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    Hoher Besuch

    Hoher Besuch

    Chiara Avanzo hat den österreichischen Generalkonsul in Mailand, Wolfgang Spadinger, emfpangen. Der Dialog mit Österreich solle ausgebaut werden.

    Die Präsidentin des Regionalrates Chiara Avanzo hat am Sitz des Regionalrates in Trient den österreichischen Generalkonsul in Mailand, Wolfgang Spadinger, der dem Trentino einen Besuch abstattet, empfangen. Im Rahmen dieses Höflichkeitsbesuches sind verschiedene Themen angesprochen worden.

    „Wir hatten Gelegenheit, über die institutionellen Beziehungen zwischen unserem Gebiet und Österreich, im Besonderen mit Tirol, über die geschichtlichen Bande, allen voran aber über die Chancen zu sprechen, welche sich durch die Zusammenarbeit zwischen den Gebieten und die bestehenden Synergien bieten,“ sagt Präsidentin Avanzo.

    Der Konsul, der bei dieser Gelegenheit auch den Sitzungssaal besichtigte, in dem in diesen Tagen der Trentiner Landtag tagt, hat die Trentiner Realität positiv gewürdigt und hervorgehoben, dass die Bräuche der Trentiner Bevölkerung jenen seines Gebietes in vielerlei Hinsicht ähnlich sind. Im Verlauf des Treffens ist auch über die Autonomie Trentino-Südtirols gesprochen worden.

    „Wir hatten Gelegenheit, über unsere institutionelle Realität zu sprechen“ – betonte Präsidentin Avanzo, wobei sie die Sensibilität des Konsuls und seine Bereitschaft, unser Gebiet besser kennen zu lernen hervorhob. „Wir haben auch über die Beziehungen zwischen Trient und Bozen und die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Provinzen gesprochen, die im Regionalrat die Möglichkeit des Austauschs und des Zusammenwirkens finden“.

    Der Konsul verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass der Dialog zwischen dem Trentino, Südtirol, Tirol und Österreich noch weiter ausgebaut werden kann, und zwar ausgehend von der starken, bereits bestehenden institutionellen Bindung und dank der Projekte, welche auch das Sprachproblem diesseits und jenseits der Alpen zu überwinden helfen, um so die zukünftigen Generationen zu begünstigen.

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    Kommentare (2)

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    • Schellper

      Das Trentino hatte unter der österreichischen Herrschaft vergeblich um eine Autonomie gekämpft, das sollten die Trentiner nicht vergessen, siehe dazu:
      Richard Schober, Der Kampf um das Autonomieprojekt 1900-1902 für das Trentino, aus der Sicht österreichischer Quellen. La lotta sul progetto d“autonomia per il Trentino degli anni 1900-1902, secondo le fonti austriache. Società di studi trentini di scienze storiche Trento (Collana di Monografie 31), Trento 1978

    • Mariella

      Bezüglich ihrem aktuellem politischen Schmusekurs mit den Österreichern sollten die Trentini ihre schwerwiegende Geschichte mit ihren ehemaligen Machthabern nicht vergessen und die derzeit laufenden Austellungen in Trento und Rovereto zum 1. Weltkrieg besuchen.

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