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    Rückschlag für Schedl

    schedl sparkasseEx-Generaldirektor Peter Schedl wird mit seiner 1,5-Millionen-Klage gegen die Südtiroler Sparkasse wohl wenig Erfolg haben. Vor kurzem fand die Erstverhandlung vor dem Arbeitsgericht statt.

    von Heinrich Schwarz

    Seinen Rausschmiss bei der Südtiroler Sparkasse im Herbst 2014 ließ sich Peter Schedl nicht gefallen. Für den Ex-Generaldirektor gab es keine Kündigungsfrist – und vor allem keine Abfindung. Schedl, der pro Jahr über 600.000 Euro brutto verdiente, war mit einem unbefristeten Vertrag ausgestattet.

    Seine Anwälte teilten der Sparkasse mit, dass ihr Mandant eine Abfindung in Höhe von 1,5 Millionen Euro verlangt. Ein Batzen Geld, den die Bank ihrem ehemaligen Generaldirektor keinesfalls geben will. Schedl sei seiner Aufsichtspflicht bei mehreren Operationen nicht nachgekommen. Die Voraussetzungen für eine sofortige Kündigung ohne Abfindung seien aus triftigen Gründen gegeben.

    Eine Klage von Peter Schedl war die Folge.

    Vor kurzem fand die Erstverhandlung vor dem Arbeitsgericht statt. Nach Informationen der TAGESZEITUNG gab es für Schedl kein Erfolgserlebnis: Die Richterin, die einen Schlichtungsversuch startete, hat dem Bank-Manager zu verstehen gegeben, dass es für ihn im Falle eines Arbeitsstreites nicht viel zu holen gibt.

    DEN KOMPLETTEN ARTIKEL LESEN SIE IN DER DONNERSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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    Kommentare (21)

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    • ......

      http://m.huffpost.com/it/entry/8809190 …….. na dann, Herr Schedl, nehmen Sie sich ein Beispiel am Direktor deritalienischen Bank, ab der 600.000 Sparer ihr gesamtes Vermögen verloren haben. kommen die vielleicht noch bis zur Pforte, verhandln müssen sie dann seber.

    • Andreas

      Wenn Schedl seiner Aufsichtspflicht nicht nachgekommen ist, was ist dann mit Sir Brandy, Plattner, usw?

      Sir Brandy scheint es bis heute nicht verstanden zu haben, dass er alle Leute mit Interessenkonflikt aus der Bank entfernen muss. Voraussichtlich deshalb, weil er dann selbst gehen müsste.

    • Steuerzahler

      Eine gute, aber nur winzig gute Nachricht.
      Warum müssen die Herren, die soviel verdient und alles entschieden haben, nichts von den 300 Milionen zurückzahlen?
      Ein Ladendieb kommt in den Knast – siehe Artikel heute – aber wer viele Hundert Milionen verbrennt, der darf sich hinter Ausreden verstecken wie „das war die Krise“. Warum sind dann nicht auch alle anderen Raiffeisenkassen und die Volksbank in Konkurs gegangen ? Die haben’s wohl besser eingeschätzt als fie Sparkasse.

      Wenn der Mehrheitsaktionär der Sparkasse, also die Stiftung = Landesregierung, wirklich aufräumen und reinen Tisch machen wollte, dann würde man Brandstätter & Co. in hohem Bogen rausschmeissen, und einen wirklich neuen Verwaltungsrat ernennen. Denn solange Brandstätter dort ist, wird ein unüberwindbares Hindernis bestehen, eine tatsächliche Aufklärung der Schuldigen des Desasters zu betreiben.
      Man braucht nur zu schauen, wie aggressiv, präpotent, machtherrlich und gereizt Brandstätter im Fernsehen Rai Bozen aufgetreten ist. Da kann man sich vorstellen, wie sehr er toben würde, wenn jemand in der Sparkasse eine auch nur oberflächliche Aufklärung der Rolle der Stiftung im Desaster der letzten 5 Jahre verlangen sollte.
      Mit so jemand an der Spitze sollte die Sparkasse ihre sumpfige Vergangenheit aufgeräumt haben ? Das glaubt doch nicht einmal die Zauberfee!

      Schedl soll zahlen, aber auch der alte Verwaltungsrat und die Herren der Stiftung, die jetzt als rettende Unschuldsengel im neuen Verwaltungsrat sitzen. In ganz Italien wird aufgeräumt, nur in Südtirol gehen jahrzehntealte Machenschaften und Seilschaften ungehindert weiter.

