Du befindest dich hier: Home » Gesellschaft » „Niveaulose Beleidigung“

    „Niveaulose Beleidigung“

    Im TAGESZEITUNG-Interview nannte Reinhold Messner den Vorsitzenden des Dachverbands für Natur- und Umweltschutz die „Dummheit in Person“. Die Antwort von Klauspeter Dissinger.

    „Sehr geehrte Redaktion,

    Herr Messner kann sich für den Flughafen stark machen und die Meinung vertreten, dass Südtirols Tourismus unbedingt den Flughafen benötigt, obwohl Südtirol auch  ohne funktionierenden  Flughafen neue Rekordzahlen im Tourismus schreibt. Mit 28 Mio. Nächtigungen pro Jahr haben wir nämlich langsam aber sicher die Kapazitätsgrenze erreicht, denn unser Tourismus lebt in erster Linie von grandioser Natur und Landschaft.

    Allerdings scheint Herr Messner in mehreren Dingen nicht richtig informiert zu sein:

    – Der Flughafen Innsbruck verzeichnet jährlich ca. eine Million Fluggäste. Allerdings kann man dies nicht mit Touristen gleichsetzen, diese würden wenn schon 500.000 Gäste betreffen, da diese ja her- und wieder zurückfliegen. Außerdem sind bei weitem nicht alle Fluggäste Touristen, sondern auch Nord- und Südtiroler, welche von Innsbruck weg- und zurückfliegen. Und: Nicht alle Flugtouristen machen in Nordtirol Urlaub, ein nicht unwesentlicher Teil kommt auch nach Südtirol.

    – In Brixen waren die Oppositionsparteien sehr wohl für eine Seilbahn, allerdings von einem anderen Standort aus und nicht mit Stadtüberflug.

    – Die Umweltschützer waren nie gegen die MEBO, sondern für eine zwei- statt vierspurige MEBO mit gleichzeitiger Verbesserung des Schienenverkehrs.

    – Was soll die Aussage, man könne ja die 1.000 pro Tag über Südtirol fliegenden Flugzeuge verbieten? Wir sind für die Flugzeuge verantwortlich, die in Südtirol starten und landen und das bereits hochbelastete Unterland zusätzlich belasten.

    – Das Flugzeug hat die schlechteste CO2-Bilanz aller Verkehrsmittel. Hier sollte auch das Klimaland Südtirol dazu beitragen, die CO2-Belastung zu reduzieren.

    – Ich habe in der Sendung „Pro und Contra“ gesagt: Wir müssen die Touristen, welche von weit her mit dem Flugzeug anreisen, von München mit dem Zug in weniger als 2 Stunden anreisen lassen. Da hat Herr Messner wohl nicht richtig zugehört!

    – Eine zukunftsfähige Verkehrspolitik wird Distanzen von bis zu 700-800 km mit den schnelleren Zugverbindungen bewältigen. Schon heute haben Fluggesellschaften die Linien Mailand – Rom und Paris – London gestrichen, weil die Strecken bequemer und in annähernd gleicher Zeit mit dem Zug zurückgelegt werden können.

    Was die niveaulose persönliche Beleidigung im letzten Absatz des Artikels anlangt, habe ich bereits meinen Rechtsanwalt eingeschaltet.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (68)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • Georg

      Gonz deindo Meinung Herr Dissinger. Hättmo a mehr Umweltbewusstsein va an Messner gewünscht,

    • Hubert

      Die Emotionen kochen hoch, wobei man unparteiisch zugeben muss, dass der Beitrag von Herrn Dissinger bei weitem nicht die „Polterei“ des Herrn Messners Aussagen erreicht.
      Der Südtiroler Tourismus, dem man hier die „Schuld“ in die Schuhe schieben möchte, hängt bestimmt nicht vom Flughafen ab, da sind schon andere Kräfte am Werk, aber andererseits wird Südtirol auch nicht einschneidend die CO2 Werte der Welt retten. Trotzdem muss ja jemand beginnen mit Weniger Kaputtmachen in der Natur, oder?

    • Andreas

      Eine ausgezeichnete und fundierte Analyse Messners der Person Dissinger, präziser kann man ihn eigentlich nicht beschreiben.

      Für jemanden der sich anmaßt den Landeshauptmann als „Lugenbeitl“ zu bezeichnen und einen lächerlichen Preis zu vergeben, von dem er annimmt, dass es lustig sein soll, ist Dissinger offensichtlich etwas dünnhäutig.

