! Das sind nicht nur Unternehmer sondern Menschen aus allen Gesellschaftsschichten. Der wahre Grund für die Bereitschaft zur Hinterziehung ist die viel zu hohe Steuerlast in unserem Land. Diese wird von einem Großteil der Bevölkerung zu Recht als unverhältnismäßig empfunden.

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