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    Geöffnete Pforte

    Geöffnete Pforte

    Zum „Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit“ hat Bischof Ivo Muser im Brixner Dom die erste „Pforte der Barmherzigkeit“ geöffnet und dazu ermutigt, „die Tür des eigenen Herzens zu öffnen, damit Gott einziehen kann mit seiner Barmherzigkeit und diese Barmherzigkeit unter uns und zwischen uns Gestalt annimmt.“

    Die Feier in der Kathedrale von Brixen begann mit einer Prozession – vom Sakramentsaltar über das Mittelschiff der Kathedrale durch das Hauptportal zum alten Friedhof bis vor die Heilige Pforte der Barmherzigkeit (Nordportal der Kathedrale). Bischof Muser klopfte mit seinem Pastorale an die Pforte und in Anlehnung an Psalm 118 sagte er: „Öffnet die Tore der Gerechtigkeit; lasst uns eintreten, um dem Herrn zu danken.“ Dann öffnete er die Pforte.

    „Das vom Heiligen Vater ausgerufene Jahr der Barmherzigkeit lädt jeden von uns ein, die tiefe Erfahrung von Gnade und Versöhnung zu machen“, so der Bischof. In der Tat soll das Heilige Jahr zu einer besonderen Erfahrung der Gnade und der Versöhnung werden.

    „Es geht um einen persönlichen und auch gemeinschaftlichen Weg: von der Schuld zur Vergebung, von der Distanz zur Nähe, von der Hartherzigkeit zur Barmherzigkeit“, so Bischof Ivo Muser in seiner Predigt. Gleichzeitig ermutigte er dazu, sich über die Bedeutung der leiblichen und die geistlichen Werke der Barmherzigkeit nicht nur Gedanken zu machen, sondern diese konkret werden zu lassen.

    „Beginnen wir heute damit!“, rief der Bischof den Gläubigen zu.

    „Pforten der Barmherzigkeit“ wird Bischof Muser auch am 25. Dezember um 10 Uhr im Dom von Bozen und am 1. Jänner 2016 um 16 Uhr in der Basilika von Maria Weißenstein öffnen.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (3)

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    • Garuda

      Ich frage mich nur, ob Herr Muser sich eigentlich bewusst ist, dass seine heuchlerischen Zeichen mit seiner gelebten Glaubenspraxis nicht übereinstimmt?

      Denn wie geht die symbolische Eröffnung des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit mit seinen Vetos bei der Synode zusammen?

      Wirklich nur mehr traurig, denn seine großspurig gemachte Aussage , die Synode habe ihn geerdet, kommt über eine leere Worthülse nicht hinaus.

    • AL BUNDY

      Zeremonienstadel 3.0!!!!!!

    • Informiert

      Was für eine himmelschreiende Heuchelei und Verhöhnung des Alten Testamentes!
      JESUS CHRISTUS ist DIE Tür, durch welche einzig Vergebung der Schuld erlangt werden kann, nicht das Eintreten durch irgendeine Kirchentür irgendwo auf der Welt! Johannes 10: 7.9
      Was für eine Blasphemie, das Erlösungswerk des Heilandes so mit Füßen zu treten!
      Dieser Papst ist der schlimmste Heuchler, der aktuell lebt. Ein verschlagener Jesuit, wie er im Bilderbuch steht! Mit seinem klimaweichgespülten, sozialem Evangelium narrt er die ganze Welt. Und (fast) alle fallen auf so einen geistigen Rattenfänger herein, inkl. die Atheisten, Agnostiker und Linken; die Humanisten sowieso.
      Wie verblendet ist doch die ganze Menschheit, ein religiöser Sauhaufen, der in der Finsternis herumtorkelt und das Licht (Joh. 8,12) zurückweist.
      Muser ist auch Jesuit, und so will er halt in der Miniatur (im „heiligen“ Land Tirol) nachmachen, was sein großes Vorbild in der Welt macht. So wie sich Bergoglio ein Denkmal mit diesem „anno santo“ gesetzt hat, um in die Annalen der römischen Kirchengeschichte einzugehen, hat dies der Bischof mit seiner zweijährigen Synode gemacht, die eine reine Farce war.
      Würde man in irgendeinem Berufszweig so viel heiße Luft fabrizieren und Lügenmärchen fabulieren, wäre man sofort gescheitert. In geistlichen Dingen jedoch lassen sich die Menschen aufgrund von jahrhundertelanger Manipulation und Fehlens richtiger Information wie unmündige Vorschulkinder behandeln. Welch eine Bankrotterklärung!!

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