      Wo der Unterscheid zwischen „Dummheit in Person“ und „Lugenbeitl“ liegt, sollte Dissinger mal erklären.

      • walter

        fundierte Analyse Messners der Person Dissinger?? das ist nicht anderes als eine Pöbelei, weil er sich anders nicht helfen kann!
        Fundiert sind nur die Aussagen von Dissinger obenim Artikel!!! aber auf die will der Senfomat nicht eingehen, weil er keine Argumente hat!
        da steht er seinem Idol dem LB in nichts nach!!

      • George

        @Andreas
        Diese seichte Darlegung hätten Sie sich sparen können, wenn Sie sich damit nicht lächerlich machen wollen.

      • Robert

        Diese Analyse Messners würde genauso auf unseren Allesbesserwisser Andreas passen, präziser kann man ihn eigentlich nicht beschreiben.
        Für jemanden, der sich erdreistet andere so anzugreifen und als dumm zu bezeichnen weil er annimmt dass es lustig sein soll, gibt es keine treffendere Bezeichnung. Ob er hiervon jetzt auch so begeistert ist oder doch auch Dünnhäutigkeit an den Tag legt, wird sich zeigen.

    • schnellermichl

      Ja was erlaubt sich denn der Messner. Soll seine Meinung äußern OHNE andere zu beleidigen.
      Nb. Der bärige Typ passt jedenfalls gut zur sparkasse: die haben meine 80 jährige Mutter um ihr Erspartes gebracht.

    • Joachim

      Einen Rechtsanwalt wegen so wenig ?? Lächerlich ! Von wem wird der dann bezahlt ? Vom Steuerzahler ?

    • Fiorella

      „Die Umweltschützer waren nie gegen die MEBO, sondern für eine zwei- statt vierspurige MEBO mit gleichzeitiger Verbesserung des Schienenverkehrs“, sagt Dissinger.
      Mit einer zweispurigen MEBO hätten wir heute die gleiche Nicht-Lösung des Verkehrsproblems wie im Pustertal, wo Tag und Nacht Kolonnenverkehr herrscht und man nicht weiterkommt, trotz großer Verbesserung der Bahnverbindung. Im Pustertal hätte man gut daran getan, nach dem Muster der MEBO auf der Nordseite des Tales längs der Eisenbahn eine neue vierspurige Straße zu bauen und auf der Sonnenseite des Tales, wo sich eben die Dörfer angesiedelt sind, die alte Straße zu lassen wie sie war, wie eben bei der MEBO. Mit dem Kostenaufwand für die ganzen Umfahrungen der Dörfer hätte man wahrscheinlich auch eine neue vierspurige Straße finanzieren können, die es früher oder später doch brauchen wird.

    • Verwunderlich

      ich traue weder den herrn Messner noch den herrn Landeshauptmann über den weg… es sind beide anscheinend wort brüchige leute. .. sie schmeißen sie in jene… sowie in die andere richtung… wo sie gerade am besten gebraucht werden.. um daraus kapital zu gewinnen… je größer die politische macht… oder der bekanntheitsgrad einer person ist… (durch was errungen spielt keine rolle) je unkonventioneller sie sind… desto glaubwürdiger klingen sie aber beim dummen volk…. der herr Messner im generellen… wenn man bedenkt… mit so einen welt bekanntheitsgrad… lässt er sich wie man sieht berechtigt… so bei der nase herumtreiben… da fehlen mir die worte…

    • Franz

      Wer ist das eigentlich dieser Klauspeter Dissinger. der sich aufregt wenn jemand vermutlich die Wahrheit sagt und die Sache beim Namen nennt, ein grüner Ökofreak ? der sich anmaßt andere als Lügenbeitl bezeichnen zu dürfen.
      http://www.salto.bz/article/16022015/goldener-lugenbeitl-fuer-arno-kompatscher
      Apropos beim Namen Grüne & Ökofreak, fällt mir die Gruppe Politikwissenschaftler der EURAC ein.
      Die anscheinend immer über die Politische Zugehörigkeit von Ötzi rätseln
      ° Ein Grüner kann er nicht sein, man hat Hirn gefunden.
      ° Italiener kann er auch keiner sein, er hatte Werkzeug dabei.
      ° Vielleicht ist er ein Schweizer, weil er vom Gletscher überholt wurde.
      ° Aber wahrscheinlich ist er Deutscher, denn wer geht sonst mit Sandalen ins Hochgebirge

