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    Die Nightliner-Tarife

    Nightliner in Südtirol (Foto: Pizzinini.it)

    Nightliner in Südtirol (Foto: Pizzinini.it)

    Die Landesregierung hat die Finanzierung für die Nightliner sichergestellt. Und die Tarife werden erhöht.

    An weiteren 53 Wochenenden fahren in den Bezirken Überetsch/Unterland, Vinschgau, Burggrafenamt, Eisacktal, Pustertal und Salten-Schlern die Nightliner.

    Die Finanzierung hat die Landesregierung am Dienstag genehmigt. Zudem gibt es neue Routen und Preise. „Mit den Nightlinern wollen wir dafür sorgen, dass unsere jungen Leute auch zu später Stunde sicher heim kommen“, so LR Florian Mussner.

    Bis zum 10. Dezember kommenden Jahres hat die Landesregierung nun die Finanzierung der Nightliner in den Bezirken Überetsch/Unterland, Vinschgau, Burggrafenamt, Eisacktal, Pustertal und Salten-Schlern sicher gestellt. „Damit fahren die sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Eltern gern gesehenen Nachtbusse weitere 53 Mal, darunter auch in der Nacht von Silvester auf Neujahr“, sagt Mobilitätslandesrat Mussner, der den Beschluss eingebracht hat.

    An den Kosten von rund einer Million Euro beteiligen sich die Bezirksgemeinschaften Burggrafenamt, Eisacktal, Pustertal, Überetsch/Unterland sowie die Gemeinden Kastelruth und Völs am Schlern mit insgesamt rund 283.000 Euro. Für das Gros der Spesen kommt das Land auf. „Das sichere Heimkommen der Jugendlichen ist uns dieses Geld allemal wert“, sagt Mobilitätslandesrat Mussner.

    Er verweist darauf, dass die häufigste Todesursache bei Jugendlichen Verkehrsunfälle seinen. „Die Nightliner sind nicht nur für die Jugendlichen, sondern für alle Verkehrsteilnehmer von Vorteil, denn sie tragen wesentlich zu mehr Sicherheit auf Südtirols Straßen bei“, betont Mussner. Jeder schwere Unfall von Jugendlichen auf Südtirols Straßen koste mehr als der Nightlinerdienst, der die jungen Nachtschwärmer sicher und günstig nach Hause bringe, so der Landerat.

    Mussner lobt in diesem Zusammenhang auch das Engagement der Jugendvertreter für die Nightliner. „Durch ständige Rücksprachen mit den Jugendlichen, den Gemeinden und Bezirksgemeinschaften wollen wir den Dienst so gut wie möglich an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen“, sagt der Landesrat.

    Demnach gibt es auch bei den Nightlinern einige Änderungen, die am kommenden Wochenende wirksam werden. „Die gute Auslastung der Nightliner-Busse, speziell im Pustertal, zeigt, dass das Angebot gern genutzt wird“, so Mussner.

    Die diesjährigen Neuerungen betreffen u. a. den neuen Shuttledienst nach Walten (Passeier) anstatt bisher Stuls und Rabenstein. Direkt eingebunden werden in das Nightliner-Konzept die Lokale K1 (Bruneck) und Punka (Vierschach). Dazu gibt es eine neue Buslinie im Winter (446) auf der Strecke Sexten-Vierschach-Sillian. Auch Lappach-Weissenbach wird mittels Shuttle-Linie eingebunden.

    Nachdem die Nightliner-Tarife seit etlichen Jahren unverändert geblieben sind, gibt es nun eine geringfügige Anpassung. Ab Freitag, 18. Dezember 2015 kommen auf den Nightliner-Diensten Unterland Überetsch (für einzelne Linien laut Fahrplanbuch), für den Nightliner Schlern, für den Nightliner Vinschgau-Burggrafenamt sowie für den Nightliner Eisacktal neue Tarife zur Anwendung. Der Einzelfahrschein kostet drei Euro (im Bus erhältlich), das Nacht-Ticket: fünf Euro (im Bus erhältlich – auf allen Linien gültig) und das Ticket für zehn Nächte: 30 Euro (beim Fahrkarten-Automaten erhältlich).

    Inhaber des „Südtirol Pass“ oder „Südtirol Pass abo+“ mit aktivierter Zahlungsfunktion können die Fahrten mit einfachem Check In beim Einsteigen abbuchen. Bei mehreren Fahrten pro Nacht wird maximal der Betrag eines Nacht-Tickets von fünf Euro berechnet.

    Über das online-Benutzerkonto des „Südtirol Pass“ kann das Ticket für zehn Nächte zu 30 Euro erworben und auf den Südtirol Pass geladen werden.

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