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    Geschützter Sonntag

    Geschützter Sonntag

    Der freiheitliche Fraktionssprecher im Landtag, Pius Leitner, zeigt sich erfreut darüber, dass der Südtiroler Landtag anlässlich der Haushaltsdebatte den Antrag angenommen hat, welcher den Schutz von Sonntag und Feiertagen zum Inhalt hatte.

    Leitner nimmt das bevorstehende Weihnachtsfest zum Anlass und zitiert aus dem Inhalt des Antrags:

    “Weihnachten steht vor der Tür. Viele Menschen beklagen, dass das Konsumdenken den tieferen Sinn dieses Festes überlagert und teilweise bis zur Unkenntlichkeit verzerrt. Dazu kommt, dass sich Bestrebungen breitmachen, aufgrund der Zuwanderung von Menschen aus anderen Kulturkreisen christlichen Festen den ursprünglichen Sinn und Charakter zu nehmen. Wenn aus dem Nikolaus ein (Coca Cola) Weihnachtsmann, aus Weihnachten ein Winterfest wird, dann wirkt das nicht nur befremdend, sondern grenzt an kulturelle Selbstaufgabe. Sonn- und Feiertage stellen für alle Menschen in unserer Gesellschaft, insbesondere für Gruppierungen, die im kulturellen, religiösen, sozialen oder politischen Bereich tätig sind, einen unverzichtbaren Wert dar.

    Im Antrag wir auch darauf verwiesen, dass arbeitsfreie Sonntage und Feiertage Ausdruck dessen sind, dass der Mensch mehr ist als Arbeitskraft und Konsument.

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    Kommentare (10)

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    • tammi

      Habe keine Zeit diesen Artikel zu lesen, muss erst noch Interspar, dann in den OBI.Markt, danach auf den Weihnachtsmarkt Bruneck und dann shoppen in die Stadtgasse Bruneck.

    • Franza

      Langweilige alte, aufgewärmte Brennsuppe.

      • Dr. Engelbert Dollfuß

        @tammi und @Franza: Es gibt Menschen in diesem Land, die sich um das Wohl derjenigen sorgen, die an Sonntagen arbeiten müssen, zum Beispiel im Bereich Handel an den Adventsonntagen. Aber euren Kommentaren zufolge wird eure Menschlichkeit so weit sicher nicht reichen!

    • Yannis

      Wenn Herr Leitner recht hat, hat er recht !

    • Lucky

      Last die Leute arbeiten, denn es braucht auch
      am Sonntag Personen die für die Allgemeinheit
      da sein müssen:
      * Altersheime, Krankenhäuser, Energie, Mobilität
      Tourismus, Sicherheitsorgane, und vieles mehr.
      Besonders diese Personen verdienen sich ein Lob.
      Herr Leitner, Ihre Aussage ist für Personen, welche
      an Sonntagen und Feiertagen arbeiten müssen………
      wie ein Faust ins Gesicht.

    • Konrad

      Ziemlich einseitig das ganzeTheater zu diesem Thema, wieso verlangt man nicht auch von den Bauern, dass sie am Sonntag nicht arbeiten, also nicht in den Stall gehen um die Kühe zu melken oder dass die Hotels keinen Service leisten und die Skilifte stillstehen und keine öffentlichen Verkehrsmittel zirkulieren, dass die Hausfrauen am Sonntag streiken und dass der Pfarrer am Sonntag auch keine Messe liest, weil er am Sonntag nicht arbeitet, aber selber seine Mahlzeit zubereiten muss, weil seine Badante am Sonntag frei hat?

      • Dr. Engelbert Dollfuß

        Wenn die Geschäfte an Sonntagen offen haben, dann müssen aber konsequenterweise – Stichwort „Nichtdiskriminierung“ – auch die Lehrer an Sonntagen arbeiten, die Schulen und die Landesämter geöffnet sein und alle anderen Betriebe genauso!
        Konrad, wenn du schon den Sonntag bekämpfen willst, dann musst du das schon konsequent machen!

    • Medile

      Man will am Sonntag die Geschäfte zusperren um dadurch so eine Friedhofsstimmung zu erzeugen, damit kann sich die Kirche die Menschen nicht in die Kirchen zurückholen.

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