    • Menasa

      Ach der Dissinger… alle diese Typen wie Riedl & Co die gleichen „Möchtegern-Weltverbesserer“ die mit Unwahrheiten! versuchen Stimmenfang zu betreiben.
      Zugfahren ist zwar auch schön und bequem, vor allem mit den „Frecce-Zügen“, aber trotzdem braucht es nach wie vor die Flugzeuge und eben auch einen funktionierenden Flughafen.
      Nebenbei, welche Fluggesellschaften haben die Linien Mailand – Rom oder Paris – London gestrichen? Alitalia hat jedenfalls im täglichen Flugplan die Strecke Rom – Mailand – Rom teilweise sogar im 20-Minuten Abstand! und mehr als 20 tägliche Rotationen FCO-LIN (sh. Flugplan Alitalia). Deshalb Herr Dissinger bleiben Sie zumindest bei den Wahrheiten, weil der Lugenbeitl der sind SIE persönlich!

      • George

        @Menasa
        Wieso Stimmenfang? Haben sie etwa für den Landtag kandidiert oder für einen größeren Posten? Menasa, Sie blasen aber auch nur in den leeren Beutel und bringen das übliche leere Geschwätz. Dabei merken Sie nicht einmal, dass sie damit nur leeres Stroh gedroschen haben.

        • Menasa

          @George
          Sind Fakten oder Tatsachen für Sie nur leere Beutel oder leeres Geschwätz?
          Wenn man einige Damen oder Herren wie Sie auf Tatsachen hinweisen muss, weil es ansonsten nicht in eure Köpfe will oder einfach ignoriert wird, so ist das nicht Stroh dreschen!

    • Betrachter

      Olles tolle Naturburschen, Der Messner hot den Jeti verwechselt isch a Schneemänsch oder na ?
      Der Dissinger den Londeshauptmonn, isch a Lugenbeitl oder net?
      I denk bode sein ehrlich erliche Leid, oder sie werdns nö?

      • THEMA

        Herr Dissinger hat anscheinend keine Ahnung wie der Flugverkehr funktioniert. Als guter Grüner meidet er ja ein Flugzeug wie der Teufel das Weihwasser. Die Behauptung man solle die Leute in 2 Stunden nach München bringen ist nonsense, denn dann lande ich am Hauptbahnhof. Dann muss ich mit der S Bahn zum Flughafen fahren und mindestens 45 Minuten früher dort sein. Macht zusammen weitere 1 1/2Stunden. also sind wir bei 3,5 Stunden. Zur Zeit benötige ich 5,5 Stunden. In Bozen kann ich 30 Minuten vor dem Abflug einchecken, fliege nach Frankfurt und steige in einer halben Stunde um in alle Welt. Und wer einmal über Verona fliegen wollte weiss was es heisst nach Verona mit der dreckigen Bahn zu fahren (Herr Dissinger hasst ja wahrscheinlich auch die Autos) von Porta Nuova mit Gepäck in einem klapprigen Autobus 40 Minuten zum Flghafen zu fahren und dann ich Chaos von Verona einchecken. Leute wie Herr Dissinger sollten sich darum kümmern dass die Bahn im Unterland nicht so einen Höllenlärm macht, da hätte er genug zu tun.
        Und jeder der auf der Mebo unterwegs ist, kann nur mehr den Kopf schütteln über die Forderung
        es hätte eine zweispurige Staatstrasse werden sollen. Ja wo lebt denn der Dissinger ? Auf dem
        grünen Mond ?

        • Guenther

          Es gibt Zubringer Busse nach München, Verona, Mailand, direkt ans Terminal. Abfahrt aus allen Städten Südtirol. Mehrmals am Tag.

          Schon mal davon gehört?

          • tammi

            Man kann mit dem Auto direkt zum Flughafen fahren und dort parken.

            • Franz

              (…)“ Man kann mit dem Auto direkt zum Flughafen fahren “
              So eine Blödsinn, das mag für einige Touristen interessant sein, aber sicher nicht für Unternehmer die sogar ihr eigenes Flugzeug in St. Jakob geparkt haben. Und kurz einmal nach Sizilien oder nach Bolivien oder anderswo aus geschäftlichen Gründen dort hinfahren müssen die sollten 5 Stunden mit dem Auto zum Flughafen fahren oder umgekehrt Geschäftsparnter die nach Bozen kommen möchten müssten 5 Stunden Anfahrt mit dem Auto nach Bozen in Kauf nehmen.
              Nicht zu vergessen, gerade solche Unternehmen bringen viel Steuergeld in den Kassen bzw schaffen viele Arbeitsplätze.

