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    Mafia & Herz Jesu

    Mafia & Herz Jesu

    Die ARD setzt ihre polarisierende Krimireihe Kripo Bozen“ fort. In den zwei neuen Folgen geht es um Mafiamorde und um die Herz-Jesu-Feier.

    Am Donnerstag, 4. Februar strahlt die ARD ihre zweite Folge der Serie „Der Bozen-Krimi“ aus.

    Es handelt sich dabei um die Fortsetzung von „Kripo Bozen“, die im vorigen Jahr ziemlich polarisierte. Während die Einschaltquoten mit mehr als fünf Millionen Zuschauern zufriedenstellend ausfielen, gab es spöttische TV-Rezensionen. Die FAZ etwa überschrieb die erste Folge mit „alles Käse“.

    Geplant sind nun zunächst zwei weitere Folgen, die am 4. und 11. Februar jeweils um 20:15 Uhr ausgestrahlt werden.

    Wie das Medienmagazin DWDL.de berichtet, schlüpft Chiara Schoras in der zweiten Folge erneut in die Hauptrolle der Kommissarin Sonja Schwarz. Autor Jürgen Werner setzt auf eine horizontal erzählte Geschichte.

    Die Regie hat in den neuen Folgen Thorsten Näter übernommen. Er will „nicht die übliche Touristensicht auf Südtirol zeigen, sondern immer auch an die kargen, unwegsamen Orte gehen, an denen der Mensch nicht in der Natur schwelgt, sondern sich mit ihr auseinandersetzen muss“, so Näter gegenüber DWDL.de.

    Worum geht es?

    In der Folge „Das fünfte Gebot“, die am 4. Februar ausgestrahlt wird, erschüttern Mafiamorde die vorgebliche Südtiroler Idylle und Sonjas Mann (Xaver Hutter) wird von Sonjas jungem Kollegen Jonas (Gabriel Raab) beschuldigt, vor vielen Jahren ein Mädchen umgebracht zu haben. Eine Woche später überfährt in „Herz-Jesu-Blut“ ein Traktor einen Buschenschankwirt. Unter den Verdächtigen ist auch der zwielichtige Gastronom Rossi (Thomas Sarbacher). Doch Sonja Schwarz kämpft vor allem für die Entlastung ihres Mannes vom schrecklichen Mordverdacht – auch wenn sie sich dabei den Politiker Stefan Keller (Heio von Stetten) und seine ehrgeizige Frau Charlotte (Julia Stemberger) zu erbitterten Feinden macht.

    Produziert wird „Der Bozen-Krimi“ von der JoJo Film- und Fernsehproduktion im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Als Produzent fungiert Eberhard Jost.

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    Kommentare (9)

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    • kanada

      wenn der Film gleich guet isch wie der letzte, nor isch besser glei lossn.

    • jok

      staatspolizei in carabinieri kaserne. kraut und rüben………wäre besser sich vorher zu informieren, sonst wirkt das noch mal unglaughafter wie es eh schon ist

    • Jennifer

      Mafia, Herz-jesu-blut, ein Traktor, ein Buschenschankwirt und ein tolpatschiger Marischallo.
      Was regt ihr euch auf? Realistischer kann man Südtirol doch gar nicht darstellen!

    • Yannis

      Mit solchen Filmen und nicht nur diesen z.B. Kochsendungen, Bauer sucht Frau, Dschungelcamp, die Liste könnte unendlich fortgesetzt werden, wird der Zuschauer / die Bevölkerung als Gebühren und Steuerzahler davon abgelenkt über die Politische Realität nach zu denken bzw. dies zu hinterfragen.
      Man sagt immer „Medie macht Meinung“ tut sie auch, wie man jeden Tag feststellen kann, aber noch viel wichtiger scheint es zu sein eine Meinungsbildung beim Volke zu verhindern, indem man es mit allerlei affigen Sendungen „einlullt“

    • x

      Medien Meiden! Auch die ach so liberaltuende Tageszeitung hat mich vor ein paar Tagen zensiert!

    • Besorgter Bürger

      Südtirol ist und bleibt ein Sehnsuchtsland der Deutschen. Bei solchen Produktionen muss man sich aber langsam fragen: wieso eigentlich?

    • Yannis

      >>>Südtirol ist und bleibt ein Sehnsuchtsland der Deutschen<<<

      dies trifft aber nur auf sehr geringen Teil zu, wer anderer Meinung ist, sei empfohlen sich die "Abflüge" an deutschen Airport´s anzuschauen und wird feststellen, möglicherweise an einen einzigen Tag mehr Deutsche via Flugzeug in alle Welt reisen, als die, die über ein ganzes JAHR nach Südtirol reisen.
      Oder man schaut sich die "Reiseportale" wie z.B. Holidaycheck an, auch da spielt Südtirol eine sehr geringe Rolle.

    • kanada

      yannis , hosch nou zu weanig deitsche turistn do?

      • Yannis

        @kanada

        NEIN ! wenn Du mich persönlich fragt´s hab ich nicht zu „weanig“ Touri´s in Südtirol, sondern zu VIELE, oder anders ausgedrückt, mich persönlich tangiert es weder wenn sich 10 Millionen davon in Südtirol aufhalten würden, noch wenn „kein einziger“ hin reisen würde.
        Trotzdem seien Südtirol die Touristen vergönnt.

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