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    „Lieber Messner …“

    „Lieber Messner …“

    Der Ex-Klimahaus-Chef und nunmehrige Präsident der Stiftung ClimAbita, Norbert Lantschner, watscht in einem Offenen Brief den Flughafen-Befürworter Reinhold Messner ab. Ein lesenswerter Gastkommentar.

    Lieber Messner,

    Starker Tobak dein Interview in der Südtiroler Tageszeitung. Nicht gerade zimperlich wie Du Andersdenkende mit Steinlawinen niederwalzt. Für mich ist das Thema viel komplexer als es mit der Brechstange zu behandeln. Deine Haltung offenbart die weitreichenden Wurzeln unserer tiefkranken Gesellschaft, die den grenzenlosen Konsum zur Religion erhoben hat. Da ist es naheliegend, dass wir die Natur nur mehr als Warenlager und als Freizeitkulisse sehen. Auch der Mensch ist in dieser Ellbogengesellschaft nur mehr eine Ressource. „Diese Wirtschaft tötet“ mahnte Papst Franziskus, aber seine Worte werden aufgesaugt vom unersättlichen Hunger nach mehr und noch mehr. Wen wundert’s, dass auch der 21. Klimagipfel in Paris nur eine heiße Luftblase blieb. Der Motor dieser zerstörerischen Wirtschaft frisst unsägliche Mengen von Öl, Kohle und Gas, die möglichst zu billigsten Preisen verfügbar sein sollen. Die Fluggesellschaften haben 2014 weltweit 3,2 Milliarden Passagiere transportiert – das waren fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Wir wollen Klimaschutz, aber wir wollen auch mehr fliegen, mehr Autos und mehr Touristen. Man kann nicht eine unversehrte Torte haben und sie gleichzeitig essen. Ist es so schwer zu begreifen, dass grenzenloses Wachstum auf einem begrenzten Planeten unweigerlich in den Abgrund führen muss?

    In unser winzig kleines Land reisen jedes Jahr Abermillionen von Touristen, müssen wir jetzt auch noch mit einem eigenen Flughafen – wie du sagst, Herr Messner – reiche Araber, Chinesen und Amerikaner ins Land holen? Müssen wir ständig an der Schraube drehen: noch mehr Hotelbetten, noch größere Straßen, noch mehr Skipisten usw.? Dies verlangt dann nach weiteren energiefressenden Einrichtungen, denn die Gäste brauchen rundum trallala. Die Fratze dieses Wirtschaftens zeigt sich heute als unersättliche Profitgier, als übersteigertes Ego, als blinde Zerstörungswut, die sich gegen uns selbst und gegen alles Leben auf der Erde richtet.

    Lieber Messner, diese neoliberale Geldgier frisst uns alle auf, deine gewünschten Flieger mögen in dieses Konzept passen, weil sie neue Gäste für deine Museen bringen – aber sie dient nicht dem Leben, allem Leben auf dieser Erde. Und wir haben nur eine Erde.

    Norbert Lantschner, Präsident der Stiftung ClimAbita

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    Kommentare (89)

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    • Steuerzahler

      Ach Lantschner, die Grünen und somit auch Sie sind bzw. waren alle ausnahmslos beim Land beschäftigt und haben noch nie ihr Geld selber verdienen müssen.

      Sie haben immer nur von den Steuergeldern der anderen gelebt und deshalb empfehle ich Ihnen mal zu versuchen nicht auf Kosten anderer zu leben!

    • Skifahrer

      Kompliment an Reinhold Messner für die unverblümte Wahrheit! Genauso ist es wie er es beschrieben hat! BRAVO!

    • Skifahrer

      Wenn das letzte Hotel in den Tälern schließt, das letzte Geschäft geschlossen wird und der letzte Bergbauer seine Hof nicht mehr bewirtschafet dann werden auch die „Schützer“ erkennen, dass es ohne Tourismus, Fortschritt und Erschließung auch nicht geht!

    • Franz I

      @

      Schaut euch das politische „Curiculum“ Messners an, dann werdet auch ihr zwei erkennen woher der Wind weht!