        • luis

          ab 2013 in 1.5 h in München mit dem BBT

        • Wc ente

          Was wollen sie in der grossen, weiten welt, wenn ihnen schon eine zugfahrt nach münchen oder verona zu anstrengend ist

        • Yannis

          >>>In Bozen kann ich 30 Minuten vor dem Abflug einchecken, fliege nach Frankfurt und steige in einer halben Stunde um in alle Welt<<<

          wunderbar, dann brauchst nur noch eine Airline die Dich mit den paar wenigen Passagieren die in NUR 30 Minuten eingecheckt werden, nach FRA fliegt und dies mehrmals täglich, da Du dort ja nicht länger als 30 Minuten warten willst um jedes beliebige Ziel weltweit zu erreichen.

          • Mike

            ja da gibt es wirklich einige die glauben, dass der Flugplan auf ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten wird. Wer die anderen 189 Plätze eines Airbus A319 nach Frankfurt noch füllen soll, bleibt mir schleierhaft.
            Als es noch einen Linienflug der Airalps nach München gab, war ich der einzige Fluggast der sein Ticket aus eigener Tasche bezahlt hatte. Die anderen 4 Fluggäste waren eine Landesrätin und ihre Begleiter.
            Dass diese kleinen Propellertrappelen auf größeren Flughäfen nur als lästige Flugverkehrbehinderer gesehen werden und deshalb in der Pampa ihre Gäste ein und aussteigen lassen dürfen, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen.

            Aber nachdem wir ja Geld in Hülle und Fülle haben wird dieses Fliagerplatzele sicher wieder aktiviert um dann zum x-ten Mal mit Fluggesellschaften, Wetterbedingungen und mangelnder Fluggäste auf die Schnauze zu fallen.
            Aber diese Genugtuung sind mir einige Kröten wert. 🙂

            • Menasa

              @Mike
              wie kommen Sie auf „die anderen 189 Plätze eines Airbus A319“???
              In den technischen Airbus-Unterlagen und unter https://de.wikipedia.org/wiki/Airbus-A320-Familie steht folgendes:
              „A319-100: In einer typischen 2–2-Bestuhlung in der Business-Class und 3–3-Bestuhlung in der Economy Class fasst die A319-Kabine 124 Passagiere. Bei dichtester Bestuhlung konnten ursprünglich 150 Passagiere mitreisen. Seit einem Großauftrag der Fluggesellschaft Easyjet, die eine höhere Sitzzahl forderte, wird die A319 auch mit vier Notausgängen über den Tragflächen gebaut, so dass in einer Ein-Klassen-Konfiguration maximal 156 Plätze möglich sind“.
              Soviel zu ihren 189 Plätzen

            • Yannis

              >>>Dass diese kleinen Propellertrappelen auf größeren Flughäfen nur als lästige Flugverkehrbehinderer gesehen werden und deshalb in der Pampa ihre Gäste ein und aussteigen lassen dürfen, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen.<<<

              so ist es auch, diese "Trappeln" stellt man in der letzten Ecke des Flugplatzes ab und karrt die Passagiere dann zurück zu irgend einen Gate, aber trotzdem steigt THEMA in einer halben Stunde in alle Welt um.

          • THEMA

            Wenn man den Flughafen Frankfurt nie erlebt hat, und vom Fliegen keine Ahnung hat sollte man schweigen.
            Mit Tyrolean konnte ich das machen. aber da waren Sie wahrscheinlich noch im
            Kindergarten. Das selbe mit Air Alps z.b von Paris nach Mailand und dann nach
            Bozen. Paris ab 17.15 in Bozen 21.00 AUA fliegt jeden Tag drei mal von INN nach
            FRA. Und die Maschinen sind seit Jahren gut gebucht. Im Winter voll mit Russen die
            in FRA umsteigen, samt ihrem ganzen Skigepäck, sodass es regelmässig zu Problemen mit dem Gepäck kommt, da die Dash dafür zu wenig Laderaum hat

            • Yannis

              >>>Mit Tyrolean konnte ich das machen. aber da waren Sie wahrscheinlich noch im Kindergarten.<<<

              ich war tatsächlich nie im Kindergarten, weil ich das Pech hatte im Jahre 1946 geboren zu werden, aber dadurch hatte ich sicherlich etwas mehr Zeit
              und auch früher die Möglichkeit z.B. "FRA" und andere kennen zu lernen, aber ich gestehe ich war noch nie auf den Flughäfen INN oder BZO weil ich nicht wüsste was ich da sollte.

