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    Die Euregio-Umweltpreise

    Die Prämierten

    Die Prämierten

    Zum siebten Mal wurde der Euregio Umweltpreis vergeben, der es sich zum Ziel gesetzt hat, den aktiven Umweltschutz zu fördern.

    Mit dem Projekt „Rehkitzrettung“ von Claus Langebner und dem Projekt „Meine Ahr“ der Grundschule Prettau sind auch zwei Südtiroler unter den Preisträgern.

    Insgesamt waren für die diesjährige Ausgabe des Euregio-Umweltpreises 101 Bewerbungen eingegangen: 43 in Tirol, 18 in Südtirol und 40 in Trentino, davon 57 in der Kategorie „Projekte und Ideen“ und 44 in der Kategorie „Maßnahmen und Aktivitäten“.

    Im Mittelpunkt der Preisverleihung, die dieses Jahr in Innsbruck im Landhaus stattfand, standen die 18 für den Umweltpreis nominierten Projekte von Organisationen und Unternehmen aus den drei Ländern.

    Amtsdirektor Giulio Angelucci mit Claus Langebner

    Amtsdirektor Giulio Angelucci mit Claus Langebner

    In der Kategorie „Projekte und Ideen“ wurden in Südtirol folgende Organisationen nominiert: die Private Waldspielgruppe Naturns für die Waldorf-Spielgruppe „Die Kinder im Wichtelwald“ im Waldplatz oberhalb von Naturns, das Naturmuseum Südtirol für sein Portal FloraFaunaSüdtirol zur kartographischen Darstellung der Verbreitung von Pflanzen- und Tierarten im Land und Claus Langebner für sein Projekt „Rehkitzrettung“:

    Mittels einer Drohne und Wärmebildkamera wird vor dem Mähen von Wiesen die Fläche nach Rehkitzen abgesucht und diese somit vor Unfällen bei der Wiesenmahd bewahrt. Dieses Projekt wurde mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Projekte und Ideen“ ausgezeichnet.

    Amtdirektor Giulio Angelucci mit der Schulleiterin der Grundschule Prettau, die für das Projekt "Meine Ahr" prämiert wurde

    Amtdirektor Giulio Angelucci mit der Schulleiterin der Grundschule Prettau, die für das Projekt „Meine Ahr“ prämiert wurde

     

    Von 101 Projekten aus Südtirol, Tirol und dem Trentino wurden sechs Projekte in zwei Kategorien prämiert, das Projekt „Meine Ahr“ der vierten und fünften Klasse der Grundschule Prettau erzielte dabei den dritten Platz in der Kategorie „Aktivitäten und Maßnahmen“.

    Freude über den dritten Platz für die Grundschule Prettau mit Klassenlehrerin Genoveva Mair

    Freude über den dritten Platz für die Grundschule Prettau mit Klassenlehrerin Genoveva Mair

    Mit Schulleiterin und Klassenlehrerin Genoveva Mair vertieften die 24 Schülerinnen und Schüler der vierten und fünften Klasse der Grundschule Prettau die Bereiche Ökologie, Geologie, Biologie, Geschichte und Wirtschaft rund um die Ahr; die Schülerinnen und Schüler forschten, recherchierten, erkundeten, schrieben Texte und Gedichte, fertigten Zeichnungen und Bilder an und bauten eine Skulptur, den sagenumwobenen „Bochlöüto“, einen Kinderschreck aus der Prettauer Sagenwelt.

    Die vom Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung Ost im Rahmen des EU Projektes „Einzugsgebietsplan Obere Ahr“ organisierten Initiativen ergänzten die Aktivitäten der Grundschule: So wurde eine Nachtexkursion in der Kofl-Aue organisiert, um die Fledermäuse zu beobachten; in den Tagen der „Umwelt und Ökologie am Fluss“ wurden mit Unterstützung von Limnologen Fische und kleiner Lebewesen im Wasser beobachtet. Vorträge und Exkursionen zum Thema Naturgefahren rundeten die Projektarbeit ab.

    Der Euregio-Preis, unterstreicht Schulleiterin und Klassenlehrerin Mair, sei Anerkennung und Auszeichnung für die Kinder und für die Arbeit aller Beteiligten, denen großer Dank gebührt. Eine Auszeichnung von dieser Bedeutung ist zugleich Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit, aber auch Auftrag, den zukünftigen Generationen Naturbezug und Wissen um ökologische Zusammenhänge zu vermitteln.

     

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