    • thurner oswald

      ganz grosses kompliment herr president! sie haben mir aus der seele, dem herzen und dem verstand gesprochen , bravo

    • tztz

      Fortschritt Ja
      aber zu welchen Preis …
      wie es seit 15 jahr ist
      ausser Spesen nix gewesen …

    • Spaltpilz

      @Skifahrer,
      gute Fahrt auf den kunstbeschneiten Hängen! Und vergiss nicht mit dem Geländewagen den Skipisten hoch zu brettern. Der Heimat zu liebe.
      Und auch die Subventionen darfst nicht abzuholen vergessen, damit Südtirols Wirtschaft ordentlich erblüht.

    • unglaublich

      War Messner wirklich mal für die Grünen im Europaparlament?

    • X

      Unvernünftig ist der Mann nicht! Mit „übersteigertes Ego“ hat er recht! Aber: Südtirol braucht den Flughafen! Und ja: auch die damals verbitterten Gegner der MeBo fahren heute nicht auf der Landstraße.

    • Andreas

      Was ist an einem typischen Sozialromantikertext eigentlich lesenswert?
      Liest man einen, kennt man alle und die abschließende Erkenntnis, dass wir nur eine Erde haben, löst wahrscheinlich auch kein Problem und ist nicht wirklich neu.
      Ein Umweltschützer, der Vermögenden mit zweifelhaften Häusern ein gutes Gewissen verkauft hat.

      • George

        @Andreas
        Mag sein, dass für Sie an solchen Aussagen wie von Herrn Lantschner keine Lösung sehen, weil die Lösung erst mit der „Erdung“ solcher Leute wie Sie eintritt.. Aber auch diese Bedeutung von „Erdung“ wird von solch überheblichen Leuten meist erst dann verstanden, wann sie jemand ihresgleichen bestatten. Da werden sie dann meist recht klein und erdnah oder bei Naturkatastrophen, wenn sie es selber erwischt.

        • Andreas

          Jetzt hast mir Angst gemacht, glaubst Du, dass ich von einem Blitz getroffen und gegrillt werde, wenn ich nicht wie Du geerdet bin? 🙂
          Wenn wir also auf den Flughafen verzichten, wieviel würde dies das Klima verbessern?
          0,000000000000000000001 oder 0,000000000000000002%, bin noch am rechnen.
          Ober sollen wir nur wegen unseren bzw. deinem ökologischen Seelenfrieden darauf verzichten, Relevanz hat diese Umweltbelastung ja so gut wie keine, da wir die größten Umweltverschmutzer wie Kohlekraftwerke oder Containerschiffe gar nicht betreiben oder besitzen.

          • George

            @Andreas
            Auch ohne Containerschiffe und Kohlekraftwerke blasen wir weit mehr CO2 in die Luft, als unsere Fluren binden können. Auch unsere CO2-bilanz ist immer noch stark negativ, sodass wir für eine Verbesserung beizutragen haben und da zählt der recht unnütze Bozner Flughafen halt ebenso mit. Ihre Philosphie, dass immer nur die anderen in der Schuld liegen, kennen wir bereits allzulange.

      • Wc ente

        Bin grad am überlegen … Ist es ein fluch oder ein segen so intellegent wie herr andreas zu sein …

      • Walter Mair

        @Andreas
        Ihr Fatalismus ist manchmal wirklich zum Kotzen!! EINMAL auch eine Alternative zu bringen, wäre manchmal besser angebracht, speziell, wenn man tagtäglich die Tz online voll postet!!

        • Franz

          Walter Mair
          (……)“Ihr Fatalismus ist manchmal wirklich zum Kotzen!! “))
          Mair hats auf den Punkt gepracht allerdings betrifft das nicht Andreas sondern den User Walter Mair selbst. 🙂
          Da er anscheinend im Glashaus der Muslime sitzt und gewaltig ärgert wenn jemand etwas Kritisches über Jihadisten bzw über die grauenhaften Attentate des IS auf “ CHARLY HEBDO“ bzw. den Attentaten vom 13.11.2015 in Paris schreibt
          Anstatt sich von diesen fürchtelichen Attentaten zu distanzieren. wetter der User Mair über Amerika und die Kirche.
          Wohl eben ein Fanatiker des Islam.

    • C

      Ganz deiner Meinung Robert, ganz deiner Meinung.
      Welche Welt werde ich meiner kleinen Tochter hinterlassen??? Ich glaube keine schoene! Kriege, Zerstoerung, Krankheiten; nur die Rasse Mensch ist o dumm sich selbst zu vernichten, Tag fuer Tag. Kein Tier wuerde so was tun. Und wir haben noch den Mut uns SAPIENS zu bezeichnen; Homo IGNORANTUS waere da schon vieltreffender!