    • Puschtrabui

      Normalerweise müssten die Sparer und Aktionäre Schedl anklagen wegen unterlassener Aufsichtspflicht und für die Haftung der verlorenen Ersparnissen!

    • Politikverdrossener

      6 0 0 0 0 0 Euro das muss man sich schön langsam auf der Zunge zergehen lassen und das nicht in einer Weltbank in New York sondern in einer Provinzbank im heiligen Land ! und das Alles ohne einen Euro Verantwortung ! Uns geht es zu gut,wenn wir imstande sind so das Geld beim Fenster hinauszuwerfen.

    • störzing isch doo

      es beste wär – bares von der Bank holen, dann würde Klarheit kommen! in gewisse HANDLUNGEN!

    • Ottmar

      Bei diesem heiklen Thema ist es wohl besser neutral zu bleiben und seine Meinung nicht kundtun, ansonsten könnte man ernste Probleme bekommen wegen Majestätsbeleidigung.
      Ich erinnere an einen Fall, der kürzlich in Thailand vorgefallen ist. Dort hat ein Facebook user ein Foto geliked, welches den Hund!! des Königs beleidigt.
      Er wurde festgenommen und riskiert eine Haftstrafe bis zu 15 Jahren

    • Franz

      Anstatt solchen Managern eine Abfertigung zu geben sollte ihenn undd en Rest der Verantwotichen, alles gepfändet werden und den betroffenen Aktionären ihr verlorenes Geld wieder zurückerstattet werden.

    • PROF:

      @Ottmar
      Ganz genau,Kommentare welche der Tatsache entsprechen werden von der TZ gelöscht,weil die mit einer Anzeige rechnen müssen.
      Aber ich behaupte nochmals,Schedl kann man nur ein Teil der Schuld zuweisen,denn als er das Direktoren-Ruder übernommen hat, hatte Das Schiff schon ein übergroßes Leck.
      Warum hat sich einer der grössten Schuldigen ,die meisten wissen wen ich meine,nie mehr zu Wort gemeldet, er hätte sich auch bei der Montagsendung von Pro u. Kontra rechtfertigen können,hat aber der Einladung von Rai nicht folge geleistet.
      Die Beleidigung behalte ich zurück ,ansonsten wird dieser Beitrag gelöscht:

    • PROF:

      Nachdem von der Montagsendung Pro u.Contra noch nichts geschrieben wurde,(ausser auf salto) habe ich eine Frage?
      Herr Brandstätter hat behauptet,daß er bedroht wurde.
      Hat er als Boss einer der grössten Anwaltskanzleihen keine Anzeige erstattet?
      Franceschini aber wurde gedroht,daß er mit einer Anzeige rechnen muss.
      Bravo Franceschini zum Buch ,bin inzwischen auf Seite 109 angelangt und hoffe für dich ,daß noch einig Auflagen nachgedruckt werden müssen.
      Athesia soll ja auch etwas verdienen! (natürlich ironisch gemeint)

      • Andreas

        Ich habe es gelesen, die erste Hälfe ist super, dann verstrickt er sich etwas zu sehr in kleinere Skandale und bei mir entstand der Eindruck, dass dann doch alles wieder etwas relativiert wurde. Werde es aber nochmals lesen.

    • Franz

      Nach dem Motto
      „Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.“
      Albert Einstein
      Sozusagen . wer nicht mitmacht wird Mundtot gemacht
      Wie verstrickt und unübersichtlich manchmal Bankgeschäft sein können zeigt der vom “Fatto Quotidiano“ heute veröffentlichte Artikel bezüglich Interessenskonflikt

      http://www.liberoquotidiano.it/news/politica/11860236/banca-etruria-pm-che-indaga-consulente-di-palazzo-chigi.html

    • Thomas Wüst

      Geht zwar etwas am Thema vorbei, zeigt aber vielleicht etwas auf, was in anderen Ländern von der Südtiroler Sparkasse gehalten wird. Stiftung Warentest, das größte, völlig unabhängige und hochseriöse Verbraucherportal in Deutschland, rät in der Januar Ausgabe davon ab, Tagesgeld bei der Südtiroler Sparkasse anzulegen. Getestet wurden Banken, die in D Filialen unterhalten. Damit war die Sparkasse Südtirol eine von den beiden Banken, bei denen von einer Geldanlage abgeraten wurde. Die zweite ist die Piräusbank aus Griechenland……..