        • George

          THEMA, wann ist bisher ein Linienflug von Bozen nach Frankfurt gegangen? Oder beleidigen Sie doch nicht die Betreiber von „Freccia Rossa bzw. Freccia Argento“, wenn Sie nur von dreckigen Zügen in Richtung Verona sprechen. Auch Sie dreschen leeres Stroh und reden am THEMA vorbei.

    • hugo

      Wo der Messner recht hat, hat er recht.

    • Pincopallino

      Herr Dissinger, wenn Sie schon austeilen, sollten Sie auch einstecken können.

    • georg

      der messner hot auf jedn foll recht.bei uns würden bestimmte leute Olles verbieten.der herr dissinger wor jo schon imstonde,die plose wirtschoftlich zu ruinieren.jetzt möchte er no gonz südtirol am liabstn von der aussnwelt obschneidn.gottseidonk isch inser londeshauptmonn weitsichtiger

    • Wusler

      An alle Polterer – vor allem @georg: Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
      ..In Brixen waren die Oppositionsparteien sehr wohl für eine Seilbahn, allerdings von einem anderen Standort aus und nicht mit Stadtüberflug.

      Was kann man hier missverstehen?

      Ich bin kein Verteidiger Grüner Ideologien aber den auch in Südtirol eingezogenen Usus Leute mundtot zu machen indem man ihnen unterstellt „Dummheit in Person“ zu sein, zeugt nur von zunehmender Verrohung unserer Gesellschaft.

      Zum Glück gibt es Menschen wie Dissinger, welche diese Architekten der Landeszerstörer hinterfragen. Die Natur in Südtirol ist unser höchstes Gut – kein Flughafen in Bozen!

      Sehr geehrter Herr Messner:
      Wenn sie diese Beleidigung gegenüber Herrn Dissinger ausgesprochen haben und ihnen nicht in den Mund gelegt wurden von der ach so bösen Presse, dann sollten Sie sich schämen und öffentlich entschuldigen.

      Ich dachte eigentlich sie sind erfolgreicher Bergsteiger und nicht Höhlenforscher, was man bei ihrer aktuellen Gesprächskultur annehmen könnte!

    • Nirvana

      @georg

      Den wirtschaftlichen Gnadenstoss der Plose haben die Brixner wohl selbst abgegeben mit dem Ergebnis der Volksabstimmung zur Bahn! Mein Beileid

    • Spaltpilz

      Zersiedelung durch Stadelgesetze und dergleichen. Siehe Seiseralm, Kronplatz, Alta Badia, Hafling (Feriendorf vom Meister). Am Juvaler Berg was baut da der Messner? Einen Schutz für die Alpen?
      Straßen auf jede Alm und jeden Berghof.
      In den Dolomiten gib es einen Drahtverhau an Aufstiegsanlagen und Seilbahnen.
      Planierte Skipisten und Bergbauernhöfe.
      Passstrassen und Motorräder.
      Künstliche Beschneiung.
      Offroad – Rennen über Skipisten.
      Hagelnetze, Spritzmittel, Gülle.
      Monokulturen von Salurn bis Mals
      Usw.
      Also meine lieben Leute, ganz so viel scheint mir dann doch nicht verboten zu sein!

    • helmut

      Der Herr Messner hat schlicht keine Manieren.

      Seine Belehrungen kann er sich auch sparen, wir wissen, dass er sich selbst der Nächste ist.

      Dementsprechend ist ja auch sein eigenes Schneuztuch seine Fahne.

      Wenn ich Auskünfte über das anzustrebende Wohl der Allgemeinheit brauche, wende ich mich ganz bestimmt nicht an Herrn Messner.

    • NonsBerg

      Ähhmm – wor der Messner net selber mol ba die Grian – oder verwechsl i do iatz eppes-..??

      Wie auch immer – Der Reinhold, der Erich usw hoass so, weil Ihmene Eltern verhindern wollten, dass die Namen fa die Faschisten geändert werden. Und wos mocht der Reinhold – Er Baut am Kronplatz a „Mountain Museum“ und nennts „Corones“ … – und wirb so af an deitschsprochigen Radiosender — woas net wos man dovon holtn soll.