    • Verwunderlich

      herr Andreas sie schlagen alle… sich selbst am meisten…. Gott seis gedankt…

    • LUDWIG

      Warum denn alles so dramatisch sehen, Herr Lantschner? Sie haben – leider – nicht recht.
      Trotz hoher Gästezahlen ist es für die Hotellerie nicht einfacher geworden, Gäste anzuwerben. Mit Deutschen, Italienern und Schweizern allein die Betten zu füllen ist nicht mehr machbar, deshalb braucht es Gäste aus weit entfernteren Ländern und deshalb brauchen wir den Flughafen. Bestehendes soll für nächste Generationen gepflegt und erhalten bleiben, aber kein Fortschritt bedeutet Rückschritt und den wollen wir alle nicht.

    • Garuda

      Norbert wer????

      Also diese Linken, die bis heute auf Kosten des Steuerzahlers gelebt haben, kommen als Moralapostel daher und entblöden sich nicht den Papst zu zitieren, wo sie sonst doch so liberal sein wollen.

      Das ist nur mehr heuchlerisches Tun und dieser Herr Lantschner sollte sich zu Gemüte führen, wer Herr Messner ist und wer er selbst ist.

    • bergler

      Leute wie der Lantschner leben von öffentlichen Geldern und haben nie im leben etwas selbst erwirtschaftet. Sie sollten sich einmal Gedanken machen, wo die Gelder herkommen, von denen sie ihr Leben lang profitieren!! Von einer gut laufenden Wirtschaft nämlich, für die sie in ihrem ganzen Leben überhaupt nichts beitragen haben. Somit: Maul halten wenn man weiter abkassieren solange es noch irgendwie gedultet wird !!!

      • George

        @bergler
        Eine gute Wirtschaft lebt immer noch von guten Arbeitern und Leuten mit guten Ideen und Vorstellungen und nicht nur von den Dienst- und Wirtschaftsherren allein, welche die Arbeit bereitstellen. Das sollten Sie sich und einige andere auch gefälligst hinter die Ohren schreiben. Sie tun so, als ob Leute, die angestellt sind um Projekte zu erstellen oder die Arbeit zu organisieren bzw. sie umzusetzen und dafür praktikable und umsetzbare Grundlagen erstellen oder erfüllen, nur Faulpelze und Nichtsnutze wären, die nur auf Kosten anderer leben bzw. auf dem Säckel der Allgemeinheit liegen würden.

    • Hubert

      https://youtu.be/hhMMCc8cMEw
      lesen und staunen – diese beidseitige Kirrung von Menschenmeinungen kann einen nur noch anwidern !

    • Silvius M.

      Das Triumphirat: katholische Brüder & Reinhold Messner & Landeshautpmann zeigt Früchte, wenn man die Kommentare hier liest: gehirngewaschene, willige Ja- und Amen-Sager, mit Landesmuttermilch subventionierte Wirtschaftstreibende, die den Marsch auf den Flughafen proben! Dabei hat es ein renommierter Unternehmer im Energiebereich erst letzthin seinen Geburtstag gefeiert: mir wurde kolportiert, dass da über 20 gezählte Flugzeuge am Berg gelandet und gezählt worden sein. Der Flughafen Bozen wurde da einfach überflogen! Das beweist, wie sehr wir den Flughafen Bozen brauchen! Und wer einmal zu Stoßzeiten von der Industriezone in die Innenstadt mit dem Auto unterwegs war der kann ein Lied davon singen, wie lange man da braucht: da lachen die Befürworter ja ihre eigenen Hennen aus!

    • Darwin

      wir brauchen so an die 20 kleine Zeppeline, die die Gäste am Flughafen Verona, Innsbruck, München oder Wien abholen und zum Hotel bringen………….und wieder abholen……..

      • Silvius M.

        Genau und in großer Werbeschrift steht auf den Zeppelins: Falkensteiner Airshuttle und Alpina Artour-Dolomit

      • C

        Diese wäre die sinnvollste und billigste Idee. Eben zu billig für’s Land Südtirol und nur wenige könnten davon was abgewinnen…
        So hätten die Südtiroler (und die Touristen) eine grosse Auswahl an Billig bzw. Direktflüge, ohne umzusteigen, mit Abholservice bzw. Hinbringerservice fast unterm Haus.
        Beispiel Ryanair: die landen immer weit weg von der Stadt; man fährt dann mit Busse zum Hauptzielort. Und dies ist sehr billig!