      • Andreas

        Gestern hat der hochseriöse ADAC anscheinend ein Auto des hochseriösen Autobauers VW abgeschleppt und die Besitzerin war anscheinend eine Angestellte des hochseriösen DFB, welche Brustimplantaten hatte, welche vom hochseriösen TÜV geprüft waren und eine Antibabypille des hochseriösen Medikamentenherstellers Bayer einnahm…..
        Hat zwar nichts mit Banken zu tun, aber damit, was von hochseriös zu halten ist.

    • Thomas Wüst

      Die Sparkasse Südtirol ist in München mit einer Zweigstelle vertreten und wirbt agressiv um Kunden.
      Den ADAC und den TÜV mit der Stiftung Warentest zu vergleichen, zeugt von großer Inkompetenz. Mit wenigen Klicks auf Wikipedia ließe sich die Funktion der Stiftung Warentest ermitteln. Ähnlich sinnvoll wäre ein Vergleich zwischen der VZS und ACI. Was von einer Bank und deren Führungspersonal zu halten ist, die bei einer Geldanlage mit einer griechischen Bank auf eine Stufe gestellt wird, sei dahingestellt.
      ACI, ADAC und TÜV sind Interessensvertreter ihrer Klientel.

      • Andreas

        Leider teilt Ritter Sport nicht Deine Meinung bezüglich Seriösität der Stiftung Warentest, gut, die zuständigen Richter sahen es auch etwas anders.

        Das Aushängeschild Deutsche Bank scheint durch über 2.000 Klagen, Milliarden an Strafzahlungen und noch zusätzlichen Milliarden an Rückstellungen für zukünftige Strafzahlungen auch etwas angeschlagen zu sein.
        Ex-Hypo Real Estate kann ihnen wohl nicht mehr zur Hilfe kommen, die Commerzbank wohl auch nicht, die abgewickelten Landesbanken noch weniger, aber vielleicht die Bayrische Landesbank, welche sich des Problems Hypo Alpe Adria ja wunderbar entledigt hat 🙂

        Wer im Glaushaus sitzt, sollte vielleicht nicht mit Steinen werfen…

    • Thomas Wüst

      Rittersport war in 50 Jahren das einzige negative Urteil. Was haben jetzt die HRE und die Deutsche
      Bank damit zu tun, dass abgeraten wird, bei der Südtiroler Sparkasse zu investieren? Null, null.
      Und was hat das mit dem Glashaus zu tun? Null, null.
      Ich führe an, dass davon abgeraten wird, sein Geld bei der Südtiroler Sparkasse anzulegen und Sie kommen mit der DB und der HRE daher. Das steht so wenig in Zusammenhang wie nochmal was. Genauso könnten Sie jetzt ENI, SEL oder Brauerei Forst ins Spiel bringen. Das wäre genauso sinnentleert.

    • Andreas

      Herr Wüst, lesen Sie doch mal den Artikel auf SPON und die Kommentare Ihrer Landsleute über das Piplineprojekt Nordstream 2, vielleicht verstehen Sie dann etwas mehr, warum manche die Wirtschaftspolitik Deutschlands, welche an Egoismus fast nicht mehr zu überbieten ist, ablehnen und die Bewertungen Eurer anscheinend so hochseriösen Institutionen anzweifeln.
      In D fehlt manchmal die Fairness und Objektivität, wenn es um andere Länder oder deren Produkte geht, was die deutschen Automobilpresse z.B. immer wieder bestätigt.
      Vieles was in D noch bis vor kurzer Zeit als „hochseriös“ und heilige Kuh galt, hat sich selbst demontiert, VW, Deutsche Bank, ADAC, Siemens, DFB, TÜV, usw.
      Nebenbei finde ich Ihre Aussage, ich zahle, also will ich mitbestimmen, immer noch mehr als anmaßend.
      In Südtirol sind recht viele BMW, Porsche oder Mercedes unterwegs, ich glaube aber nicht, dass auch nur ein Südtiroler auf die Idee gekommen ist zu sagen, ich gebe denen viel Geld, also will ich auch bei der Modellpolitik mitbestimmen.
      Ihre Aussage, also sollen wir nur zahlen und die Klappe halten, ist ein lächerlicher Versuch sich in eine Opferrolle zu begeben.
      Lesen Sie den neuen Spiegel, Eure Ikone DFB wird dort demontiert und es zeigt auf, dass Euer Anspruch, etwas Besseres als der Rest der Welt zu sein, nicht immer zutrifft.

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