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Flüchtlinge ohne Obdach

Fast 90 Menschen, die um internationalen Schutz angesucht haben, hausen in Bozen unter menschenunwürdigen Bedingungen.

Ca. 60 Mio. Menschen sind im laufenden Jahr vor Krieg, Gewalt und willkürlichen Angriffen geflohen.

Auch Bozen ist Teil des weltweiten Notstandes. In Bozen wird er durch die jahreszeitlich bedingten Temperaturen noch zusätzlich verschärft. Dank der konstanten und konsequenten Arbeit von Monika Weissensteiner von der Alexander Langer Stiftung  wurde in diesen Stunden die dramatische Lage der Flüchtlinge in der Hauptstadt öffentlich: Fast 90 Menschen, die um internationalen Schutz angesucht haben bzw. ansuchen, hausen unter menschenunwürdigen Bedingungen in der Stadt.

„Bozen darf nicht nur, die Stadt muss eingreifen“, fordern deshalb die Grünen. Ende Oktober reichten sie im Stadtviertelrat Zentrum-Bozner Boden-Rentsch einen Beschlußantrag ein, in dem der Stadtviertelrat die Gemeinde auffordern sollte, mit einem erhöhten Bedarf zu rechnen und niedrigschwellige Angebote bei Kälte zur Verfügung zu stellen.

„Leider wurde bisher „vergessen“, diesen Punkt auf die Tagesordnung zu setzen. Auch das Fehlen von öffentichen hygienisch-sanitären Einrichtungen verschärft die gesundheitliche Situation der Menschen, die im Winter im Freien schlafen müssen.“

Das solidarische Bozen fordert mit Nachdruck sofortige Maßnahmen, um diesen Menschen eine adäquate und würdige Aufnahme zu sichern und ihnen Schutz zu gewähren – mindestens einen geschützten Schlafplatz -, besonders in diesen kalten, vorweihnachtlichen Tagen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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