        • Silvius M.

          Ausgeklügelte Shuttle – Zubringerdienste von Flughäfen wären durchaus eine Lösung ohne die Südtiroler vor die Option für oder gegen den Ausbau des Flughafens zu stellen und ohne Südtiroler Steuergeld zu vernichten, wie dies
          bei einem Flughafenausbau der Fall wäre

    • sorry

      Wie kann man nur den Flughafen mit der MEBo vergleichen?

    • Ulrich

      “Diese Wirtschaft tötet” mahnte Papst Franziskus, aber seine Worte werden aufgesaugt vom unersättlichen Hunger nach mehr und noch mehr.

      Wirklich sehr passend dieses Zitat. Dabei dachte Franziskus bestimmt an unseren Provinzflughafen. Ironie aus.

      Der Flughafen als Symbol für neoliberale Geldgier? Und der Vorwurf des Opportunismus an Messner durfte natürlich auch nicht fehlen. Meine Güte, wie armselig ist das denn? Wenn das alles ist, was ihr Messner und dem Flughafen entgegenzuhalten habt, dann kann ich mich nur wiederholen: Messner hat zu 100% recht.

      • George

        Ulrich,
        wie armselig deine Argumentation doch ist!
        Wieso nichts zur Aussage des Papstes außer einer sehr lauen Ironie, dagegen aber eine völlig ausblendbare Verteidigung von Messner?

        • Garuda

          @George

          Der Oberlinke hier ist aufeinmal Papstfan, wer hält das für möglich.

          Aber George hat sicher eine Freude mit der Haltung des Papstes zu Homosexualität, hat George doch ein gebrochenes Handgelenk, die Zicke.

          • George

            @Garuda
            Frechheiten ausdrücken sind Sie imstande, Garuda, aber jemand wirklich seine Zugehörigkeit zu erfassen, dazu sind Sie zu blöd, zu hinterfotzig oder zu feige, es zuzugeben. Vor allem immer dann, wenn jemand nicht ihre Meinung teilt, ist er/sie ein/e Oberlinke, Rechte, Grüne oder sonstwas, wo Sie meinen geringscätzig wirken zu können. Sparen Sie sich das, es wirkt bei mir nicht und b ei den meisten anderen auch nicht mehr.

            • Garuda

              @George

              Nachdem Sie so auffällig werden und tiefste Gossensprache verwenden, liefern Sie selbst doch den sprechensten Beweis dafür, wie gut meine Kommentare auf Sie wirken.

              Übrigens : wie gehts Ihrem gebrochenen Handgelenk, Herr Arzt?

            • George

              @Garuda
              Besser ein gebrochenes Handgelenk, das es nicht gibt, als ein vernebeltes Gehirn, das Sie anscheinend nie mehr los werden, weil es schon psychopatisch geworden ist.

            • Garuda

              @George

              Das ist Ihre subjektive Meinung, aber lieber ein vernebelt Hirn als ein gebrochenes Handgelenk als Oberzicke.

          • George

            @Garuda
            Was ist dann ihre Sprache, wenn Sie bereits meine, in diesem Fall, sicher etwas direkte Sprache als gossenhaft empfinden? Sind ihre Ausdrücke und Aussagen dann die Gosse selbst?

            • Garuda

              @George

              Falsch. Denn als Typ der Gossensprache erkennen Sie natürlich meine hochgeistigen Speachkonstrukte leider nicht. Folglich müssen Sie doch meine Sprache als die Gosse bezeichnen.

              Macht aber nichts. Ich sehe Ihnen das gerne nach.

        • Ulrich

          Zur Aussage des Papstes gibt es nicht viel zu sagen, außer, dass sie aus dem Kontext gerissen offensichtlich auch als Totschlagargument zum Einsatz kommt. Aber wenn du mir erklärst, was der Flughafen konkret damit zu tun hat und welchen Beitrag ein Verzicht auf den Flughafen im Kampf gegen „diese tötende Wirtschaft“ leisten kann, wäre ich durchaus bereit meine Position zu überdenken.
          Ich glaube aber der Kapitalismus wird auch ohne unseren Flughafen überleben. Ob es sich unsere Wirtschaft leisten kann, längerfristig auf einen Flughafen zu verzichten, ist eine andere Frage. Wenn du eine vernünfige Alternative zum Wirtschaftssystem und zum Flughafen hast, lass mich auch hiervon gerne überzeugen.