      Net, dass man mi folsch verstehat, ober I hon koan Problem, wenn a Italiener „Plan de Corones“ oder „Carezza“ sogg – ober fa Natur- und Kulturpflege redn und nocher sich selber verkafn – Net grod kohent – find i holt

      Ob’s an Flugplotz braucht oder net, konn man diskutieren, wenn die Sochn mit höherer Priorität geklärt sein. Es isch nämlich pervers, wenn es Gesundheitsystem – sprich Krankenhäuser – in Gefahr sein, und man donn af an Flugplotz bestehen will. Erst sollen die Steuergelder für die wichtigen Sochn hergenummen werden, und donoch diskutiert man über n Rest, wenn no wos übrig isch. Tati i holt mol vorschlogn.

      Wie seg’sn es des??

    • peter.g

      Hat es ein Messner wirklich nicht dazu gebracht seine Ideen von Museen usw. im Ausland zu verwirklichen. Hat ihm dazu der Zugang zu öffentlichen Futtertrögen gefehlt? Er hätte im Himalyagebiet erdbebensicher bauen können und Durnwalder und Yeti als Security anstellen können. Leider wurde und wird daraus aber nix weil er nicht von Bozen aus abfliegen kann.
      Übrigends nächstes Jahr steht ein weiterer Termin für ihn an. 25 Jahre her dass er beim Finden des Ötzi zu spät kam und Andere in den Medien standen.

      • Robert

        Er isch beim Finden des Ötzi net zu spät kemmen, Peter.g, er isch (mit’n Hans Kammerlander) kurz zuvor drun vorbeigrennt. De worn genau sem auf ihrer Südtirolumrundung.
        I hon de zwoa aufm Pfitscherjoch getroffn. Der Messner isch beim telefonieren mit seine Spezi foscht narrisch gwordn weil net er ihn gfundn hot. Wor sehr aufschlussreich, der Hans und i hobn lei in Kopf gschüttlt.

    • Josef

      Dem Messner kann man für seine Aussagen nicht böse sein.
      Er ist als alleiniger „Mensch“ dem „Yeti“ begegnet.
      Das sagt schon einiges aus….

    • Garuda

      Der nächste Besserwisser , der ein Leben lang nie arbeiten musste und sich auch noch gscheit und intelligent fühlt, wenn er den Titel goldener Lugenbeitel verteilt.

      Solche linke Falotten kann ich einfach nicht ausstehen.

      • George

        Garuda vergibt allen, die ihm nicht passen und seiner Meinung nicht hold sind, das Prädikat „linke Falotten“ oder „Grüne“ oder sonst etwas in diese Richtung. Das ist für ihn bereits zum Verfolgungswahn geworden, der ihn Tag und Nacht nicht mehr los lässt. Er sieht schon überall Linke und grüne Falotten, auch wo nichts ist.

    • Silvius M.

      Gute Nachrichten für Klauspeter: soeben wurde von den katholischen Brüdern kolportiert, dass es „Südtirol hilft“ gelungen ist, den Messner Reinhold über ein paar als „Autohäusler“ verdeckte Strohmänner um 5.500 Euro zu ersteigeren: er wird gerade in einem Porsche ausser Landes gebracht!

    • criticon

      Reinhold, der Vermarktungskünstler, am besten vermarktet er sich selbst. Ich glaube fast, dass dieser Herr noch nie etwas gesagt oder geschrieben hat, ohne einen Nutzen dabei zu haben, ohne etwas daran verdient zu haben.
      Darum höre ich schon lange nicht mehr, was er sagt. Eigentlich schade, denn er hätte sicherlich viel Erfahrung und durch seine Reisen sollte er auch eine weltoffene und ausgewogene Meinung haben. Aber wenn man weiß, dass immer Geld und Interessen dahinterstehen, dann kann man dem alten Herren nur wünschen, dass er sich dies irgendwann alles mit ins Grab nehmen möge (inklusiv Sparkassen-Werbehonorar)

    • Cyrano

      Messner hat sich leider ideologisch um 180 Grad gedreht und ist zu einem geifernden rechthaberischen Neoliberalen der schlimmsten Sorte geworden. Ich bedaure es ihn als Vorbild gesehen, und gewählt zu haben

    • Anton Palfrader

      Anläßlich der Südtirolumrundung: bei den „Toblacher Gesprächen“ gegen die Autobahn durchs Höhlensteintal geredet, was ja wohl von der Mehrheit gutgeheißen wurde, kurz vor- oder nachher unbedingt mit dem Geländewagen von der Auronzohütte zum Paternsattel wollen, wo sonst nur Einachser zum Hüttentransport zugelassen waren. Das sagt Einiges.

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen