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    „Mussten nie zittern“

    „Mussten nie zittern“

    Heute beginnt das Weltcup-Wochenende in Südtirol. Die Veranstalter sind gut vorbereitet und erwarten viele Zuschauer.

    Tageszeitung ONLINE: Frau Demetz, morgen (heute, Anm.d.R) startet das Italien-Wochenende in Gröden. Ist alles vorbereitet?

    Stefania Demetz: Ja natürlich. Wir sind schon seit einer Woche startbereit, weil Trainingstage für uns wie Renntage sind. Es handelt sich jetzt nur noch um kleinere Details , beispielsweise im Zuschauerbereich, aber der Rest steht.

    Auch heuer hat das Wetter nicht ganz nach Wunsch mitgespielt. Probleme wie im Vorjahr gab allerdings nicht…

    Nein, zum Glück nicht. Sagen wir es einmal so: Die Landschaft ist sicher nicht winterlich, aber es war kälter als im Vorjahr – auch mehrere Tage – weshalb wir nie zittern mussten.

    Denkt man darüber nach, den Renntermin für Gröden beispielsweise auf Februar zu verschieben, weil es immer so wenig Schnee gibt?

    Ich habe mir die Wetterstatistiken der letzten 10 Jahre in Gröden angeschaut. Diese Temperaturmessungen zeigen, dass wir eigentlich nur in den letzten zwei Jahren einen milden Dezember hatten. Normal haben wir in Gröden im Dezember sehr kalte Temperaturen – man hat in der Presse sogar oft vom Kühlschrank Gröden gesprochen.

    Zu Beginn der Saison haben sich einige Sportler über dieses intensive Wochenende beschwert…

    Der Rennkalender wird von der FIS erstellt und nicht von uns. Wir freuen uns, dass wir die ersten Rennen in Italien sind und gewissermaßen diese Tour eröffnen. Wir hoffen, dass es nicht zu anstrengend ist, aber die Kalender werden von der FIS gemacht.

    Erwarten Sie viele Zuschauer?

    Wir erwarten sogar sehr viele Zuschauer. Es ist ein Wahnsinn, wie viele Anfragen es bereits jetzt gibt. Das bedeutet, dass einerseits viele Menschen die starke Südtiroler Mannschaft sehen wollen und andererseits auch, dass Gröden zu den Klassikern gehört.

    Was sagen die Sportler zur Rennstrecke?

    Ich habe noch nicht so viele Reaktionen mitbekommen, weil ich nicht diejenige bin, die die Athleten stört. Bis jetzt sind sie  zufrieden und fühlen sich wohl. Wenn ich sie lächelnd im Zielraum herumgehen sehe, bin ich glücklich.

    Wer ist heuer der Favorit?

    Es gibt sicher viele starke Athleten. Viele sprechen über Svindal, aber wir dürfen ja auch unsere Südtiroler nicht vergessen: Peter Fill war in den USA sehr stark. Lassen wir uns überraschen. Wunderbar wäre natürlich wenn wieder einmal Südtiroler auf dem Podium stehen.

    Das Rennprogramm

    Freitag: 12.15 Uhr Super-G der Herren

    Samstag: 12.15 Uhr Abfahrt der Herren

    Sonntag: Riesenslalom der Herren – 1. Lauf um 9.30 Uhr, 2. Lauf um 12.30 Uhr

    Montag: 18.00 Uhr Parallel-Nachtslalom der Herren

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