          • George

            @Ulrich,
            es gibt nicht nur ein Wirtschaftssystem, sondern mehrere verschiedene. Und gegen Wirtschaftsformen, die uns sozialökonomisch und ökosozial stabile Grundlagen schaffen, hatte ich noch nie etwas (auch ich arbeite darin), gegen solche, die allerdings weiterhin unser CO2-Gleichgewicht und unsere Umwelt durcheinander bringen und irreversibel schädigen, müssten auch Sie sein. Und zum Flughafen Bozen wurden bereits schon mehrere Alternativen aufgezählt und einige auch schon in die Wege geleitet. Es würde wahrscheinlich zu weit führen hier alles im Einzelnen aufzuführen.

      • Hubert

        ganz interessant dieser Artikel im Spiegel. Allerdings ist er halt auch einseitig. Keiner spricht davon, dass z.B. aus einem ärmlichen Gröden ein relativ reiches Stück Land geworden ist und die angedrohte Weltuntergangsstimmung ist nicht erfolgt, sondern die Gästeankünfte und – Übernachtungen sind sehr angestiegen. So ist es eben: Theorie und Praxis schauen oft sehr unterschiedlich aus und die selbst ernannten „Experten“ haben seltenst recht behalten, oder?

    • Specht

      Herr Messner ist wirklich ein alles Könner !!!!!! Glaubte er versteht nur was von Bergsteigen u. von seinen Burgen…welche auch mit viele Beiträgen finanziert wurden.(versteckte Steuergeldern)

      • Garuda

        @Specht

        Ja klar sind die Beiträge versteckte Steuergelder. Aber nur ein Dummian wie du war weder auf einem der MMM noch hat er eine Ahnung was Herr Messner für Südtirol geleistet hat und zwar nicht nur durch seine Museen, die weltweit Bekanntheit haben.

        Also ein gut investiertes Geld, das allen SüdtirolerInnen 100fach zurückgegeben wird.

        Danke Herr Messner

    • BATMAN

      Messner, oans konn i dir sogn!
      I leib a ohne deine scheiß Flieger, ohne dein Scheißmuseum ober net
      net ohne Earth-Epfl!
      Schreib dir des hinter deine Ohrn!

      • Garuda

        @Batman

        Du lebst wahrscheinlich mit deiner Dummheit am Besten. Seis darum! !!

        • BATMAN

          Garuda

          Im Gegensatz zu dir und deinem Freund Messner, kenne ich mit Mythologie ein bisschen aus! Ich lasse mich halt nicht von einem Messner verarschen und zahle dafür auch noch Eintritt.

      • Ulrich

        Haha, das ist vermutlich das beste Argument das ich bis jetzt gegen Messners Argumentation gehört habe, und das meine ich ernst.

      • Franz

        BATMAN
        Ein total durch Gestalttherapeuten und Verschwörungstheoretikern verblödeter Anarchist der die ganze Zeit Verschwörungstheoretiker zitiert, glaubt dass Anarchie die einzige richtige Form der Politik ist,( . ANARCHIE IST DIE EINZIG SICHERE POLITIK ”
        Paul Goodman, Stoßgebete Nr. 19 Zitat BAZMANN ) http://www.tageszeitung.it/2015/10/30/boeswillige-zerstoerung/#comment-306531
        mit deren nachweislichen Schwachsinn bzw. den Verherrlichen der Attentate der IS Kinderschänder und Kopfabschneider von Paris sollte sich dringendst zu einen Psychiater begeben und sich einer Therapie unterziehen lassen nachher auf eine Insel gehen wo es keine staatlichen Institutionen gibt wie er sich vorstellt und dann die Klappe halten.

    • Guenther

      Das ist der beste Artikel den ich hier je gelesen habe.

    • Yannis

      Mit dem zunehmend sich verschlechterten Preis/Leistungsverhältnis der Tourismus Betriebe in Südtirol, werden sich auch kaum Gäste von „weiter her“ anwerben lassen, von daher ist der Bedarf eines Flughafens in BZ wohl kaum gegeben.
      Da sich die Preise den Schweizer Verhältnissen annähern ist das Ende der Fahnenstange bald erreicht.
      Da werden sich die Touris den Flugplatz BZ aus den Airbus der über Südtirol hinweg rauscht ansehen, mehr auch nicht.

