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    „Historische Entscheidung“

    Die Umwandlung der Brennerautobahn-AG in eine rein öffentliche Gesellschaft wurde am Donnerstag in Trient in die Wege geleitet.

    Bei der ordentlichen Gesellschafterversammlung haben öffentliche und privaten Teilhaber grünes Licht gegeben. „Die Umwandlung ist Voraussetzung für die Konzessionserneuerung, die Querfinanzierung und für umfassende Umweltmaßnahmen“, so LH Arno Kompatscher.

    In Trient wurde nun ein weiterer Schritt gesetzt, um die Erneuerung der Konzession zur Führung der Brennerautobahn für die Autobahngesellschaft möglich zu machen.

    Und zwar hat die Gesellschafterversammlung einhellig der Umwandlung in eine rein öffentliche Gesellschaft grundsätzlich zugestimmt, die Anpassung der Gesellschaftssatzungen in die Wege geleitet und das weitere Vorgehen festgelegt.

    Ugo Rossi und Arno Kompatscher

    Ugo Rossi und Arno Kompatscher

    Landeshauptmann Arno Kompatscher und sein Trentiner Amtskollege Ugo Rossi vertraten bei der Versammlung sowohl die beiden Länder als auch die Region als Mehrheitsteilhaber.

    Sie sprachen nach der Versammlung von einem „schon fast historischen Ereignis, dem jahrelange Überzeugungsarbeit vorangegangen ist“.

    „Die Umwandlung der Gesellschaft ist eine der Voraussetzungen, um den Vorschlag umzusetzen, über den wir uns im November mit dem Minister für Transport und Infrastruktur, Graziano Delrio, verständigt haben“, so die beiden Landeshauptleute.

    Dieser Vorschlag, für den es bereits grünes Licht aus Brüssel gibt, sieht die Konzessionsvergabe an eine In-House-Gesellschaft mit rein öffentlicher Beteiligung vor.

    Mit der Entscheidung rückt die Erneuerung der Konzession für die A22 somit einen Schritt näher. „Auf diese Weise“, unterstreicht Landeshauptmann Kompatscher, „sichern wir nicht nur langfristig die Mitsprache von Land und Gemeinden bei der Führung der A22, sondern gewährleisten auch eine positive Entwicklung der gesamten Verkehrsinfrastruktur von der Querfinanzierung des Brennerbasistunnels bis hin zu anderen Investitionen in Straßen- und Eisenbahnverkehr und nicht zuletzt in die Umwelt über die Ausgleichsmaßnahmen.“

    Die Vereinbarung zur Konzessionserteilung sieht die Zuweisung der Konzession bis 2045 und die Bereitstellung von 550 Millionen Euro für die Finanzierung des Brennerbasistunnels samt Zulaufstrecken sowie weitere Maßnahmen vor

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