    • Luis

      Danke Herr Lantschner sie sprechen mir aus der Seele

    • Spaltpilz

      @Garuda
      Lies doch mal deine eigenen Kommentare, vielleicht merkst dann mit welch rechter Rhetorik du auf Andersdenkende eindrischst.

    • iPinktl

      Letztlich sollte es die Sache der Bewohner des Überetsch-Unterlandes sein, ob sie sich für den Flughafen entscheiden oder nicht. Für mich ist es einerlei ob ich von Innsbruck, Bozen oder Venedig fliege.
      Wenn möglich fliege ich wegen der kurzen Anreise eh am Liebsten von Venedig.

    • Anton

      Herr Lantschner, sicher hehre Gedanken die Ihren. Für mein Verständnis sehr kompliziert. Soziologen, Philosophen und ein Herr anderer Wissenschaftler werden auch nicht das Patentrezept kennen. Von den 3.2 Miliarden Fluggästen 2014 wird der Großteil aus touristischen Gründen verreist sein. Ein Großteil auch in ärmere Länder und hat damit zum Austausch von Gütern beigetragen. Die Bevölkerung dort hat eine Scheibe, vielleicht eine klitzekleine, vom Kuchen des Wohlstandes abbekommen, den wir im Westen geniessen.
      Dieser Austausch von Gütern und Dienstleistungen geht auch nicht ohne Verbrauch von Resourcen von statten. Aber in einer Zeit wie der unseren, mit den globalen Informationsmöglichkeiten, werden diejenigen Menschen, die nach einer Verbesserung ihrer Lebensbedingungen streben, sich nicht aufhalten lassen.
      Auch in unserem kleinen Wirtschaftsraum ist nur ein regelmäßiges Wirtschaftswachstum Garant für weitgehende Vollbeschäftigung.
      Dass ein Qualitätstourismus eine bessere Auslastung und steigende Umsätze durch das gewinnen von neuen Gästen aus entfernten Gebieten anstrebt ist legitim in diesem Sinne. Der Tourismus ist ein Wirtschaftsmotor und generiert Umsätze in anderen Wirtschaftszweigen.
      Ihre Argumente sind es wert respektiert und beachtet zu werden. Sie sind nahe an „franziskanischem“ Gedankengut oder an solchem, das „links“ einzuordnen ist.
      Wir sind bald 7,2 Miliarden Menschen auf diesem Planeten. Der „Westen“ ist nur ein geringer Teil davon. Die übrigen wollen auch ein Leben in Würde genießen. Begriffe wie „tiefkranke Gesellschaft“, „Ellebogengesellschaft“ sind mir da zu oberflächlich.
      Die Herausforderung der Zukunft wird es sein, so vielen Menschen wie möglich einen annehmbaren Wohlstand zu ermöglichen im Gleichgewicht mit einem möglichst großen Schutz der Natur.

    • Gwendy

      Herr Lantschner ein „Experte“ für was bitte und von wie weit her?

    • fred

      ich danke für die vorzügliche abendunterhaltung, nehm meinen tesla vom strom & fahr damit völlig klimaneutral nach venedig um dann von dort den dreck in die welt zu blasen, auf dem weg nach südamerika … wie gern würde ich doch ein paar stunden mehr zuhause haben um von bozen aus zu fliegen (natürlich nicht direkt, ignoranten). aber bei all der bigotterie die im lande der neurosen das leben dominiert würd ich mich dabei fühlen wie das model in new york das aufgrund des pelzes, den sie trägt (zurecht) von sprayern mit farbe eingedeckt wird. was um alles in der welt habt ihr bloss gegen diesen flughafen & wie oft fliegt ihr wirklich (ausser irgendwelche all-inclusives zuzumüllen ?) woher nehmt ihr die frechheit jedes bäuerliche schuhband zunickend zu subventionieren und mir die zeit mit meiner familie zu stehlen ? wer finanziert schlussendlich diesen flughafen ? woher kommt die wertschöpfung im „landl“ ? welche jobs wollt ihr für eure söhne & töchter ? und bei all den bananen-orgien, ohne die affen wohl nicht leben können, wie oft denkt ihr an den kilometer 0 ?

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